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Mitsubishi: Fernöstliche Gebrauchtwagen mit den drei Rauten

Man könnte sagen, diese Autobauer aus Tokyo haben es einfach drauf: Seit Jahrzehnten überzeugen die Fahrzeuge von Mitsubishi durch eine hohe Qualität und bieten eine recht komfortable Ausstattung zu einem moderaten Preis. Mitsubishi gehört international, insbesondere im südostasiatischen Raum und auf dem US-amerikanischen Markt, zu den ganz großen Herstellern. Hierzulande gelten sie zwar längst nicht mehr nur als Geheimtipp, doch zum großen Durchbruch fehlt doch noch ein kleines Stückchen. Dass sie zuverlässig und robust gebaut sind, zeigen die Fahrzeuge von Mitsubishi insbesondere als Gebrauchtwagen: wenige Mängel, selten Probleme – auch das Fahrverhalten älterer Fahrzeuge ist dank leistungsstarker Motoren normalerweise immer noch als agil und spritzig zu bezeichnen.

Die Modelle von Mitsubishi überzeugen auch gebraucht durch Zuverlässigkeit

Mitsubishi Outlander von schräg oben Mitsubishi Outlander von innen

Wer sich zwischen Kiel und Konstanz nach Mitsubishi-Modellen umschaut, bekommt nur einen kleinen Ausschnitt der Angebotsbreite zu sehen. Denn die Japaner bieten viele Fahrzeuge nur auf dem Heimatmarkt oder in benachbarten Ländern an. Andere Baureihen werden nur für eine bestimmte Zeit nach Europa geliefert. Einige Importe wurden auch wegen mangelnder Nachfrage eingestellt. Gerade einige Modelle der oberen Mittelklasse und Oberklasse von Mitsubishi sind hierzulande nur gebraucht oder als Import-Fahrzeuge zu erstehen. Trotzdem finden auch Varianten wie der Elektro-Kleinwagen i-MiEV ihren Weg nach Westen. Dennoch: Leichter zu bekommen – auch als Gebrauchtwagen – sind die Mitsubishi-Modelle, die von Mitsubishi Motors Deutschland angeboten werden. Wir stellen die drei derzeit beliebtesten Modelle etwas genauer vor.

Mitsubishi Outlander: Der SUV wird seit 2001 hergestellt, mittlerweile rollt die 3. Generation des Mitsubishi Outlander vom Band. Grundlage war zunächst die Plattform des Mitsubishi Lancers, die zusammen mit Daimler entworfen worden war. Für die 2. Generation – die zwischen 2006 und 2013 produziert wurde – arbeitete Mitsubishi mit Citroën und Peugeot zusammen, weswegen starke Ähnlichkeiten zum Citroën C-Crosser und Peugeot 4007 bestehen. Diese Generation des Outlander von Mitsubishi ist unter Gebrauchtwagen-Käufern immer noch sehr beliebt. Der Grund: eine stufenlose CVT-Automatik. Seit 2012 ist nun Generation Nummer 3 erhältlich, ausgerüstet mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen und einem Allrad-Antrieb. Im Mai 2014 wurde in Deutschland diese Ausführung als Plug-in-Hybrid vorgestellt.

Mitsubishi Pajero: Seit mehr als 30 Jahren ist der Geländewagen bereits erhältlich, er gehört zu den markanten Mitsubishi-Klassikern. Benannt ist der Mitsubishi Pajero nach einer südamerikanischen Wildkatzenart, doch in spanischsprachigen Ländern fiel der Modellname durch – pajero ist dort ein vulgärer Ausdruck. Im Vereinigten Königreich gebraucht Mitsubishi die Bezeichnung Shogun – nicht zuletzt wohl wegen des Erfolgs, den der gleichnamige Film mit Richard Chamberlain erzielte. Sportliche Erfolge machten den Pajero zusätzlich bekannt: Auf der härtesten Rallye der Welt, der Rallye Paris–Dakar, siegten mehrere Teams, die diesen zuverlässigen Mitsubishi-Geländewagen durch die Wüste steuerten. Aktuell wird die 4. Generation des Pajero angeboten. Sie ist sowohl als Drei-Türer als auch als Fünf-Türer – mit verlängertem Radstand – erhältlich.

Mitsubishi ASX von vorn Mitsubishi ASX von hinten

Mitsubishi ASX: Der ASX ist das Crossover-Modell von Mitsubishi. Er orientiert sich stark am Konzeptfahrzeug Concept-cX, das der japanische Autobauer bereits 2007 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vorstellte. Erhältlich ist der Mitsubishi ASX in einer benzinangetriebenen Version und zwei Versionen mit Dieselmotor. Auch eine Allrad-Version wird angeboten, allerdings nur in Kombination mit einem Dieselaggregat. Ende 2012 wurden Front- und Heckpartie einem kleinen Facelift unterzogen. Der ASX von Mitsubishi ist auch als Gebrauchtwagen eine gute Wahl, das sagen die Prüfgesellschaft GTÜ und die AUTO-ZEITUNG. Im Gebrauchtwagen-Ratgeber 2015 belegt der ASX in der Kategorie „SUV/Geländewagen, 1 bis 3 Jahre alt“ einen hervorragenden zweiten Platz.

