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Honda: Gebrauchtwagen mit Kraft und Komfort

Kaum eine andere Marke spaltet Autobesitzer und Interessierte so sehr in Fans und Gegner wie Honda. Die Optik ist mitunter gewöhnungsbedürftig, auch das Renommee innerhalb der Tuning-Szene dringt selten bis zum Mainstream vor. Doch würde man eine Liste der sportlichsten Autos erstellen, die Modelle der Japaner stünden sicherlich ganz weit oben. Denn ganz gleich, ob man sich hinter das Lenkrad eines Civic, NSX oder S2000 setzt – so viel Drive wie ein Honda hat kaum ein anderer Gebrauchtwagen. Doch man muss weder fast noch furious sein, um die Vorzüge der Honda-Modelle genießen zu können. Auch abseits der Rennstrecken sind die Japaner voll straßentauglich, überzeugen mit technischer Raffinesse und umfangreicher Sicherheitsausstattung.

Modelle von Honda, die als Gebrauchtwagen ganz vorn mitfahren

Honda Civic Type R Heckansicht

Es gibt drei gute Gründe dafür, warum die Fahrzeuge von Honda athletischer sind als die Konkurrenz: drehfreudige Motoren, direkte Lenkungen und straffe Fahrwerke. Auch wer nicht von einem hochgeschraubten Rennboliden fürs nächste Straßenrennen träumt, sondern lediglich ein alltagstaugliches Gefährt sucht, ist bei Honda gut aufgehoben. Denn in Sachen Qualität und Haltbarkeit fahren die Japaner ebenfalls regelmäßig aufs Siegertreppchen. Selbst TÜV und Dekra haben wenig zu meckern, bei der Hauptuntersuchung macht ein Honda in gebrauchtem Zustand selten Probleme. Doch gegen die Konkurrenz aus Wolfsburg oder Rüsselsheim kann sich die Marke nur schwer behaupten, obwohl die Fahrzeuge aus Japan genauso ausgereift sind wie die der deutschen Platzhirsche. Wir stellen drei Modelle von Honda vor, die als Gebrauchtwagen ihre Chance verdient haben.

Honda Jazz von vorn

Honda Jazz: Klein, aber sehr geräumig und flexibel, das sind die größten Trümpfe des Honda Jazz. Eingeführt wurde der Kleinwagen in Europa im Herbst 2001 – in Japan, China und den USA trug das Modell die Bezeichnung Honda Fit. Der Honda Jazz wird seit 2013 in der dritten Generation angeboten. Markant ist und bleibt das flexible Sitzsystem: Da sich der Tank nicht unter der Rückbank befindet, können auf Wunsch Sitzflächen so hoch- und Rückenlehnen so heruntergeklappt werden, dass sich sowohl sperrige als auch große Gegenstände problemlos transportieren lassen. Doch auch mit fünf Personen an Bord ist im Heck immer noch Platz für mehr als 350 Liter – in der Kleinwagen-Klasse gibt es kaum mehr Stauraum als bei diesem Honda. Gebraucht sind gepflegte Modelle nicht schwer zu finden.

Honda Civic von vorn

Honda Civic: Der Civic gilt als extravertierteste Baureihe von Honda. Die erste Generation kam in Japan bereits 1972 auf den Markt, seit 2012 ist die neunte Generation erhältlich, für 2017 ist bereits Generation Nummer zehn angekündigt. Der Civic ist für Honda das, was der Golf für VW ist: ein internationaler Kassenschlager, der mit 18,5 Millionen Fahrzeugen zu den meistverkauften Autos aller Zeiten zählt. Doch die äußeren und inneren Werte überzeugen einfach bei diesem Honda. Gerade für die aktuellen Gebrauchtwagen gilt: Die Motoren gehören zu den sportlichsten ihrer Klasse, sie bieten hohe Sicherheit und überzeugen zudem durch ein gutes Fahrwerk und eine hochwertige Abgasanlage. Allenfalls das Design der letzten beiden Generationen ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Honda Accord von vorn

Honda Accord: Wie der Civic ist auch der Honda Accord international sehr erfolgreich, hierzulande gilt er jedoch noch als Geheimtipp. Dieses Modell von Honda ist auch gebraucht eine gute Wahl – die hohe Zuverlässigkeit wird sogar vom TÜV gelobt. Die erste Version des Accord brachte Honda 1976 auf den Markt, aktuell wird bereits die achte Generation (seit 2008) hergestellt. Seit Anfang der 1990er-Jahre unterscheiden sich die verschiedenen Accords auf dem Weltmarkt auch hinsichtlich Größe und Karosserieformen: So sind die europäischen Mittelklasse-Ausführungen kleiner als die amerikanischen. Doch gerade die Kombi-Version, Honda Accord Tourer genannt, bieten dennoch jede Menge Platz und Zulademöglichkeiten. Auch Ausstattung und Motorisierung sind beim Honda Accord in jedem Fall top.

