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Der Name Kia repräsentiert die ereignisreiche Geschichte des ersten koreanischen Automobilherstellers. "Ki“ basiert auf dem chinesischen Schriftzeichen für "aufsteigen“ und "a“ verweist auf Asien. Seit der Firmengründung im Jahre 1944 manifestierte sich bei Kia das Aufsteigen nicht nur im Namen, sondern auch in der Entwicklung des Unternehmens. Zunächst stieg der ursprüngliche Fahrradhersteller in die Automobilindustrie in seinem Heimatland Korea ein. Der heutige Autohersteller Kia geht aus der 1944 in Seoul gegründeten Kyongseong Precision Industry hervor. Dieses Unternehmen beginnt 1952 unter dem Namen Kia Industry Company, Fahrräder zu bauen.


Die nicht nur für den Betrieb sondern für das ganze Land erste Kraftfahrzeugproduktion erfolgte etwa zehn Jahre später. Die Pionierprodukte aus dem Jahre 1960 waren der dreirädrige Minilaster K-360 und das Motorrad C-100. Der Durchbruch gelang jedoch erst Anfang der 1970er Jahre mit dem vierrädrigen Laster Titan. Noch heute steht dieses Modell in Korea dank seiner Popularität Synonym für jegliche Art von LKW.


1973 präsentierte Kia mit dem ersten in Korea hergestellten 2,0-Liter-Benzinmotor eine Neuheit auf dem heimischen Markt. Noch im selben Jahr ging Kia auch an die Börse. Ein Jahr später erfolgte mit dem BRISA die erste koreanische Pkw-Entwicklung. Der Brisa ging bald darauf in Serienproduktion und begründete mit seiner Pick-up-Version den ersten koreanischen Automobilexport.


1976 übernahm Kia den Konkurrenten Asia Motors, zwei Jahre später produzierte man den ersten einheimischen Dieselmotor. Ab 1979 erfolgte in Kia-Werken in Lizenz die Fertigung des Peugeot 604 und des Fiat 132. Aber erst die Zusammenarbeit mit Mazda und Ford brachte einen erkennbaren Erfolg: Die gemeinsame Entwicklung mündete 1987 in der Produktion des Kia Pride, von dessen Modell fast zwei Millionen Stück verkauft wurden.


1990 firmierte der koreanische Konzern zur Kia Motors Corporation um und eröffnete ein hochmodernes Werk in Hwasung. 1992 später expandierte Kia Motors mit Kia Motors America in die Vereinigten Staaten. Ein Jahr später folgten der Vertriebsstart in Deutschland und die Produktion des Sportage, eines der ersten SUVs.


1998 bahnte sich jedoch ein vorläufiges Ende des koreanischen Aufstiegs an. Auch Kia geriet im Zuge der asiatischen Finanzkrise erst in massive Schwierigkeiten, dann unter Insolvenzverwaltung. Schließlich wurde Kia von der Hyundai Business Group übernommen, aus welcher zur Jahrtausendwende die Hyundai Automotive Group hervorging.


Doch bereits ein Jahr nach der Übernahme konnte sich das Unternehmen von der Krise erholen und schrieb wieder schwarze Zahlen. So erschien 1999 der Kia Carnival auf dem deutschen Markt; ein Jahr später folgten die Modelle Rio und Carens. Dieser Trend setzte sich in den Folgejahren mit den Modellen Magentis, Sorento, Opirus, Picanto und Cerato fort. 2004 war Kia im Verbund mit Hyundai Motors der siebtgrößte Autoproduzent der Welt, in Deutschland stieg der Marktanteil auf 2,44 Prozent. Im Folgejahr war Kia Deutschland die am schnellsten wachsende Marke.


2006 verlegte Kia Motors Deutschland seinen Sitz vorübergehend nach Eschborn bei Frankfurt; Peter Schreyer, vormals Kreativchef bei Volkswagen, wechselte als Chefdesigner zu Kia. Zur IAA 2007 wurde die neue Europazentrale in Frankfurt an Main eröffnet, in der auch Kia Motors Deutschland und das erste eigenständige europäische Kia Designzentrum ihren Sitz haben. 2008 war die Hyundai-Kia Automotive Group erstmals weltweit fünftgrößter Autohersteller.


In seinen Forschungs- und Entwicklungszentren arbeitet Kia intensiv an umweltfreundlichen Fahrzeugkonzepten: Auf der letzten IAA präsentierte das Unternehmen eine SUV-Plattform mit Brennstoffzellenantrieb, deren drei Elektromotoren ihren Strom aus einer 99 kW/134 PS starken Brennstoffzelle beziehen. In den USA und Korea sind bereits Versuchsflotten von mehreren Dutzend Kia-Brennstoffzellenfahrzeugen im Dauereinsatz; dem südkoreanischen Umweltministerium haben Kia und sein Schwesterunternehmen Hyundai für eines der größten Hybrid-Testprogramme weltweit mehr als 4.000 Fahrzeuge mit Benzin- und Elektromotor zur Verfügung gestellt.


Kia Motors engagiert sich in mehrfacher Hinsicht im Leistungssport: Das Unternehmen ist bis 2013 Hauptsponsor des Grand-Slam-Tennisturniers Australian Open, war 2007 Hauptsponsor der Handball WM in Deutschland, offizieller Sponsor der UEFA EURO 2008 und ist Trikotsponsor von Atlético Madrid.


2008 hat Kia Motors weltweit 1.375.738 Fahrzeuge verkauft und erzielte damit als einer von wenigen Automobilherstellern überhaupt ein Absatzplus gegenüber dem Vorjahr (plus 8,4 Prozent). Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheint Kia Motors vergleichsweise gut aufgestellt, um seinen Marktanteil mit sparsamen und kompakten Fahrzeugen weiter auszubauen.


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