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Citroën: Gebrauchtwagen mit französischem Charme und Ëxtravaganz

Wer ein praktisches Auto mit einem Schuss außergewöhnlicher Ästhetik sucht, findet es bei Citroën. Die Preise sind auch bei größeren Modellreihen und gehobener Ausstattung auf vergleichsweise moderatem Niveau, das Äußere ist oftmals „knuffiger“ und wirkt freundlicher als bei der Konkurrenz. Dazu kommt eine gewisse Kompromisslosigkeit beim Beschreiten neuer Wege. Das war beim legendären 2CV – bekannt als „Ente“ – schon nicht anders als beim C4 Cactus von heute. Mit dessen von außen auf die Karosserie aufgetragenen „Airbumper“ zeigen die Designer, dass sie sich nicht um Konventionen scheren. Legendär ist auch die Hydropneumatik von Citroën – Gebrauchtwagen-Käufer schweben selbst bei älteren Fahrzeugen mit dieser Federung bis heute wie auf Wolken. Der französische Autobauer steht nicht ohne Grund seit mehr als 100 Jahren für einen außergewöhnlichen Fahrkomfort, eine agile Fahrdynamik und eine sichere Straßenlage – bei zugleich fairer Preisgestaltung.

Top-Modelle von Citroën, die als Gebrauchtwagen sehr beliebt sind

Hoher Komfort, ansprechendes Design, nützliche Technologie – seit seiner Gründung baut Citroën Autos, die anders sind. Hinter den eher schlichten Bezeichnungen der aktuellen Baureihen von C1 bis C8 stecken aber fulminante Fahrzeuge, die Hirn und Herz gleichermaßen verzücken. Ob spritziger Kleinwagen oder komfortable Oberklasse-Limousine, die Modelle von Citroën überzeugen durch ihren ganz eigenen Charakter. Die Linienführung ist aerodynamisch und elegant zugleich, die Ausstattung lässt keinen Komfort vermissen und die Technologie ist immer auf der Höhe der Zeit. Kein Wunder also, dass die Modelle von Citroën auch auf dem Gebrauchtwagen-Markt vom guten Image der Neufahrzeuge profitieren. Insbesondere bei guter Pflege zeichnen sich die Fahrzeuge durch ein langes Autoleben mit überschaubaren Unterhaltskosten aus. Wir stellen aktuelle Top-Modelle vor.

Citroën C1 mit offenem Verdeck Citroën C1 von vorn

Citroën C1: Der kleinste Citroën, der überwiegend durch die Innenstädte Europas kurvt. Die erste Generation kam 2005 auf den Markt, seit 2014 wird das Nachfolgemodell im tschechischen Kolin produziert. Das Äußere des Citroën C1 ist deutlich markanter als das seiner baugleichen Brüder Peugeot 107 und Toyota Aygo. Als Stadtauto überzeugt der C1 von Citroën, ob gebraucht oder neu, aber nicht nur optisch. Der Innenraum ist groß genug für vier Personen, die Lenkung auf den Punkt genau, das Fahrwerk komfortabel abgestimmt. Schon der Standardmotor mit 68 PS zeigt sich auf Stadtautobahnen schwungvoll, auf Langstrecken begeistern dann die kraftvolleren Aggregate.

Citroën C3 von oben Citroën C3 von innen

Citroën C3: Der Citroën C3 ersetzt seit 2002 den Citroën Saxo. Der optische Unterschied ist deutlich: Rundungen bestimmen seitdem das Design, noch stärker bei der zweiten Generation, die seit 2009 gefertigt wird. Zu den Besonderheiten zählen viel Platz für die Köpfe der Insassen, kurze Karosserie-Überstände, die das Ein- und Ausparken erleichtern, und ein Kofferraum, der sich auf 1.300 Liter Fassungsvermögen erweitern lässt – alles Gründe, warum dieses Citroën-Modell auch gebraucht immer noch gern gekauft wird. Legendär ist die Ausführung C3 Pluriel, die sich mit wenigen Handgriffen von einer Limousine in ein Cabrio, einen Spider oder einen Pick-up verwandeln lässt.