Die Kraft der Träume brachte Honda nach vorn

Unternehmensgründer Soichiro Honda

Honda, das ist The Power to Dream. Dabei handelt es sich um mehr als einen von Marketing-Strategen ausgedachten Slogan – dieser Grundsatz gibt die Essenz des Unternehmens Honda wieder. Die Kraft zum Träumen besaß jedenfalls schon Sōichirō Honda (1906–1991), der sein Leben lang an der Verwirklichung seiner Visionen arbeitete. Bereits als Jugendlicher erlag er der Faszination Automobil und wurde Mechaniker. Später suchte er stärkeren Nervenkitzel und fuhr Autorennen. Nach einem schweren Unfall gab er zwar die Leidenschaft Rennen, nicht aber die Leidenschaft Auto auf. Stattdessen sattelte er um, eröffnete zusätzlich zu seiner Autowerkstatt Mitte der 1930er-Jahre die Tokai Seiki Heavy Industry, die Kolbenringe herstellte. Während des Zweiten Weltkriegs übernahm Toyota auf Anordnung der Regierung die Kontrolle über das Unternehmen. Ein Bomberangriff auf ein Werk und ein Erdbeben in der Nähe eines zweiten zerstörten den Großteil der Produktionskapazitäten, weshalb Honda die Überreste des Unternehmens nach Kriegsende endgültig an Toyota verkaufte.

Die Honda Motor Corporation wurde zum weltweit größten Motorrad-Hersteller

Das Geld, das Honda erwirtschaftet hatte, investierte der Unternehmer in eine neue Firma: das Honda Technical Research Institute. Es begann mit der Herstellung von motorisierten Fahrrädern für jedermann. Zwei Jahre später holte sich Honda Verstärkung an Bord: Zusammen mit dem Ingenieur Kihachiro Kawashima und dem Manager Takeo Fujisawa rüstete Honda erneut um – ganz gemäß seinem Leitspruch: „Wir haben nur eine Zukunft, und diese wird aus unserem Träumen gemacht, wenn wir den Mut haben, mit Konventionen zu brechen.“ Das neue Unternehmen hieß nun Honda Motor Corporation. Honda konzentrierte sich zunächst auf die Herstellung von Motorrädern. Das erste Modell war 1949 die D-Type, auch Honda Dream genannt. Nach rund zehn Jahren Unternehmensgeschichte kam der Erfolg in Form des Modells Super Cub. Der leichte Moped-Roller – die Abkürzung steht für Cheap Urban Bike – gehört bis heute zu den weltweit meistverkauften motorbetriebenen Transportmitteln. Hohe Qualität und günstige Preise verhalfen Honda dazu, Mitte der 1960er-Jahre zum weltweit größten Motorrad-Hersteller aufzusteigen.

Anfang der 1960er-Jahre gelang auch der Einstieg in die Automobilproduktion

Honda S360 Roadster

Auch das erste vierrädrige Fahrzeug, der Lieferwagen T360, erwies sich schnell als Erfolg. Der kleine „Sportstruck“, der zwischen 1963 und 1967 vom Band lief, verkaufte sich rund 100.000-mal. Zuvor hatte sich Honda gegen ein Gesetz der Regierung gewehrt, das lediglich drei Unternehmen in Japan die Automobilproduktion erlaubt hätte – Honda wäre gezwungen gewesen, ausschließlich Motorräder herzustellen. Ebenfalls 1963 wurde der S500 vorgestellt. Der rote Roadster, der auf dem Prototypen S360 basierte, konnte seine technische Verwandtschaft mit den Motorrädern nicht verbergen, doch der Zweisitzer wurde von der Kundschaft gut angenommen und bildete das Fundament für das weitere Wachstum von Honda. Das Unternehmen war seit Ende der 1950er-Jahre auf zahlreichen Märkten außerhalb Japans aktiv, nun wurden auch hier die Automodelle sukzessive eingeführt. Das erste in Westdeutschland erhältliche Modell war der S600, dessen Produktion 1964 begann und der ein Jahr später nach Europa exportiert wurde. Bald darauf folgte der Honda S800, ebenfalls in einer Coupé- und einer Cabrio-Ausführung von Honda angeboten. Unter Gebrauchtwagen-Käufern gelten diese Modelle als gesuchte Oldtimer und Raritäten.

