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Der Dacia Pick-up entsteht 1975 als Eigenentwicklung des rumänischen Herstellers


Mit Lizenznachbauten seiner Modelle sorgte der französische Autokonzern Renault seit den 1960er Jahren dafür, dass sich Entwicklungskosten schneller amortisierten und die Marke, wenn auch nicht immer unter dem eigenen Rauten-Logo, so doch zumindest optisch auf nordafrikanischen, südamerikanischen und osteuropäischen Märkten eine starke Präsenz entwickeln konnte. Diese frühe globale Ansatz erlaubte es den Franzosen nach dem Ende der kommunistischen ära, ihr Projekt des 5000-Euro-Autos in Osteuropa in die Tat umzusetzen. Der langjährige rumänische Kooperationspartner Dacia wurde dazu im Jahre 1999 aufgekauft und als Billigmarke in den Konzern integriert. Das aktuelle Know-how kam aus Frankreich, doch hatten die Rumänen bereits Mitte der 1970er Jahre bewiesen, dass sie über das Können und die Erfahrung verfügten, mehr als nur bloße Nachbauten von Renault-Modellen zu liefern. Mit dem Dacia 1300/1310 und dem Dacia Break fertigten sie zwar zwischen 1970 und 2004 haupsächlich in Lizenz Limousinen und Kombis auf Grundlage des Renault 19. Mit dem 1975 konzipierten Dacia Pick-up hatten sie jedoch zugleich eine Eigenentwicklung zu bieten, die es so bei Renault nicht gab. Nach der übernahme von Dacia entschieden die Franzosen daher, den Dacia Pick-up weiterhin im Programm zu behalten und sogar technisch aufzuwerten. Erst Ende des Baujahrs 2006 lief die Produktion des Dacia Pick-up in Rumänien dann aus, als mit dem Dacia Logan Pick-up ein Nachfolger bereitstand.


Die verschiedenen Aufbauten des Dacia Pick-up


Das erste Dacia Pick-up lief im Baujahr 1975 im rumänischen Mioveni von Band. Als Baugrundlage für das Modell mit offener Ladefläche diente der zwei Jahre zuvor eingeführte Kombi Dacia Break. In der Grundausführung kam der Dacia Pick-up mit kurzem Fahrerhaus für zwei Passagiere auf den Markt. Neben dieser 4,67 Meter langen Ausführung wurde in der Folgezeit ein auf 4,60 Meter verkürzter Dacia Pick-up Dropside angeboten, bei dem das Führerhaus kleiner ausfiel, der dafür jedoch über eine verbreiterte Ladefläche mit klappbaren Seitenwänden verfügte. Als Crew-Cap-Variante wurde der Dacia Pick-up Double Cab nachgereicht, der mit knapp 4,80 Metern Länge das größte Modell der Dacia Pick-up Serie darstellte. Die Ladefläche fiel hier kürzer aus, um Platz für die verlängerte Passagierkabine mit Raum für fünf Personen zu schaffen. Im Programm stand der große Dacia Pick-up in zwei Ausführungen als Zweitürer sowie als Viertürer, den Dacia später als King Cab vermarktete.


Renault bringt den Dacia Pick-up als Diesel und Allrad heraus


Als Antrieb erhielten die Dacia Pick-up bis zum Jahr 2000 die Triebwerke aus der Baureihe Dacia Break. Anfangs kamen die 1,2 Liter und 1,3 Liter Motoren zum Einsatz, die bis zu 56 kW (76 PS) leisteten. In den 1990er Jahren standen Motoren der 1,4 Liter und 1,6 Liter Hubraumklasse zur Verfügung, die auf bis zu 64 kW (87 PS) zugreifen konnten. Ab dem Baujahr 2000 stattete der neue Markeneigner Renault die Dacia Pick-up dann mit Dieselmotoren aus seinem eigenen Fahrzeugprogramm aus. Zum Einsatz kam ein Selbstzünder mit 1,5 Litern Hubraum und 63 kW (86 PS), der ab 2004 durch ein Aggregat mit 50 kW (68 PS) abgelöst wurde, um der Euro4-Norm zu entsprechen. Zur Ausstattung gehörten jetzt auch ABS und Airbags, um die westeuropäischen Standards einzuhalten. Bei den Getrieben standen eine Handschaltung sowie eine Schaltautomatik zur Auswahl. Neu hinzu kam ab die Option, den Dacia Pick-up mit zuschaltbarem Allradantrieb ordnen zu können.


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