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Land Rover: Gebrauchtwagen für das große Abenteuer abseits der Wege

Steine spritzen nach links und rechts, während die Räder den Geländewagen auf der staubtrockenen Piste in schnurgerader Spur halten – und das trotz tiefer Bodenwellen und Löcher so groß wie ein Wasserbüffel. Die nächste Steigung setzt dem Land Rover wenig zu, ebenso wenig die matschige Piste, die gleich dahinter beginnt. Der Motor trommelt beständig seinen Rhythmus, das Fahrwerk wiegt den Geländewagen so sanft wie eine Mutter ihr Kind. Wer ein Fahrzeug sucht, das für Trips durch die namibische Wüste genauso geeignet ist wie für Touren in den schottischen Highlands, das sich durch Schnee genauso leicht wühlt wie durch Schotter, der macht mit einem Land Rover alles richtig. Gebrauchtwagen der britischen Traditionsmarke überzeugen durch ihre Robustheit. Nie war das Fahren über Stock und Stein schöner als in einem Land Rover.

Top-Modelle von Land Rover, die von Gebrauchtwagen-Käufern sehr geschätzt werden

Range Rover in Wüste Land Rover Defender auf der Piste

Die Fahrzeuge von Land Rover sind Arbeitstiere. Der Allradantrieb kommt mit jedem Gelände spielend zurecht, die Offroad-Fähigkeiten der Geländewagen sind fast schon legendär. Ursprünglich als Mischung aus Traktor und Pick-up entworfen, haben die Modelle von Land Rover inzwischen auch die Städte und Vororte erobert. Schließlich sind auch im Familienalltag starke Lastentiere gefragt, mit denen sich Kinder, Lebensmittel oder Urlaubsgepäck schnell und praktisch transportieren lassen. Daher stehen die verschiedenen Baureihen und -größen, die Land Rover anbietet, auch gebraucht in der Gunst von Interessierten und Käufern ganz weit oben. Niedrigere Preise gegenüber Neufahrzeugen bei gleichbleibender Qualität sprechen für sie. Wir stellen die beliebtesten Land-Rover-Modelle vor.

Land Rover Defender

Land Rover Defender Blaser Edition

67 Jahre lang wurde der Land Rover Defender gebaut, rund 2 Millionen Fahrzeuge konnte der Hersteller insgesamt verkaufen – und 75 Prozent aller gefertigten Fahrzeugen sind immer noch unterwegs. Den Defender eine Legende zu nennen, ist nicht übertrieben. Zahlreiche Expeditionen gelangten nur dank ihm ans Ziel, Militär und humanitäre Organisationen nutzen ihn bis heute in den Krisengebieten der Welt. Die erste Modellreihe (Series I) kam 1948 auf den Markt – für Jahrzehnte war der Defender „der“ Land Rover überhaupt. Gebraucht werden diese Allrad-Ikonen immer noch gehandelt – ein Zeichen für ihre Zuverlässigkeit. Ab 1983 war die vierte Serie erhältlich, die unter den Namen One Ten (110) und Ninety (90) angeboten wurde. Die Namen stehen für die Radstände in Zoll. Mit der Markteinführung des Discovery wurde der ursprüngliche Land Rover nun als Land Rover Defender vermarktet. Ende 2015 endete die Produktion des Defender, da die markant-kantige Form die EU-Auflagen zum Fußgängerschutz nicht mehr erfüllte.