Als einer der ersten Auto-Fabrikanten führte Honda eine eigene Luxusmarke ein

Honda Civic aus dem Jahr 1973 Honda NSX von vorn

Nach den Kleinwagen und Roadstern baute Honda in den Folgejahren kontinuierlich seine Modellpalette aus. Es folgten 1972 der Honda Civic in der Kompaktklasse, 1976 der Honda Accord und 1978 der Honda Prelude in der Mittelklasse. 1985 wurde mit dem Honda Legend auch ein Fahrzeug für die Obere Mittelklasse vorgestellt. Ein Jahr später bündelte Honda alle luxuriösen Fahrzeug-Modelle, die auf dem US-Markt und in Kanada angeboten wurden, unter der Premiummarke Acura. Dies erwies sich als erfolgreicher Schachzug, denn im Laufe der nachfolgenden 30 Jahre hat sich Honda mit den Acura-Modellen zu einem der erfolgreichsten Anbieter von Luxusautos auf dem amerikanischen Kontinent entwickelt. Das Konzept ist so erfolgreich, dass auch in Russland, China und demnächst sogar selbst im Heimatmarkt Japan die noblen Modelle und Versionen von Honda unter dem Acura-Label angeboten werden. 1990 wurde der Supersportwagen Honda NSX – die Abkürzung steht für New Sportscar eXperience – vorgestellt. Laut Fachpresse der „beste jemals gebaute Sportwagen der Welt“.

Trotz der Krisenjahre – Honda bleibt einer der letzten unabhängigen Autohersteller

Honda Legend von vorn Honda CR-V von innen

Die 1990er-Jahre wurden dennoch zu einer Bewährungsprobe für Honda. Denn der Firmengründer Sōichirō Honda – auch nach seiner Pensionierung 1973 weiterhin der gute Geist des Unternehmens – starb. Den Truck- und SUV-Boom verschlief man zunächst, kolportiert wurde eine feindliche Übernahme durch Mitsubishi. Die Geschäftsführung um Nobuhiko Kawamoto beendete das populäre, aber letztendlich zu teure Engagement in der Formel 1 und setzte auf neu entwickelte Minivans und Geländewagen. Der Honda Odyssee und der Honda CR-V knüpften an frühere Erfolge an und brachten das Unternehmen zurück in die Erfolgsspur. Neben den SUVs erwiesen sich gerade die Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb international als gewinnbringend, insbesondere das Hybrid-Coupé CR-Z. Zudem expandierte die Firma in neue Geschäftsbereiche: Das Tochterunternehmen Honda Aircraft Company stellt mit dem Honda HA-420 den sogenannten HondaJet her. Heutzutage ist Honda einer der wenigen unabhängigen Automobilhersteller in Japan. Das Unternehmen produziert neben Autos und Motorrädern aber auch Gartenausrüstung, Bootsmotoren und Stromgeneratoren. Bekannt ist auch Hondas Engagement im Bereich Künstlicher Intelligenz: der ASIMO – die Abkürzung steht für Advanced Step in Innovative Mobility – gilt als einer der am weitesten entwickelten humanoiden Roboter der Welt.

Aktuelle Modelle von Honda, die auch als Gebrauchtwagen überzeugen:

Modellname Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Anmerkungen
Honda Jazz Kleinwagen seit 2013 (3. Generation) Variable Rückbank. City-Notbremsassistent und Tempomat gehören zur Serienausstattung, Varianten mit höherer Ausstattung verfügen über das Infotainment-System Honda Connect. Gleiche Plattform wie beim Honda HR-V (2. Generation) verwendet.
Honda Civic Kompaktklasse seit 2011 (9. Generation) Eigens für den europäischen Markt entwickelt. Anfang 2015 wurde ein Facelift vorgenommen. Kombi-Ausführung trägt die Bezeichnung Tourer, die Sport-Variante ist als Civic Sport erhältlich. Rennversion wird als Civic Type R bezeichnet.
Honda HR-V SUV seit 2015 (2. Generation) Fernlicht-Assistent, City-Bremsassistent, Tempomat und Klimaanlage gehören zur Serienausstattung. Navigationssystem wird über Touchscreen bedient. Variable Rückbank. Gleiche Plattform wie beim Honda Jazz (3. Generation).
Honda CR-V Kompakt-SUV seit 2014 (4. Generation) Front- oder Allrad-Antrieb verfügbar. Auch mit Auspark-Assistent, Fernlicht-Assistent, Spurlicht-Assistent oder Toter-Winkel-Assistent erhältlich. Höhere Ausstattungsvarianten können mit Infotainment-System Honda Connect ausgerüstet werden.
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