Citroën C5 von vorn Citroën C5 von der Seite

Citroën C5: Der C5 ist die Mittelklasse-Limousine von Citroën. Vorgestellt wurde er erstmals 2001, seit 2008 läuft die zweite Generation vom Band. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen des französischen Autobauers ist der Citroën C5 teutonisch-sachlich gehalten – der Charme liegt hier in der kühlen, zeitlosen Eleganz. Erhältlich ist der C5 als Limousine und Kombi. Schon die einfachen Ausführungen besitzen eine hochwertige Ausstattung, geradezu mondän ist die luxuriöse Exclusive-Version mit Massagesitzen. Der Citroën punktet beim Gebrauchtwagen-Check in Sachen Rostbeständigkeit, auch die Bremsen arbeiten viele Jahre lang zuverlässig.

Citroën Berlingo von vorn Citroën Berlingo von der Seite

Citroën Berlingo: Als er 1996 auf den Markt kam, war der Citroën Berlingo – neben dem baugleichen Peugeot Partner – einer der ersten Hochdachkombis überhaupt. Gerade Familien schätzen das hervorragende Platzangebot und die seitliche Schiebetür, die dieser Citroën bietet. Gebraucht ist der Berlingo für preisbewusste Käufer interessant, liegen die Durchschnittspreise doch deutlich unterhalb der Konkurrenz aus Wolfsburg oder Rüsselsheim. Den einfacheren Ausstattungslinien des Berlingo sieht man noch die Herkunft aus dem Nutzfahrzeug-Segment an. Doch die rundlichen Formen der zweiten Generation – erhältlich seit 2008 – haben nur noch wenig gemein mit der kantigen Ästhetik eines Kastenwagens.

Die Ursprünge Citroëns: Von schrägen Zahnrädern zum unfreiwilligen Darling der Gangster-Welt

Es war eine Marketing-Idee sondergleichen: Ab 1925 erstrahlte elf Jahre lang jeden Sonntag der erleuchtete Schriftzug CITROËN am Eiffelturm über das nächtliche Paris. Die Leuchtreklame war an drei Seiten angebracht, rund 250.000 farbige Glühbirnen mussten dafür installiert werden. Das „N“ war der größte Buchstabe und hatte eine Höhe von rund 35 Metern. Artisten und Akrobaten aus dem Zirkus brachten die Installation an, am Fuße des Eiffelturms errichtete man ein eigenes Umspannwerk zur Stromversorgung. Noch in 30 Kilometern Entfernung war das Spektakel zu sehen, Charles Lindbergh diente die Illumination als Orientierungspunkt beim Landeanflug nach seiner Atlantiküberquerung. 1933 ergänzte Citroën die Reklame um eine 15 Meter große Leuchtuhr, ein Jahr später folgte ein 160 Meter hohes Thermometer. Mit dem Konkurs Citroëns im Jahr 1935 endete auch die Geschichte der Eiffelturm-Beleuchtung.

Rund 30 Jahre zuvor hatte die Geschichte des Unternehmens ihren Anfang genommen. In den Anfangsjahren war Citroën allerdings noch nicht im Automobilbau tätig, sondern fertigte Zahnräder. Diese zeichneten sich durch ein besonderes Profil aus: eine doppelte Schrägverzahnung. An diesen Ursprung erinnert bis heute das Logo, das Citroën gebraucht. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellte Firmengründer André Citroën die Produktion komplett um, hergestellt wurden nun Rüstungsgüter. Die erzielten Gewinne finanzierten nach Kriegsende einen Neuanfang im Automobilbau. Citroën zeigte sich innovativ: das erste Modell Typ A war nicht nur das erste Auto, das in Europa in Großserie gefertigt wurde, sondern es besaß bereits einen elektrischen Anlasser sowie ein Reserverad – ungewöhnliche Features im Vergleich zu den zeitgenössischen Fahrzeugen.