Land Rover Discovery

Land Rover Discovery Vorderansicht

Was der Defender fürs Gelände war, sollte der Discovery für die Straße sein: ein praktisches Fahrzeug, das auch im Großstadtverkehr ein sichereres Fahrgefühl vermittelte, aber niemanden von gelegentlichen Touren abseits der Wege abhielt. Mit dem Land Rover Discovery schaffte es der britische Hersteller seit der Markteinführung 1989, das Fahrzeug als Alltags- und Abenteuer-Auto gleichermaßen zu etablieren. Mittlerweile ist die vierte Generation erhältlich, die allerdings stark an die dritte Modellreihe (Baujahr 2004 bis 2009) angelehnt ist. Im Unterschied zur mitunter spartanischen Ausstattung des Defender von Land Rover sind auch Gebrauchtwagen der Discovery-Serie mit mehr Komfort ausgestattet: Zahlreiche Assistenzsysteme erleichtern das Navigieren durch die Stadt, unterstützen aber auch die Geländegängigkeit – beispielsweise durch eine elektronische Traktionskontrolle. Der Innenraum bietet viel Bewegungsfreiheit, durch die Zusatzsitze finden je nach Modell bis zu sieben Personen Platz. Die Motorisierung entspricht Größe und Gewicht, insbesondere die Diesel von Land Rover bringen den Allrader schnell voran. Der Land Rover Discovery Sport ist die weiterentwickelte SUV-Ausführung.

Range Rover

Range Rover Seitenansicht

Wer den Ur-Geländewagen für die Oberklasse sucht, muss zum Range Rover greifen. Noch bevor der Porsche Cayenne oder der BMW X-5 den SUV zum familientauglichen Alltagsgefährt schönfärbten, zeigte der Range Rover, dass Geländetauglichkeit und Luxus so selbstverständlich zusammenpassen wie ein Kamel und die Wüste. Die erste Generation kam 1970 auf den Markt, 25 Jahre lang wurde der luxuriöse Geländewagen gehegt, gepflegt und ständig weiterentwickelt. Der permanente Allradantrieb und die Schraubenfederung waren Innovationen, die die ganze Fahrzeugklasse durcheinanderwirbelten. Auch der 3,5-Liter V8-Motor des Range Rover war lange Zeit einzigartig. Kurzum: ein Siegermodell. 1979 gewann ein Range Rover die erste Rallye von Paris nach Dakar. Aktuell läuft die vierte Generation vom Band, die wieder stärker ihre Vorzüge im Gelände ausspielen kann: Charakteristisch sind die Wattiefe von 90 Zentimetern und das vollautomatische Allradsystem, das die Beschaffenheit des Untergrundes selbstständig erkennt. Der Range Rover ist das Flaggschiff von Land Rover und auch gebraucht nur selten zum Kleinwagenpreis zu finden. Vom Militär wird er selten genutzt, aber Könige und Scheichs lieben den Range Rover.

Land Rover: Die bewegte Geschichte der britischen Premiummarke

Land Rover im Stammwerk Solihull Land Rover Series One

Die Historie von Land Rover beginnt beim britischen Autobauer Rover. Dieser war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor allem für teure Luxuslimousinen bekannt, sollte nun aber auf Druck der britischen Regierung stärker in Mittelklasse- und Serienautos investieren. Maurice Wilks, damals Chefdesigner bei Rover, entwarf auf der Grundlage eines US-amerikanischen Jeeps einen Prototyp, der vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden konnte. Daher der Name: Land-Rover (damals noch mit Bindestrich). 1948 wurde der Prototyp in die Serienreife überführt. Die Series One war ein unmittelbarer Erfolg, nicht zuletzt wegen der überaus langlebigen Aluminiumkarosserie, die bald zum Markenzeichen der Land Rover Series wurde. Bis zur Einstellung Ende 2015 wurde der Ur-Land-Rover (später Defender genannt) auch von Polizei- und Militäreinheiten in aller Welt geschätzt, gelegentlich findet man solche Ausführungen des Land Rover auch auf dem Gebrauchtwagen-Markt.

Range Rover vor Hotel Range Rover auf Schotter

Mit der Einführung des Range Rovers erweiterte Land Rover allmählich seine Produktpalette. Der luxuriöse Geländewagen erschloss dem Konzern neue Käuferschichten und drückte der Marke deutlich seinen Stempel auf. Eine weitere Neuerung war der Land Rover Discovery, der die Lücke zwischen Defender und Range Rover schließen sollte. Das Mutterunternehmen Rover war in der Zwischenzeit Teil der British Leyland Motor Corporation geworden, zu der auch Marken wie Jaguar, MG, Austin oder Triumph gehörten. Als Britisch Leyland 1976 insolvent wurde, verstaatlichte die britische Regierung den Autokonzern. Ab 1988 stand Rover wieder auf eigenen Beinen, doch ohne großen Erfolg. 1994 erfolgte die Übernahme durch BMW, Land Rover kam auf diese Weise nach München. Vier Jahre später wurde der zusammen mit BMW entwickelte Freelander präsentiert, der erste SUV von Land Rover.

