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Im Baujahr 1965 wird der Cadillac DeVille zur eigenen Baureihe


Die große Zeit der großen Limousinen, Coupés und Cabriolets der US-Marke Cadillac war in den 1960er und 1970er Jahren, als ein Cadillac im Rest der Welt als Inbegriff amerikanischer Lebensweise, von Luxus und automobilem Komfort, kurz als Traumauto schlechthin galt. Trotz Ölpreisschocks und zunehmender Konkurrenz aus Europa und Asien, verstand es der Mutterkonzern General Motors (GM) lange, dieses Image auch im eigenen Land zu pflegen. Seit Ende der 1940er Jahre präsentierte GM in seiner Bauserie 62 besonders luxuriös ausgestattete Modelle unter der Typenbezeichnung Cadillac DeVille. Den Anfang machte 1949 das Cadillac DeVille Coupé der Serie 62. Kurz darauf folgten Limousinen und Cabriolets dieses Namens. Im Baujahr 1965 schließlich wurde der Cadillac DeVille zur eigenen Baureihe erhoben, die bis zur Einführung des Nachfolgers Cadillac DTS bis ins Jahr 2005 in sieben Generationen produziert wurde.


Der Cadillac DeVille als Limousine, Cabriolet und Coupé


Traditionell fertigte GM die Cadillac DeVille in vier Karosserievarianten als zwei- und viertüriges Coupé, als viertürige Limousine sowie als zweitüriges Cabriolet. Auch die Modelle der ersten eigenen DeVille-Baureihe (1965-1970) machten da zunächst keine Ausnahme. In der Länge unterschieden sich die Versionen der bis zu 5,71 Meter messenden Cadillac DeVille kaum. Auch der Radstand von knapp 3,30 Metern war für alle Aufbauten Standard. Desgleichen der V8-Motor, der in dieser Generation bis zu 7,7 Liter Hubraum umfasste und dem Cadillac DeVille eine Leistung von bis zu 276 kW (375 PS) zur Verfügung stellte. Wie in den USA in dieser Fahrzeugklasse üblich, gab es die Cadillac DeVille ausschließlich mit Automatikgetriebe.


Downsizing für die Cadillac DeVille im Zuge der ersten Ölkrise


Hatten die Cadillac DeVille bisher über die Hälfte der Verkäufe von Cadillac ausgemacht, so wirkten die in der nachfolgenden Generation von 1971 bis 1976 nur noch als Coupé und Limousinen angebotenen Modelle mit ihrer nun auf über 5,80 Meter gestreckten Karosserie kaum mehr zeitgemäß. Der Grund: Die erste Ölkrise der 1970er Jahre stellte die Konstruktion von Fahrzeugen mit über zwei Tonnen Gewicht, Hubraumvolumen von 7,7 Litern und Motoren mit 254 kW (345 PS) grundsätzlich in Frage. GM reagierte darauf, indem es im Baujahr 1972 die Motorleistungen der Cadillac DeVille radikal auf 162 kW (220 PS) reduzierte. Mit dem Baujahr 1974 erhielten die Cadillac DeVille die aus dem Cadillac Eldorado stammenden V8-Aggregate der 8,2 Liter Hubraumklasse, die 140 kW (190 PS) leisteten.


Erstmals wird der Cadillac DeVille mit Diesel- und V6-Motoren ausgestattet


In der 1977 vorgestellten Fahrzeuggeneration, die bis ins Jahr 1984 gefertigt wurde, reagierte GM auch mit Veränderungen der Karosserie auf die Zeitumstände. Die Coupés und Limousinen des Cadillac DeVille schrumpften auf 5,61 Meter Länge und verloren dadurch fast eine halbe Tonne an Gewicht. Das machte sich am gesunkenen Benzinverbrauch von durchschnittlich 14,4 Litern positiv bemerkbar. Zugleich verbesserte sich die Beschleunigungskraft, so dass der Cadillac DeVille die Strecke von Null auf Hundert nun in zehn Sekunden zurücklegen konnte. Wichtige Neuerungen außerdem: Erstmals gab es einen Cadillac DeVille mit Dieselmotor. Dieser Achtzylinder der 5,7 Liter Hubraumklasse leistete 88 kW (120 PS). Im Jahr 1980 wurde mit einem Cadillac DeVille außerdem zum ersten Mal ein Modell mit V6-Motor ins Programm von Cadillac aufgenommen. Ein Jahr darauf gab es den Cadillac DeVille mit einer neu entwickelten Zylinderabschaltung, mit der der Verbrauch weiter optimiert werden sollte. Die Verkaufszahlen des inzwischen zum Einstiegsmodell der Luxusmarke gewordenen Cadillac DeVille konnten damit jedoch nicht stabilisiert werden.


Kompaktere Maße für den Cadillac DeVille ab Baujahr 1985


Mit der 1985 präsentierten neuen Generation des Cadillac DeVille verabschiedete sich GM vom Hinterradantrieb und brachte die Limousinen und Coupés der Baureihe erstmals als Frontantriebler auf den Markt. Zugleich wurde der Cadillac DeVille mit einer um fast 70 Zentimeter verkürzten Karosserie und um über 350 Kilogramm abgespeckt für US-Verhältnisse beinahe schon zu einem Kompaktauto. Für das nun sogar zwei Dieselaggregate mit 77 kW (105 PS) sowie 62 kW (85 PS) angeboten wurden. Die allerdings bereits ein Jahr darauf wieder aus dem Programm verschwanden, so dass es den Cadillac DeVille bis 1989 zunächst nur noch als 116 kW (155 PS) Benziner gab.


Neue Motoren und neues Design für den Cadillac DeVille


In den zwischen 1990 und 1998 gebauten Folgegenerationen gab GM die Politik des Downsizing zunächst auf. Ein Cadillac mit Dieselmotor oder mit 85 PS - das war den Amerikanern nicht zu vermitteln gewesen. Bis 1998 erhielten die Cadillac DeVille dann wieder leistungsstärkere Triebwerke, die den Coupés und Limousinen bis zu 224 kW (305 PS) zur Verfügung stellten. Im modernisierten Design, das anstelle der klassischen kantigen Cadillac-Formen der vergangenen Jahre auf rundliches Styling setzte, kam die letzte Generation der Cadillac DeVille im Baujahr 2000 auf den Markt. Die Limousinen erhielten nun einen 205 kW (279 PS) Motor. Mit dem Jahr 2005 wurde die Baureihe dann unter dem neuen Namen Cadillac DTS vermarktet.

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