Traction Avant vor Geschäft Citroën Avant Traction von oben

Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs waren die Modelle von Citroën so erfolgreich, dass der Autobauer seiner Belegschaft zahlreiche soziale Maßnahmen zugutekommen lassen konnte. So zahlte Citroën als erste Firma auf dem europäischen Kontinent ein 13. Monatsgehalt, unterhielt einen Betriebskindergarten sowie ein Betriebsorchester und führte eine Mitarbeiter-Krankenversicherung ein. Doch die Weltwirtschaftskrise, die Spielsucht André Citroëns sowie die hohen Entwicklungskosten für das innovativste Fahrzeug der 1930er-Jahre, den Traction Avant, führten 1934 zum Konkurs der Firma. Die Brüder Michelin übernahmen als größte Gläubiger die Firma und brachten den Traction Avant zur Marktreife. Mit dem Fahrzeug knüpfte das Unternehmen an frühere Erfolge an. Das frontgetriebene Auto mit selbsttragender Stahlkarosserie besaß eine außergewöhnlich gute Straßenlage – wodurch es in Verbrecherkreisen als Fluchtfahrzeug zu zweifelhaftem Ruhm kam und den Spitznamen „Gangsterlimousine“ erhielt.

Unvergessene Citroën-Ikonen: Gebrauchtwagen-Klassiker der Nachkriegszeit

In der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst die Vorkriegsmodelle weitergeführt. Doch ab Ende der 1940er-Jahre gelang es Citroën wieder, die Innovationskraft unter Beweis zu stellen. Modelle wie der 2CV, der wegen seiner Form schnell den Spitznamen „Ente“ weg hatte, oder die DS, eine Anspielung auf das französische Wort für Göttin (la déesse), entwickelten sich schnell zu Kult-Autos, mit denen Citroën bis heute auf dem Gebrauchtwagen-Markt mitmischt. Der 2CV, gebaut zwischen 1949 und 1990, erfreute sich wegen seiner einfachsten Technik und niedrigen Anschaffungskosten unter Studenten einer großen Beliebtheit – nicht zuletzt, weil die Ente auch als Zeichen des Widerstands gegen Kapitalismus und angepasstes Leben galt.

Citroën DS in der Coupé-Ausführung Charles de Gaulle in Citroën DS

Die Citroën DS dagegen war für Autofans unmittelbar nach der Präsentation 1955 der Inbegriff französischer Eleganz und modernster Technik. Die Göttin schrieb schnell Automobilgeschichte: Neben der luftigen Federung und einem teilautomatisierten Schaltgetriebe besaß sie ein avantgardistisches Design. Die Väter des wohl schönsten Citroën-Coupés waren Konstrukteur André Lefèbvre, Designer Flaminio Bertoni und der Techniker Paul Magès. Rund 20 Jahre lang wurde die DS gefertigt, bevor sie vom Citroën CX abgelöst wurde. Bis heute gilt die Göttin als Stil- und Automobil-Ikone aus dem Hause Citroën, auf dem Gebrauchtwagen-Markt erzielen gepflegte Fahrzeuge immer noch stattliche Preise. In unzähligen Filmen hat sie mitgespielt, Charles de Gaulle machte sie zur seiner Staatskarosse. Doch mit dem Ende der DS kündigte sich auch der gravierendste Einschnitt der jüngeren Firmengeschichte von Citroën an.

Die Gegenwart: Fusion mit Peugeot, Ausgründung von DS Automobiles

Citroën Jumpy als Transporter und Kleinbus Citroën Jumpy von der Seite

1975 übernahm Dauerkonkurrent Peugeot den Autobauer und überführte Citroën in die gemeinsame Holding PSA Peugeot Citroën. Gebildet werden sollte ein schlagkräftiger Konzern, der auf dem Weltmarkt in Sachen Qualität und Preis mithalten kann. Das führte dazu, dass bis heute zahlreiche Citroën- und Peugeot-Modelle auf gemeinsamen Plattformen aufbauen und zahlreiche Komponenten teilen – auch wenn in Sachen Design, Ausstattung und besonderer Technologien jede Marke weiterhin eigene Wege geht. Die Produktpalette bleibt breit: Neben den eleganten Limousinen werden weiterhin großräumige Kombis, luftige Cabrios und robuste Geländewagen angeboten. Nach mehreren Berg- und Talfahrten des Unternehmens zwischen 1990 und 2015 hat sich Citroën wieder als einer der großen europäischen Autobauer etabliert. Die Wiederbelebung der DS-Modelle ab 2005 entwickelte sich zu einer neuen Erfolgsgeschichte: Seit 2014 werden die luxuriösen Baureihen unter der Premiummarke DS Automobiles angeboten.

