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Dacia: Praktische Gebrauchtwagen in der Economy Class

Wer ein möglichst günstiges Auto sucht, landet früher oder später bei Dacia. Die Automarke aus der rumänischen Walachei denkt vor allem praktisch. Ihre gut leistbaren Fahrzeuge sind zwar nicht so komfortabel wie die deutschen Nobelkarossen, aber keineswegs einfach nur billig. Aufwendige Accessoires und überbordendes Design findet man bei Dacia nicht. Doch vom Gebrauchtwagen bis zum Neufahrzeug gilt: Mehr Auto für weniger Geld geht praktisch nicht. Der Haken an der Sache: Auch wenn die Fahrzeuge unschlagbar günstig sind – der Fahrer muss ein paar Zugeständnisse machen. Wohlfühlatmosphäre ist nicht das Hauptziel bei Dacia, die Innenausstattung ist in der Regel geprägt von schlichter Effizienz. Doch wenn es um die Quintessenz eines modernen Wagens geht, muss man keine Abstriche befürchten: Fahrkomfort wird bei Dacia großgeschrieben. Auch in gebrauchtem Zustand ist die Technik sehr robust, die Verarbeitung auch bei Fahrzeugen aus zweiter Hand noch äußerst solide. Weltmeister der Herzen wird Dacia wohl nicht mehr, aber alle, die kühl kalkulieren (müssen), finden bei den Rumänen praktische und alltagstaugliche Fahrzeuge.

Diese Dacia-Modelle sind gebraucht sehr beliebt

Wie viel Komfort ein Dacia-Modell bietet, das als Gebrauchtwagen angeboten wird, hängt vom Ausstattungsgrad ab. Viele Extras werden gar nicht erst angeboten. Doch in einem gleichen sich die Modelle von Duster bis Sandero: Sie besitzen eine hohe Wertbeständigkeit. Im Gegensatz zu den Premiummarken verliert der Dacia auch als Gebrauchter kaum an Wert. Ein Grund dafür: Als Tochter-Unternehmen von Renault greift der rumänische Autobauer auf bewährte Technologien zurück. Die Fahrzeuge gewinnen zwar keine Innovationswettbewerbe, sind aber dennoch bestens dazu geeignet, den Alltag auf Autobahnen, Landstraßen und in Städten problemlos zu meistern. Wir stellen drei Modelle von Dacia vor, die als Gebrauchtwagen genauso überzeugen wie als Neufahrzeuge.

Dacia Duster von hinten Dacia Duster von vorn

Dacia Duster: Der Duster ist der SUV von Dacia, er kam 2010 auf den Markt. Die Basis bildet die Renault-Plattform B0, die sechs Jahre zuvor für den Renault Clio entwickelt wurde. In der Ukraine, in Russland und im Nahen Osten vertreibt Renault übrigens den Duster unter dem eigenen Markennamen. 2013/14 folgte die erste optische Überarbeitung des Dacia Duster. Erst seitdem gehört ein ESP zur Serienausrüstung. Die Motorauswahl ist übersichtlich: Benziner werden mit 105 und 125 PS angeboten, Diesel gibt es mit 86 bis 110 PS. Der Duster ist wahlweise auch mit Allradantrieb erhältlich. Von der Motorsport-Presse wurde der Dacia Duster zum günstigsten SUV Deutschlands gekürt: Als Neuwagen kostet dieser Dacia so viel wie ein gebrauchtes Fahrzeug der Konkurrenz.

Dacia Sandero von vorn Dacia Sandero von innen

Dacia Sandero: Der Mittelklassewagen von Dacia lief erstmalig 2008 vom Band, seit 2012 ist die 2. Generation auf dem Markt. Entwickelt wurde der Sandero im Renault-Werk in Brasilien, die Fahrzeuge für West- und Mitteleuropa werden aber in Rumänien zusammengeschraubt. Die Motorisierung der Benziner reicht von 75 bis 105 PS, die Diesel bieten zwischen 68 und 88 PS an Leistung. Ebenso wie der Duster basiert der Dacia Sandero auf der Plattform des Clio. Die 2. Generation bietet neben bewährten Renault-Benzin-Motoren auch Dieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Auch eine Variante mit LPG-Flüssiggas wird angeboten. Wer etwas mehr Beinfreiheit sucht, sollte den Sandero in der Stepway-Version ausprobieren. Maximalen Komfort bietet die Ausstattungslinie Prestige: Sie beinhaltet neben Klimaanlage und beheizbaren Außenspiegeln sogar ein kleines bisschen Luxus: ein Lederlenkrad.

Dacia Lodgy von vorn Dacia Lodgy Blick in Kofferraum

Dacia Lodgy: Der Kompaktvan von Dacia ist das Fahrzeug in der Modellflotte, das durch die größte Familienfreundlichkeit überzeugt. Seit 2012 erhältlich, bietet der Dacia Lodgy Platz für bis zu 7 Personen. Die großzügige Raumgestaltung wird bereits im Namen deutlich: eine Lodge ist im Englischen ein uriges Häuschen im Grünen. Der Van von Dacia ist als Gebrauchtwagen eine Preisklasse für sich. Kompaktvans der (deutschen) Konkurrenz kosten bei vergleichbarem Kilometerstand oft das Doppelte. Dafür ist es im Lodgy trotz des Namens nicht ganz so kuschelig. Das muss es auch nicht, ist dieser Dacia doch mehr Arbeitsbiene denn Königin im Honigstock. Die aktuellen Modelle gestatten gerade einmal die Wahl zwischen drei Benzin-Motoren und einem Diesel-Aggregat. Der Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung zaubert aber bei der Autobahnauffahrt zumindest ein kleines Lächeln auf das Gesicht des Familienoberhaupts.

