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Der Mazda MPV ist die erste Großraumlimousine von Mazda


Wer zu Beginn der 1980er Jahre ein Fahrzeug mit variablem Sitzplatzangebot als Familienauto suchte, musste mit den nicht immer wirklichen Limousinenkomfort bietenden Kleinbussen im oft wenig anspruchsvollen Kastenformat vorlieb nehmen oder auf einen klassischen Kombi ausweichen. Der Grund: Die weitaus meisten Autohersteller hatten den Trend zum Familien- und Freizeitauto verschlafen, in dem sich bei Bedarf auch eine dritte Sitzbank im Fond installieren ließ. Während den japanischen Produzenten mangelnde Marktbeoachtung sonst nicht gerade nachgesagt werden konnte, standen die asiatischen Hersteller mit Ausnahme des Produzenten Mitsubishi, der bereits im Jahr 1983 mit dem Kompaktvan Space Wagon auf den Markt kam, nicht besser da als ihre europäischen Konkurrenten. Von denen schaffte es nur Renault, mit der 1984 vorgestellten Großraumlimousine Renault Espace die Marktlücke zu füllen. Fünf Jahre Entwicklungszeit waren noch nötig, ehe auch der seit 1977 mit seiner 300er- und 600er-Baureihe in der Kompakt- und Mittelklasse auf den europäischen Märkten vertretende japanische Konstrukteur Mazda einen Van präsentieren konnte. Das im Jahr 1989 zur Serienreife entwickelte Modell erhielt den Namen Mazda MPV (Multi Purpose Vehicle) und wurde in Europa bis ins Jahr 2006 als Vorgänger des Mazda 5 angeboten.


Im Baujahr 1989 erscheint die erste Generation des Mazda MPV


Für die Konstruktion des Mazda MPV nutzte der Hersteller in der ersten Generation die Bodengruppe seines größten Modells, des Mazda 929. Darauf aufbauend erhielt der Mazda MPV eine hohe Karosserie mit typischem Van-Charakter, die durch große Fensterflächen und Abmessungen von 4,46 Metern Länge, 1,82 Breite und eine Höhe von 1,73 Meter gekennzeichnet war. Eine Besonderheit: Der Mazda MPV wurde in den ersten Produktionsjahren bis 1994 nur als Dreitürer gebaut, was den Zugang zu den hinteren Sitzplätzen erschwerte. Dafür gab es durch den Heckeinstieg erreichbar eine dritte Sitzbank, mit der der Mazda MPV zum Achtsitzer wurde.


Ab dem Baujahr 1996 wird der Mazda MPV als Viertürer angeboten


Erst ab dem Baujahr 1996 gab es dann eine hintere Seitentür an der Fahrerseite, die den Zustieg hinten erleichterte. Als Motorisierung für den Viertürer stand anfangs ein 2,6 Liter Aggregat zur Verfügung, das ab 1995 bis zum Ende der ersten Bauserie 1998 durch ein 2,5 Liter Triebwerk ersetzt wurde. Während für andere Märkte neben dem Frontantrieb ein rundum mit Kunststoffelementen verkleideter Mazda MPV mit Allradantrieb angeboten wurde, brachten die Japaner ihre Großraumlimousine in Europa nur in der Version mit Frontantrieb heraus.


Die 2. Generation des Mazda MPV wird im Jahr 2000 als Siebensitzer vorgestellt


Die im Jahr 2000 vorgestellte zweite Generation des Mazda MPV stellte eine komplette Neukonstruktion dar. Die Großraumlimousine zeigte nun mit ihrer angeschrägten Front mit den drei Kühlerrippen und ihren schlanken Scheinwerfereinheiten unter Klarglas das für diese Zeit typische Markengesicht. Die auf der Bodengruppe der Mazda 600er-Reihe aufbauende Karosserie wurde bis auf knapp 4,80 Meter gestreckt und der Einstieg mit nunmehr zwei seitlichen Schiebetüren für die hinteren Passagiere erleichtert. Dafür fiel der dritte Sitzplatz in der ersten Rückbank weg, so dass der Mazda MPV mit seiner in den Fahrzeugboden versenkbaren dritten Sitzbank im Fond ausgestattet nur noch Platz für maximal sieben Passagiere bot. Ab dem Baujahr 2003 gab es in der dritten Sitzreihe ebenfalls nur noch zwei Plätze.


Die Motorisierungen des Mazda MPV


Als Motorisierung standen für den Mazda MPV der zweiten Generation ein Benzinmotor mit 104 kW (141 PS) sowie ein Dieselaggregat mit 100 kW (136 PS) zur Verfügung. Als Getriebe wurden im Mazda MPV eine Fünfgang-Handschaltung und eine optionale Automatik mit fünf Schaltstufen angeboten. Während der Hersteller die im Jahr 2006 vorgestellte dritte Generation des Mazda MPV für die asiatischen Märkte weiter im Programm behielt, entschieden sich die Japaner, ihre Großraumlimousine in Europa ab dem Jahr 2006 durch den kompakteren Mazda 5 zu ersetzen.


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AutoScout24 Preisanalyse

Durchschnittspreis für einen Mazda MPV

€ 2.828,-
Ø Angebotspreis**
€ 1.000,-
Min.
€ 5.800,-
Max.

Durchschnittspreis nach Kilometerstand***

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Technische Daten zu Mazda MPV

Allgemein

ModelMPV 2.0 Comfort (Kombi)
Länge/Breite/Höhe4750 mm/1830 mm/1745 mm
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.178 km/h
kW (PS)88 (120)
Beschleunigung (0-100 km/h)14,2 s
Verbrauch l/100 km9,9 l/100 km

Motor & Leistung

Bauzeitraum 12/2000 - 06/2002
kW (PS) 88 (120)
Beschleunigung (0-100 km/h)14,2 s
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.178 km/h
Anzahl der Gänge 5
Drehmoment173 Nm
KraftstoffBenzin
Zylinder4
GetriebeManuelles Getriebe
AntriebsartVorderradantrieb

Abmessungen

Länge4750 mm
Höhe1745 mm
Breite1830 mm
Maximalgewicht2230 kg
Leergewicht1600 kg
Türen5
Sitze5
Dachlast100 kg

Verbrauch

Co2 Emissionen237,0 g/km (komb.)
Verbrauch (Stadt)12,6 l/100 km
Verbrauch (Land)8,3 l/100 km
Verbrauch (komb.)9,9 l/100 km
Schadstoffklassekeine Zuordnung
CO2-Effizienz
-
Auf Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen und unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Versicherungsklassen

VollkaskoTypklasse 13
TeilkaskoTypklasse 17
HaftpflichtTypklasse 19