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Mazda: Gebrauchtwagen mit dem Zoom Zoom

Im Vergleich zu den großen Automobilherstellern ist Mazda eine kleine Nummer. Dennoch behaupten sich die Japaner seit Jahrzehnten gegen die Branchenriesen, sie sorgten praktisch im Alleingang für die Renaissance des Roadsters. Daneben richtet sich der Autobauer aus Hiroshima mit kleinen und sparsamen Autos an preisbewusste Singles und Familien. Doch die Fahrzeuge von Mazda – ob Gebrauchtwagen oder Neufahrzeug – machen auch Spaß: „Zoom Zoom“ machen nicht nur kleine Kinder mit ihren Spielzeugautos, sondern auch die Erwachsenen in den Mazda-Modellen.

Beliebte Modelle von Mazda, die gebraucht jede Menge Fahrspaß bieten

Mazda 3 Vorderansicht Mazda 3 Innenansicht

Zoom Zoom. So lautet seit der Jahrtausendwende der Slogan von Mazda. Vom Gebrauchtwagen bis zum Neufahrzeug steht der japanische Autobauer für agilen Fahrspaß zu kundenfreundlichen Preisen. Zoom Zoom meint Freude und Ausgelassenheit, Zoom Zoom steht für eine schon beinahe kindliche Freude an der Bewegung. Wie ernst meint Mazda das? Unsere Top-Gebrauchtwagen-Modelle zeigen: Der japanische Autobauer ist sich seiner Werte bewusst und nimmt den Fahrspaß ernst. Sehr ernst. Zoom Zoom.

Mazda CX-3: In der Reihe der Mini-SUV ist der Mazda CX-3 etwas ganz Besonderes: ein Kleinwagen mit großen Ambitionen. Denn allzu viel Platz gibt’s im Innenraum nicht, dafür aber viel Geländeoptik für Stadtnomaden. Der CX-3 wirkt dennoch sportlich-elegant. Die Karosserie hat eine angenehm geschwungene Form, innen gefällt ein schlichtes, aber ansprechend modernes Design. Die erste Generation ist seit 2014 erhältlich, bietet aber trotz der begrenzten Motorenauswahl (zwei Benziner mit 120 und 150 PS, ein Diesel mit 105 PS) knackigen Fahrspaß.

Mazda CX-5 Vorderansicht Mazda CX-5 Innenraum

Mazda CX-5: Der CX-5 ist wie sein kleiner Bruder ein SUV, der allerdings schon eher für Landpartien über Stock und Stein geeignet ist. Eingeführt wurde der Geländewagen im Jahr 2011. Kraftvolle Motoren mit bis zu 175 PS zeichnen den Mazda CX-5 aus, auch bei Gebrauchtwagen ist die Lenkung präzise, das Fahrwerk stramm gehalten. Sowohl Karosserie als auch Getriebe und Fahrwerk wurden neu entwickelt – eine Ausnahme im Automobilbau. Dank der innovativen Skyactive-Technologie verbraucht der CX-5 weniger Sprit als seine direkten Konkurrenten.

Mazda 6: Ein Schlachtschiff, geschaffen für kleine Piraten und große Entdecker, das ist der Mazda 6 seit der Modell-Einführung im Jahr 2002. Mittlerweile ist die dritte Generation des Familienautos von Mazda erhältlich. Selbst gebraucht machen die Motoren mit einer Leistung bis 260 PS jederzeit eine gute Figur: Beschleunigung, Spitzengeschwindigkeit und Verbrauch bekommen in Tests regelmäßig gute Noten. In der dritten Generation wurde erstmalig das I-Eloop-System eingeführt: Es kann beim Bremsen Energie speichern und diese für die Beschleunigung nutzen.

Klein und clever ist Mazda weltweit erfolgreich

Mazda 2 Vorderansicht Mazda 2 Hinteransicht

Auch wenn die deutschen Autobauer aus Wolfsburg, Ingolstadt und Sindelfingen es anders sehen: Größe bedeutet nicht unweigerlich Erfolg in der Automobilindustrie. Geschick und gutes Timing sind mindestens genauso wichtig. Bei Mazda gebraucht man beide Tugenden mit Erfolg, trotz der mitunter schwierigen Situation auf dem Weltmarkt. Doch allen Unkenrufen zum Trotz hält sich Mazda neben den Großen der Branche – auch weil das Unternehmen in seiner mehr als 90-jährigen Geschichte gelernt hat, mit wenig viel zu erreichen.

Mazda wird als Produzent für Kork-Ersatzstoffe gegründet

Gegründet wird Mazda als Toyo Cork Kogyo Co. Ltd. Ende Januar 1920 in der japanischen Stadt Hiroshima. Wörtlich übersetzt bedeutet Toyo Kogyo „Manufaktur des Osten“, produziert wird Kork, wie der mittlere Namensteil anzeigt. Genauer gesagt: Ein Ersatzstoff aus heimischen Pflanzen für Kork, das in der aufstrebenden Industrie Japans als Dichtmittel benötigt wird, aber aufwendig aus Europa importiert werden muss. Während der 1920er-Jahre verbessert sich die Versorgungslage. Toyo Kogyo streicht Cork aus dem Namen und sattelt auf Maschinenbau um.

