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Im Audi quattro kommt die Allradtechnik zur Serienreife


Der permanente Allradantrieb für Pkw gehört heute zur Serienausstattung vieler Luxusmodelle und selbst für Kleinwagen wie etwa den Fiat Panda bieten die Hersteller inzwischen vierradangetriebene Versionen für das bessere Handling auf schwierigem Untergrund als Extraausstattung an. Als der Autobauer Audi Ende der 1970er Jahre die Idee verfolgte, diese bei Geländewagen und Militärfahrzeugen erprobte Antriebstechnik in Alltagsfahrzeugen auf die Straße zu bringen, betraten die Ingolstädter damals jedoch technisches Neuland. Die Audi-Ingenieure nahmen sich das auf Basis des Audi 80 entwickelte Audi Coupé vor und implantierten dem frontangetriebenen Sportcoupé ihren neu entwickelten quattro-Antrieb, der dem neuen Modell seinen Namen gab: Audi quattro. Im Jahr 1980 startete der Verkauf des weltweit ersten in Serie gefertigten Straßenfahrzeugs mit permanentem Vierradantrieb, der damit seinen Durchbruch im zivilen Fahrzeugbau erlebte.


Der Urquattro als Technologieträger und gesuchter Youngtimer


Der Grund für diesen nachhaltigen Erfolg: Pkw mit Allradantrieb wie der erste Audi quattro erwiesen sich dank besserer Traktion selbst bei schwierigsten Straßenverhältnissen als spurtreu und damit als besonders fahrsicher. Ein Vorteil, von dem bald auch die anderen Audi-Modelle profitierten. Im Baujahr 1982 boten die Ingolstädter die Quattro-Technik zunächst optional für ihre Mittelklasselimousine Audi 80 an. Zwei Jahre darauf gab es die große Audi 100 Limousine mit permanentem Vierradantrieb. Der Urquattro von Audi wurde bis zum Jahr 1991 in knapp über 10.000 Exemplaren gefertigt und gehört wegen seiner geringen Auflage neben den Cabrios des Herstellers zu den gesuchtesten Youngtimern der Marke. Als Reminiszenz an den ersten Allrad-Audi tragen auch die neueren vierradangetriebenen Modelle des Audi A4 und Audi A6 allroad weiterhin den Namenszusatz quattro.


Die sportlichen Attribute des Audi quattro markieren ein neues Markenimage


Der Audi quattro wurde nicht zum Technologieträger der VW-Tochter, er stand vielmehr auch für das neue dynamischere Image der Marke. Die Ingolstädter verpassten dem dreitürigen Schrägheckcoupé breite Kotflügel, einen Heckspoiler und als Verzierung das Markenlogo der vier ineinander verschlungenen Ringe im vorderen Bereich der Türen. Im Vergleich zum normalen Audi Coupé trat der Audi quattro damit deutlich sportlicher auf. Dieser Anspruch wurde auch durch die Motorisierung unterstrichen.


Die Motorisierungen des Audi quattro


Verbaut wurden vom ersten Fertigungsjahr bis 1987 Fünfzylinder Turbomotoren mit 2,1 Litern Hubraum, die eine Leistung von 147 kW (200 PS) entfalteten und das Coupé bis auf knapp 220 km/h antrieben. Die Hundertermarke erreichte der Audi quattro damit in 7,1 Sekunden. Die im Baujahr 1984 eingeführte Katalysatorversion verfügte über 119 kW (162 PS). Im Jahr 1987 wurde die 2,1 Liter Maschine durch ein größeres Aggregat mit 2,2 Litern Hubraum und 147 kW (200 PS) abgelöst. Das Spitzenmodell stellte der ab 1989 produzierte Audi quattro 20V dar, der über eine Leistung von 162 kW (220 PS) verfügte und in 6,3 Sekunden von Null auf Hundert kam. Die Höchstgeschwindigkeit konnte auf gut 230 Stundenkilometer gesteigert werden. Für den Rallyesport entwickelt, gab es im Jahr 1983 zudem den in kleiner Stückzahl produzierten Audi Sport quattro in einer Straßenversion mit kurzem Radstand und 225 kW (306 PS), der es bis auf 250 km/h brachte und die Hundertermarke in 4,9 Sekunden erreichte. Im Frühjahr 1991 lief die Produktion des Audi quattro in Ingolstadt nach elf Jahren zugunsten des Nachfolges Audi S2 aus.

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