Automobile Dacia: Von der römischen Vergangenheit Rumäniens in die internationale Zukunft

Gegründet wird der rumänische Autobauer 1952 unter dem Namen Uzina de Autoturisme Pitești (UAP), was übersetzt eigentlich nur Automobilfabrik von Pitești heißt. Die UAP wird zunächst als Zulieferer für ein Lkw-Werk errichtet. Doch Mitte der 1960er-Jahre modernisierte man die Fabrik und baut sie zu einem voll funktionsfähigen Automobilwerk um. Schon damals erwies sich Renault über alle Ost-West-Konflikte hinweg als hilfreicher Partner. Als 1968 der Prager Frühling in Eiseskälte endete, lief der erste Dacia als Lizenzversion des Renault 8 vom Band. Der Markenname erinnert nicht zufällig an die Geschichte Rumäniens als Teil des Römischen Reiches. Die Provinz Dakien – lateinisch: Dacia – ersteckte sich im 2. Jahrhundert n. Chr. ungefähr über das Gebiet des heutigen Staates. 1978 endete zunächst die Zusammenarbeit mit Renault. Allerdings wurden noch zahlreiche Fahrzeuge in Anlehnung an französische Modelle gefertigt. Bis 2004 baute man in Pitești beispielsweise rund zwei Millionen Fahrzeuge des Dacia 1300. Er gilt als Volkswagen Rumäniens und basiert auf dem Renault 12, der in den 1970er-Jahren entwickelt und produziert wurde.

Dacia Dokker von vorn Dacia Dokker von hinten

Mit der Wendezeit der 1990er-Jahre schlidderte Dacia in die Krise. Eine lose Kooperation mit Peugeot, die zur Fertigung des Dacia Nova führte, scheiterte bald. Zum Ende des Jahrzehnts wurden die Kontakte zu Renault wieder enger. Die Franzosen erwarben 1999 die Mehrheitsanteile am rumänischen Autobauer. Motoren mit modernerer Ventilsteuerung wurden eingeführt und erstmalig bot Dacia Modelle mit Dieselantrieb an. In den folgenden Jahren wurden wenig erfolgreiche Fahrzeug wie die Pickups eingestellt und neue Baureihen entwickelt. Während manch anderer Hersteller in West- und Mitteleuropa infolge der Finanzkrise von 2008 schwächelte, erlebte Dacia einen Aufschwung. Neue Modelle wie der Dacia Dokker kamen auf den Markt. Mit den niedrigen Preisen für Neufahrzeuge, mit denen Dacia sogar Gebrauchtwagen-Preise unterbietet, etablierte sich die Marke als Economy-Class-Anbieter.

Das Geheimnis von Dacia: Ob gebraucht oder neu – viel Auto für wenig Geld

Dacia Logan von oben Dacia Logan von der Seite

Heute ist Dacia eine hundertprozentige Tochter von Renault. Der Wermutstropfen der Ost-West-Kooperation: Die Fahrzeuge werden nur noch zu einem geringen Teil in Rumänien gefertigt, weitere Produktionsstandorte sind Renault-Werke in Moskau, Marokko, Kolumbien und dem Iran. Dennoch: Dacia ist eine erfolgreiche Marke, in Europa steigen seit Jahren die Verkaufszahlen. Mit neuen Konzepten wie der Stepway-Linie werden größere Käuferkreise angesprochen. Die Crossover-Modelle Dacia Sandero Stepway und Dacia Dokker Stepway versprechen nicht nur rustikales Offroad-Design, sondern zeigen, dass Dacia mehr als eine Billigmarke ist. Titan-Optik und Sonderlackierung, Klimaanlage und Tempomat fügen sich in den Stepway-Modellen zu einem harmonischen Ganzen. Viel Auto für wenig Geld, so präsentiert sich Dacia mittlerweile – ob als Gebrauchtwagen oder als Neufahrzeug.

Aktuelle Modelle von Dacia, die bereits gebraucht erhältlich sind

Fahrzeugklasse Modell Produktionszeitraum Anmerkungen
Kompaktklasse Dacia Sandero seit 2012 (2. Generation) Basiert auf Renault Clio (4. Generation), erstmals ESP und Servolenkung serienmäßig, Modellvariante Stepway bietet größere Bodenfreiheit.
Kompaktklasse Dacia Logan seit 2012 (2. Generation) Limousine nur in Spanien und Portugal angeboten, Kombi als Logan MCV vertrieben.
SUV Dacia Duster seit 2010 Basiert auf B-Plattform, die maßgeblich von Nissan entworfen wurde. Viele Bauteile aus älteren Modellreihen des Renault Clio und Megane, Motoren stammen vom Renault Scenic.
Kompaktvan Dacia Lodgy seit 2012 Basiert auf B-Plattform der Renault-Nissan-Allianz. Wird in Tanger, Marokko, für den europäischen und afrikanischen Markt hergestellt.
Hochdachkombi Dacia Dokker seit 2012 Basiert auf Dacia Lodgy und wird in Tanger, Marokko, gefertigt. Name ist vom englischen dock worker (Hafenarbeiter) abgeleitet.
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