Infiniti Gebrauchtwagen kaufen bei AutoScout24

Finden Sie Ihr Wunschfahrzeug

Angebote zu Ihrer Suche

Angebote zu Ihrer Suche

Ende der 1980er Jahre etabliert Nissan seine Premium-Marke Infiniti


Die japanischen Autohersteller mussten in den 1970er Jahren Spott und Kritik ertragen, als sie ihre ersten Modelle in Europa auf den Markt brachten. So konkurrenzfähig ihre Autos in Bezug auf den Verkaufspreis waren, so hausbacken und wenig ambitioniert wirkte oft deren Design. Die Zeiten haben sich seither gründlich gewandelt. Als der japanische Konstrukteur Nissan im Jahr 1989 zunächst für den nordamerikanischen Markt seine neue Luxusmarke Infiniti einführte, bemühte er nicht weniger als die japanische Zen-Tradition, um Käufern das Styling seiner sportlich motorisierten Limousinen, Coupés und Cabriolets der Mittel- und Oberklasse zu erklären. Ab dem Baujahr 2002 erweiterte Nissan die Modellpalette von Infiniti um Sport Utility Vehicles (SUV), Crossover-Modelle und eine eigenständige Coupé-Baureihe, mit der Infiniti im Jahr 2007 als Premium-Marke auch nach Europa kam. Seit dem Jahr 2009 ist Infiniti mit eigenen Niederlassungen in Deutschand vertreten.


Die frühen Modelle von Infiniti in der Mittel- und Oberklasse


Während die Marke Nissan mit ihrem Komplettprogramm alle Fahrzeugklassen im Volumenmarkt bediente, sollte sich Infiniti durch hochwertig ausgestattete und stark motorisierte Modelle von der Kernmarke des japanischen Herstellers abgrenzen. Den Anfang dazu machte ab 1989/90 der als Coupé und Cabriolet für den US-Markt angebotene Infiniti M30, dem der Infiniti Q45 als Oberklasse-Limousine mit V8-Aggregat an die Seite gestellt wurde. Abgerundet wurde das erste Infiniti Modellprogramm durch die Mittelklasse-Limousine Infiniti G20, die bis 2002 in zwei Generationen angeboten wurde, sowie durch die größere Limousinen-Baureihe des Infiniti J30 und seines Nachfolgers Infiniti I30.


Die Neuausrichtung der Infiniti-Modellpalette ab dem Baujahr 2006


Nach dem Produktionsende der dritten Generation des Infiniti-Flaggschiffs Q45 im Jahr 2006 fokussierte Nissan seine Edelmarke mit der Einführung neuer Modelle zunächst weitgehend auf die Sport-Coupés und Mittelklasse-Limousinen. In diesem Segment präsentierten die Japaner 2006 die zweite Generation der Infiniti M35 und M45, denen ab dem Baujahr 2010/11 zwei neue M-Modelle nachfolgten: der Infiniti M56 mit V8-Motor und 313 kW (420 PS) sowie der Infiniti M37 mit einem 246 kW (330 PS) leistenden V6-Triebwerk. Als Einstiegsmodell erhalten blieb zunächst der Infiniti G35, von dem im Baujahr 2009 unter dem Namen Infiniti G37 eine neue Generation mit hubraumstärkerem Motor auf den Markt kam. Neben den Limousinen und Coupés der Baureihe stellte Infiniti hier erstmals seit Beginn der 1990er Jahre wieder ein Cabriolet der Sportwagenklasse vor.


Die Coupés, Cabriolets und SUV von Infiniti


Nach den ersten Coupés auf Grundlage des Infiniti M30 hatte der Hersteller seine sportlichen Zweitürer bis zum Jahr 2007 als Infiniti G35 mit einem 3,5 Liter Aggregat der V6-Klasse gebaut. Im Baujahr 2008/9 werteten die Japaner das Coupé mit einem neuen 3,7 Liter Motor auf, der 245 kW (328 PS) leistete und ein Jahr darauf auch in den Limousinen der Baureihe Infiniti G37 Verwendung fand. Neu ins Programm kam im Jahr 2010 das Cabriolet Infiniti G37 mit versenkbarem Stahldach. Seit dem Jahr 2009 bot der Hersteller in Europa zudem seine SUV-Baureihe Infiniti EX in der 3,7 Liter Version an. Komplettiert wurde das Fahrzeugprogramm durch den Crossover Infiniti FX und den in erster Linie für den US-Markt produzierten großen SUV Infiniti QX.

Mehr anzeigen