Modell Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Anmerkungen
Citroën C1 Kleinstwagen seit 2014 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 2005 und 2013 hergestellt, baugleich mit Peugeot 107 und Toyota Aygo.
Citroën C3 Kleinwagen seit 2009 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 2002 und 2009 hergestellt. Nur als fünftürige Schrägheck-Limousine erhältlich. 2013 wurde eine Modellpflege vorgenommen.
Citroën C3 Picasso Minivan seit 2009 Basiert auf C3-Plattform. Panoramafrontscheibe durch geteilte A-Säulen. Anfang 2013 wurde das Modell überarbeitet.
Citroën C4 Kompaktklasse seit 2010 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 2004 und 2010 hergestellt. Besonderheit: die Lenkradnabe steht fest, nur der Lenkradkranz bewegt sich. Anfang 2015 wurde eine Modellpflege vorgenommen.
C4 Aircross SUV seit 2012 Baugleich mit Mitsubishi ASX und Peugeot 4008.
Citroën C4 Cactus Mini-SUV seit 2014 Basiert auf C3-Plattform (anders als der Name suggeriert). Markante Besonderheiten sind die Airbumps, Luftpolster mit Kunststoff-Ummantelung, an Front, Heck und Seiten.
Citroën C4 Picasso / Grand Picasso Van seit 2013 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 2006 und 2013 hergestellt. Besonderheit ist die Panorama-Windschutzscheibe. Der Picasso hat 5 Sitze, der Grand Picasso 7 Sitze.
Citroën C5 Mittelklasse seit 2008 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 2001 und 2008 hergestellt. Limousine ist als viertüriges Stufenheck-Modell erhältlich, Kombi wird als C5 Tourer angeboten. 2010 und 2012 erfolgten leichte Überarbeitungen. Seit 2014 ist die höhergelegte Ausführung als C5 CrossTourer erhältlich.
Citroën Berlingo Multispace Hochdachkombi seit 2008 (2. Generation) 1. Generation wurde zwischen 1996 und 2009 hergestellt und war einer der ersten Hochdachkombis überhaupt. 2. Generation erhielt 2012 und 2015 eine Modellpflege.
Citroën C-Zero Kleinstwagen seit 2009 Baugleich mit Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn. Reiner Elektroantrieb. 2013 folgte eine leichte Überarbeitung.

Sportlich stark: Citroëns Erfolge bei den Rallye-Weltmeisterschaften

Citroën CX 2400 GTi Citroën CX bei der Rallye Senegal

In seinen Anfangsjahren schrieb Citroën mit mehreren Expeditionsfahrten durch Afrika und Asien Automobilgeschichte und zeigte, dass die Fahrzeuge auch unter Extrembedingungen funktionstüchtig sind. Später folgte die Beteiligung an verschiedenen Rallyes auf dem afrikanischen Kontinent. Seit der Jahrtausendwende engagiert sich der Autobauer stark im Motorsport – wieder mit dem Ziel, die Leistungsstärke der eigenen Straßenfahrzeuge zu demonstrieren, diesmal auf der Rennpiste. In der Rallye-Weltmeisterschaft ist Citroën mit einem eigenen Werksteam präsent. Das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team – das französische Mineralölunternehmen Total ist Kooperationspartner, das arabische Emirat Abu Dhabi Hauptsponsor – fährt dabei ganz vorn mit: Dank der 94 Siege in der World Rally Championship (WRC) und 8 Konstrukteurs-Weltmeistertiteln war Citroën Ende 2014 der erfolgreichste Auto-Hersteller der WRC-Geschichte. 2014 und 2015 gab Citroën neben der WRC in der World Touring Car Championship (WTCC) ein erfolgreiches Gastspiel: Citroën-Fahrer José María López konnte in beiden Jahren den WM-Titel ergattern, das Werksteam sicherte sich ebenfalls den Konstrukteurstitel. Für 2017 ist eine Rückkehr in die WRC mit einem neuen Fahrzeug geplant.

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