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Die Geschichte der Hyundai Motor Company beginnt mit einem Pony: So hieß das erste selbst entwickelte Modell Hyundais, das 1976 zum ersten Mal in Korea gebaut und auf dem 55. Autosalon in Turin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ab 1982 ging der Nachfolger dieses Modells, der Pony 2, in Produktion. Außerdem stellte Hyundai leichte LKW, seit Mitte der 80er Jahre auch Schwerlastwagen her.


Heute noch produziert Hyundai als größter koreanischer Hersteller Nutzfahrzeuge. 1983 begann der Export des Pony nach Kanada und Mittelamerika, die USA folgte ein Jahr später. Stetig erweitert das Unternehmen, das nach seiner Gründung 1967 durch Chung-Ju-yung zunächst für Ford das Modell Taunus herstellte, seine Produktpalette. Basierten die ersten Fahrzeuge noch auf Mitsubishi-Modellen, entwickelt Hyundai seit Anfang der 90er seine Automobile vollkommen selbstständig.


1991 begann der Export nach Deutschland, und Hyundai wurde bald zum am schnellsten wachsenden Automobilhersteller der Bundesrepublik. Ca. 420.000 Einheiten wurden bis heute innerhalb Deutschlands verkauft. Der Marktanteil der Hyundai Motor Deutschland GmbH, deren Sitz in Neckarsulm ist, beträgt 1,55 Prozent.


Mittlerweile kann man Hyundai-Fahrzeuge aus 13 Baureihen auswählen. Das Fahrzeugprogramm reicht vom Kleinwagen Getz, der 2005 das am meisten verkaufte Modell war, über den Kompaktvan Matrix bis zum Familienvan Trajet oder dem robusten Transporter H1. Durch die Oberklasselimousine Grandeur wird die Zielgruppe noch weiter gefächert. Vor allem in dem wachstumsträchtigen SUV-Segment (Sports Utility Vehicle) versucht sich Hyundai zu etablieren. Die Firma bietet mit dem Tucson ein eher stadttaugliches SUV, eine sportliche Variante mit dem Santa Fe und den Offroader Terracan.


Zum Erfolg trägt sicherlich auch das günstige Preis-/Leistungsverhältnis, das eigenständige Design der Fahrzeuge und die kontinuierlich verbesserte Fertigungsqualität bei. Die notwendige Forschung für die Qualitätssicherung und -verbesserung wird von Rüsselsheim aus gesteuert. In der Opel-Stadt wurde 2003 die Europazentrale eröffnet, die das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum, sowie das Designstudio von Hyundai beherbergt. Weitere Designstudios befinden sich in Japan und den USA. Ein großer Vorteil, denn so kann Hyundai seine Modelle schnell an den entsprechenden Markt anpassen.


Im US-Bundesstaat Alabama wurde 2005 ein Produktionswerk für die Mittelklasselimousine Sonata eröffnet, dort laufen nun jährlich bis zu 300.000 Fahrzeuge vom Band, die für den amerikanischen Markt bestimmt sind. Mittlerweile laufen in elf Ländern Hyundai-Modelle vom Band. 2005 wurden rund 2,53 Millionen Fahrzeuge produziert, von denen ein Großteil außerhalb Koreas verkauft wurde. Weitere Produktionsstätten in Ägypten, China, Indien, Indonesien, Malaysia, Pakistan, Russland, Taiwan, Türkei und Venezuela sind in Planung.


Die Expansion Hyundais führte 1998 zur Übernahme des südkoreanischen Autoherstellers KIA. Mit Daimler-Chrysler fand ebenfalls eine Zusammenarbeit statt, jedoch nur zwischen 2001 und 2004. Heute zählt Hyundai zu den sieben größten Autoherstellern der Welt.


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