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Im Jahr 2005 erhebt GM die Corvette in Europa zur eigenen Marke


Als der zum US-Konzern General Motors (GM) gehörende Hersteller Chevrolet im Jahr 1953 die erste Corvette vorstellte, begann eine Modellgeschichte, die in der auf ständige technische Innovationen, regelmäßige Baureihenwechsel und mehr oder weniger phantasievolle Umbenennungen programmierten Automobilindustrie eine Ausnahmeerscheinung blieb. Trotz Krisenphasen in den 1970er und 1980er Jahren mit bröckelnden Verkaufszahlen, hielt GM unbeirrt an der Corvette fest und bewahrte die Tradition dieses ersten amerikanischen Sportwagens, der wegen seines prägnanten, unverwechselbaren Äußeren, seines renntauglichen Fahrverhaltens und nicht zuletzt wegen seines weit unterhalb von Luxussportwagen angesiedelten Preisniveaus im Laufe der Jahrzehnte zum Kultauto wurde. Ein Status, dem sich der Mutterkonzern sehr wohl bewusst war, sodass er das traditionsreiche Modell zumindest auf den europäischen Märkten im Jahr 2005 als eigene Marke Corvette etablierte, während die entsprechenden Coupés und Cabriolets auf dem US-Heimatmarkt weiterhin als Chevrolet Corvette in den Handel kamen.


Die dritte Corvette-Generation wird prägend für das Image der Baureihe


Die ersten beiden Generationen der in den Anfangsjahren nur als Cabriolet gefertigten Corvette in den Baujahren von 1953 bis 1962 und von 1963 bis 1967 orientierten sich in ihrem Auftreten noch eher an italienischen Vorbildern und am erfolgreichen Sportwagendesign britischer Konkurrenten jener Zeit. Sein typisches agressives Corvette-Styling, dessen Merkmale lange Jahre hindurch das Image dieses US-Sportwagens prägten, fand der Zweisitzer mit der zu großen Teilen aus Glasfaserkunststoffen bestehenden Karosserie erst in der 1968 präsentierten und mit leichten Veränderungen bis ins Jahr 1982 gebauten dritten Generation. Die weit hinten angesiedelte Fahrgastzelle, die extrem gestreckte Motorhaube und insbesondere die geschwungenen und ausgestellten Kotflügel wurden genau so zum Markenzeichen der Corvette Coupés und Cabriolets, wie die seit Mitte der 1950er Jahre verbauten V8-Motoren mit Leistungsspitzen von über 400 PS und Hubraumvolumen von über sieben Litern.


Neues Design und kleinere Motoren für die Corvette der 1980er Jahre


Der Hubraumwahn der ausgehenden 1970er Jahre rächte sich in den Zeiten der Ölkrisen, die den Absatz der Corvette auch in den USA einbrechen ließen. Die Konstrukteure von GM reagierten darauf und speckten den Sportwagen seit der 1984 auf den Markt gebrachten vierten Generation der Corvette deutlich ab, modernisierten das Design und die Motortechnik grundlegend. Mit einem neuen V8-Alumotor bestückt, näherte sich die Corvette in der ab dem Jahr 1997 gezeigten fünften Generation erstmals auch als Serienfahrzeug der magischen Grenze von 300 km/h Höchstgeschwindigkeit.


Die 6. Generation der Corvette zeigt die Leistung eines Supersportwagens


Im Baujahr 2005 wurde die sechste Corvette-Generation am Markt eingeführt. Kürzer und schmaler geworden, fuhr die Corvette nun äußerlich brav statt aggressiv gestaltet vor. Unter der Motorhaube der erstmals seit Baubeginn der Corvette-Modellreihe wieder ohne Klappscheinwerfer konstruierten Coupés und Cabrios regierte jedoch wieder ein größeres V8-Aggregat mit über sechs Litern Hubraum, das in der Topausführung auf gut 325 kW (442 PS) kam und die Corvette mit über 300 km/h in der Klasse der Supersportwagen mitfahren ließ.

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