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Im Jahr 1903 gründete Henry Ford die Ford Motor Company, nachdem seine Modelle schon in seiner ersten Firma Detroit Automobile Company, die nach drei Jahren Bankrott ging, Rennen gegen die Autos anderer Hersteller gewannen. Zur Gründung wurde von Childe Harolds Wills das Logo, die "blaue Pflaume" entworfen – dieses Logo wurde zwar in Deutschland von den Nationalsozialisten verboten, fand aber 1975 wieder seinen Weg zu uns.


Der Erfolg für Ford kam schnell: Der Rennfahrer Barney Oldfield zeigte sich begeistert vom ersten Modell der Ford Motor Company, dem 999, und entfachte so auch das Interesse der amerikanischen Bevölkerung. Nach Experimenten mit mehreren Modellen ging 1908 das Modell T (auch Tin Lizzy genannt) in Produktion. Tin Lizzy erfreute sich in den ersten Jahren durch Autorennen Fords wachsender Beliebtheit und verkaufte sich in zweistelliger Millionenhöhe.


Henry Fords Fabriken waren für gute Arbeitsbedingungen bekannt: Fords Angestellte hatten einen 8-Stunden Tag und bekamen hohe Löhne, allerdings war Ford strikt gegen Gewerkschaften und hinter der Milde seinen Mitarbeitern gegenüber steckte wohl die Geschäftstüchtigkeit – die Kaufkraft der Kunden sollte gestärkt und der Preis der Autos gesenkt werden. Dennoch war Ford in dieser Hinsicht sehr fortschrittlich: Ab 1918 wurde neben einigen Rationalisierungen bei Ford als erstem Automobilhersteller die Fließbandproduktion eingeführt, damals eine absolutes Novum in der Branche.


In den Jahren 1917-1925 stellte Ford erstmals auch LKW, Traktoren, Schiffe und Flugzeugmotoren her. Zwei Jahre später, 1919, übernahm Fords Sohn Edsel die Führung im Unternehmen, konnte sich 1927 gegen seinen Vater durchsetzten und ein neues Modell mit verbesserter Technik auf den Markt bringen, das Modell A. Nach seinem Tod 1943 und nach einer Übergangsphase, in der Henry Ford wieder selbst die Konzernleitung übernahm, ging der Posten zwei Jahre später an Henry Ford II, dessen Enkel.


1925 wurde in Berlin die Ford Motor Company Aktiengesellschaft gegründet, allerdings schloss 1931 das Werk und wurde in Köln-Niehl neu aufgebaut. Im selben Jahr ging dort das Modell A in Produktion, 1935 gefolgt vom Typ Eifel und 1939 dem Ford Taunus, der auch als "Buckel" bekannt wurde. Im selben Jahr entstand aus der Ford Motor Company AG die Ford-Werke AG. Ein Paradoxon der Unternehmensgeschichte: Im zweiten Weltkrieg wurde bei Ford in Amerika für die Alliierten produziert, in Deutschland gleichzeitig für die Wehrmacht. In den folgenden Jahren entstanden neue Variationen des Ford Taunus, 1958 wurde in den Stückzahlen erstmals die 100.000-Grenze erreicht.


In den 50er Jahren lief in den USA der Sportwagen Thunderbird vom Band und das Unternehmen ging an die Börse. 1964 war das Geburtsjahr des legendären Mustangs. Drei Jahre später wurde Ford Europe aus einem Zusammenschluss der Werke in Köln und Ford of Britain gegründet. In Deutschland startete nochmals ein Jahr später die Produktion des Ford Escort, 1976 folgte der Ford Fiesta als erster Kleinwagen von Ford und 1982 der Ford Sierra als Nachfolger des Modells Taunus.


Erstes Großserienmodell mit serienmäßigem ABS wurde 1985 der Ford Scorpio. Man bemühte sich auch um einen Nachfolger des legendären Mustangs: der Ford Probe sollte ab 1988 dessen Erbe im Sportwagenbereich antreten.


Seit 1996 gibt es das neue Kleinstwagenmodell Ford Ka. 2002 entstand mit dem Ford Maverick, in Zusammenarbeit mit Mazda entwickelt, das erste SUV (Sports Utility Vehicle) von Ford. Heute versammeln sich unter dem Namen Ford auch Marken wir Lincoln, Mercury, Mazda, Jaguar, Land Rover, Aston Martin und Volvo. Derzeit nimmt die Ford Motor Company hinter General Motors immerhin den Platz des zweitgrößten Herstellers in der Automobilbranche ein. Seit Anfang der 90er Jahre engagiert sich das Unternehmen auch für die Umwelt und entwickelte in diesem Sinne 1999 den P 2000, ein Auto, das mit Wasserstoff betrieben wird, allerdings noch nicht auf dem Markt erhältlich ist.


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