Land Rover Freelander von vorn Range Rover Evoque in Fluss

2000 trennte sich BMW von Rover, die Markenrechte an Land Rover wurden an den US-Autokonzern Ford verkauft. Im Jahr 2007 schließlich wollte Ford die Marke zusammen mit Jaguar, die bereits seit 1989 Teil des Konzerns war, verkaufen. Im Frühjahr 2008 gingen beide Marken an den indischen Autobauer Tata Motors. Seit 2013 bündelt dieser die Kräfte in dem Tata-Tochterunternehmen Jaguar Land Rover Automotive (JLRA). Die Weiterentwicklung der bestehenden Modelle und die Einführung neuer Baureihen wie dem Range Rover Evoque zeigen Erfolg. Mit der Oben-offen-Version des Evoque wird nun sogar erstmalig ein echtes Land-Rover-Cabrio angeboten. 2014 setzte JLRA mehr als 380.000 Land Rover ab, auch gebraucht sind die Geländewagen und SUV wieder stark präsent. Das Stammwerk in Solihull, rund 180 Kilometer nordwestlich von London gelegen, wird ausgebaut, um die Produktion der neuen Mittelklasse-Fahrzeuge wie dem Land Rover Discovery Sport zu ermöglichen. JLRA und Tata kooperieren zudem eng mit der University of Warwick: Das National Automotive Innovation Centre soll wissenschaftliche und Industrie-Forschung zusammenführen, um alternative Antriebsarten zu entwickeln.

Aktuelle Modelle von Land Rover, die sich gebraucht mutig durchs Gelände schlagen

Modellname Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Besonderheiten
Land Rover Defender Geländewagen 1984 bis 2015 (4. Generation) Ikone der Automobilgeschichte. Beim Komfort gilt die Devise: Weniger ist mehr. Dafür Top-Geländegängigkeit und absolute Unverwüstlichkeit.
Range Rover Sport SUV seit 2013 (2. Generation) Basiert auf der Range-Rover-Plattform, aber markante Unterschiede bei den verwendeten Bauteilen (rund drei Viertel aller Elemente sind verschieden). Bestzeit am Pikes Peak für Serien-SUVs im Jahr 2013. Wattiefe ab Modelljahrgang 2014 auf 85 Zentimeter gestiegen.
Land Rover Discovery Geländewagen seit 2009 (4. Generation) Baulich leicht modifizierte Version der 3. Generation, aber wegen der optischen Veränderungen als 4. Generation vermarktet. Design stärker an Range Rover angepasst. Neben der normalen ist auch eine gepanzerte Version erhältlich.
Range Rover Geländewagen (Oberklasse) seit 2012 (4. Generation) Einzigartige „Lichtsignatur“ durch Kombination von Abblendlicht und LED-Tagfahrlicht. Vollautomatisches Allradsystem: Terrain Response 2 Auto. Drei Ausstattungslinien: HSE, Vogue, Autobiography.
Land Rover Discovery Sport SUV seit 2015 Löst den Freelander ab. Mittelklasse-Geländewagen, der allerdings für den Straßenbetrieb optimiert wurde. Adaptive Fahrwerkssteuerung Adaptive Dynamics. Erstmalig neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse eingebaut.
Range Rover Evoque SUV seit 2011 Neben Allrad- erstmalig auch reiner Frontantrieb verfügbar. Als normaler Fünftürer, flacheres Coupé und Cabrio-Version erhältlich. Facelift 2015 mit neuen Stoßfängern, Scheinwerfern und modifiziertem Kühlergrill.
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