Anfang der 1930er beginnt die Automobilgeschichte von Mazda

Erstes Projekt ist ab 1930 ein Lastendreirad mit Motor, das ein Jahr später als Mazda-GO in Serie produziert wird. Namensgeber ist der altpersische Gott des Lichts, Ahura Mazda. Die Japaner sehen in ihm ein Symbol für die gemeinsame Herkunft der östlichen und westlichen Kultur. Auch die Ähnlichkeit zum Namen des damaligen Präsidenten des Unternehmens – Jujiro Matsuda – ist bewusst gewählt. Die Lastenräder sind so erfolgreich, dass Toyo Kogyo 1936 ein neues Logo vorstellt: Das stilisierte M steht für Mazda, die Schwingen für die Dynamik des Unternehmens.

Die Region um Hiroshima erweist sich als ideal für einen Automobilhersteller. Die örtlichen Stahlproduzenten und Schiffsbauer versorgen Toyo Kogyo mit Material und Fachkräften. 1940 wird der erste Pkw-Prototyp vorgestellt, doch der Zweite Weltkrieg verhindert eine Serienproduktion. Das Unternehmen wird in die japanische Rüstungsindustrie eingebunden. Der Abwurf der US-amerikanischen Atombombe auf Hiroshima bedeutet das zeitweilige Aus für die Autoherstellung in der Region. Erst ab 1950 werden wieder Lastwagen mit drei und vier Rädern gefertigt.

Erst 15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs stellt Mazda ein Auto her

Mazda 5 Vorderansicht Mazda 5 Seitenansicht

Der Neuanfang in der Automobilherstellung setzt erst wieder 1960 ein. Das erste Modell ist der Kleinwagen R360, ein Zweisitzer, der auf Wunsch auch mit Automatikgetriebe erhältlich war. Gerade behinderte Autofahrer fanden deshalb am R360 großen Gefallen. Zur selben Zeit liefen Verhandlungen mit dem deutschen Autobauer NSU – der 9 Jahre später mit Audi fusionierte – über eine Lizensierung des Wankelmotors. Das Resultat war der Mazda 110 S Cosmo, der ab 1967 als weltweit erster Serienwagen mit Zweischeiben-Wankelmotor vom Band lief.

Toyo Kogya setzte erfolgreich auf Export. Seit 1967 konnte man die Autos in Europa, seit 1970 in den USA kaufen. In Deutschland waren Mazda-Modelle erst ab 1972 erhältlich. Mittlerweile nimmt das Unternehmen Platz 10 in der Rangliste der größten Autobauer ein. 1984 erfolgte die endgültige Umbenennung in Mazda Motor Corporation – japanisch: Matsuda K.K. Höhepunkt im Jahr 1989 war die Einführung des MX-5. Der preisgünstige Roadster sorgte für Aufsehen und bildete seitdem das Rückgrat der Mazda-Modellpalette.

Mazda kooperiert rund 40 Jahre lang eng mit US-Autobauer Ford

Mazda 6 Vorderansicht Mazda 6 Schräge Draufsicht

Zwischen 1970 und 2010 arbeitete Mazda eng mit dem Automobilkonzern Ford zusammen. Finanzielle Probleme Ende der 1960er-Jahre führten zum Einstieg der US-Amerikaner. Die Zusammenarbeit resultierte in gemeinsam entwickelten Fahrzeug-Plattformen oder Hilfestellungen bei der Entwicklung neuer Modelle. Nach der Finanzkrise 2008 reduzierte Ford seine Anteile erheblich. Mazda gebrauchte nun wieder eigene Stärken: Nicht alles überall machen wie die Großen, sondern sich auf erfolgreiche Segmente wie Geländewagen oder Cabrios konzentrieren.

Der Kultklassiker von Mazda: Der MX-5 belebt eine ganze Fahrzeugklasse wieder

Die erste Generation des MX-5 von Mazda gilt unter Gebrauchtwagen-Enthusiasten als Kultklassiker schlechthin. Welches andere Modell sorgte im Alleingang dafür, dass eine aussterbende Fahrzeugklasse –hier: der Roadster – reanimiert wurde und der dahinsiechende Patient – samt Arzt – sich wieder bester Gesundheit erfreut? Rund 950.000-mal hat sich der Sportwagen bisher verkauft, bis heute ist er der weltweit erfolgreichste Roadster.

Das Geheimnis seines Erfolgs: „Jimba Ittai“ – die Vereinigung von Ross und Reiter. Der MX-5 bietet authentisches Autofahren und Fahrspaß pur. Der Frontantrieb mit Heckmotor, die leichte Karosserie, das sportlich-runde Design mit zwei markanten Klapp-Scheinwerfern – alles Elemente, die den MX-5 zum Hit werden ließen. Der Erfolg gründet nicht zuletzt auf dem günstigen Einstiegspreis, den Mazda bis heute verlangt. Gepflegte Gebrauchtwagen aus der ersten Generation sind daher zu relativ günstigen Preisen erhältlich.

MX-5 Generation Produktionszeitraum Motorleistung Höchstgeschwindigkeit
Typ NA 1989-1998 115-130 PS 185-197 km/h
Typ NB 1998-2005 110-139 PS 190-208 km/h
Typ NC 2005-2015 126-160 PS 200-215 km/h
Typ ND seit 2015 131-160 PS 204-214 km/h
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