Die Anfänge von Mitsubishi: Von Dampfschiffen und Kampfflugzeugen

Der Beginn der Firmengeschichte datiert mehr als 140 Jahre zurück. Bereits 1870 gründete Iwasaki Yatarō ein Unternehmen, das aus drei Dampfschiffen bestand und eine Reederei darstellte. Drei Jahre später wurde bereits der Firmenname Mitsubishi eingeführt, der übersetzt „drei Rauten“ bedeutet. Eine Raute für jedes Schiff, drei Rauten für ein Unternehmen – so entstand das prägnante Logo, das Mitsubishi seit 1875 ziert. Nach dem Tod von Yatarō 1885 übernahm sein Bruder Iwasaki Yanosuke die Leitung des Unternehmens. Zielstrebig baute er Mitsubishi zu einem großen Konzern aus: Mitsubishi verstärkte nicht nur seine Aktivitäten in der Schifffahrt, sondern expandierte auch in den Schiffsbau und betrieb eigene Werften. Dazu kamen die Geschäftsfelder Bergbau, später auch Bankwesen, Handel und Immobilien.

Mehr als 200 Firmen gehörten in den 1940er-Jahren zum Mitsubishi-Konzern. Führend war er auch in der Rüstungsindustrie. Das Kampfflugzeug Mitsubishi A6M (genannt „Zero“) gehört zu den bekanntesten Jagdflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Während der US-amerikanischen Besetzung Japans nach 1945 wurde der Konzern aufgrund seiner früheren Rüstungstätigkeiten zerschlagen und in Einzelunternehmen untergliedert. Sie tragen zwar alle das Mitsubishi-Logo und sind wirtschaftlich miteinander verbunden, in rechtlicher Hinsicht sind sie aber selbstständig. Diese spezielle Form der Vernetzung wird in Japan Keiretsu genannt, wobei im engeren Sinne bei Mitsubishi nur 30 Unternehmen zum Keiretsu gehören. Die übrigen 170 Firmen, Stiftungen und sonstigen Organisationen sind anderweitig mit Mitsubishi verbunden. Die Mitsubishi-Gruppe ist weiterhin in ganz verschiedenen Branchen tätig: vom Bergbau über die Schwerindustrie bis hin zum Finanzwesen.

Mitsubishi Motors Company: Autohersteller mit Ambitionen

Mitsubishi Pajero von vorn Mitsubishi Pajero von hinten

Wer ein Fahrzeug von Mitsubishi kauft – ob Gebrauchtwagen oder Neuwagen – erwirbt es von der Mitsubishi Motor Company. Das Unternehmen wurde erst 1970 gegründet, obwohl der Mitsubishi-Konzern bereits seit 1917 – also mit der Erfahrung aus annähernd 100 Jahren – Kraftfahrzeuge produziert. Vor 1970 fungierte der Automobilbau als Sparte im Geschäftszweig Schwerindustrie. Der Erfolg der Fahrzeuge, die in den 1960er-Jahren auf den Markt kamen, war enorm: Der Mitsubishi 500 war nicht nur der erste Mitsubishi nach dem Krieg, er etablierte sich auch als Kleinwagen auf dem Massenmarkt und bereitete die Basis für den zukünftigen Aufstieg Mitsubishis zu einem der größten japanischen Autobauer. Der große Durchbruch in Japan kam aber erst mit den ersten Ausführungen des Mitsubishi Colt: dem Colt 600 und dem Colt 1000. Die begeisterten Käufer gehörten der Mittelschicht an, die sich infolge des japanischen Wirtschaftswachstums ein eigenes Auto leisten konnte und wollte.

Mit der Ausgründung der Mitsubishi Motor Company sollte das neue Geschäftsfeld erobert werden. Dafür ging Mitsubishi eine Allianz mit Chrysler ein, die dazu führte, dass die US-Amerikaner den Mitsubishi Galant als Dogde Colt auf ihrem Heimatmarkt einführten. Nach Deutschland werden 1977 erstmalig Fahrzeuge exportiert, auch hierzulande erweist sich vor allem der Mitsubishi Colt als Verkaufsschlager: Rund 20.000 Fahrzeuge wurden in den ersten zwei Jahre abgesetzt; bis heute taucht gelegentlich ein Mitsubishi aus dieser Zeit auf dem Gebrauchtwagen-Markt auf. Auch in den 1980er-Jahren war der japanische Autobauer in der Bundesrepublik ziemlich erfolgreich: Der Pajero eroberte die deutschen Herzen und Mitsubishi führte als erster Autobauer die 3-Jahres-Garantie bis 100.000 Kilometer ein. In den 1990er-Jahren stürzte die Wirtschaft in Japan infolge einer Immobilienblase ins Bodenlose, auch die Autobauer waren davon mittelbar betroffen. Mitsubishi spielte ein riskantes Spiel und setzte auf den Durchbruch der SUVs – und gewann. Zunächst.

Mitsubishi Space Star von vorn Mitsubishi Space Star von innen

Doch 1997 begannen durch die Asienkrise auch die Verkaufszahlen von Mitsubishi zu sinken. Mehrere Versuche, Defekte und Mängel an Fahrzeugen zu vertuschen, wurden öffentlich und beschädigten das Image von Mitsubishi. 2001 übernahm der damalige DaimlerChrysler-Konzern Mitsubishi, Vorstandschef Jürgen Schrempp wollte durch den Zukauf eine automobile „Welt AG“ verwirklichen. Doch die Besserung blieb aus, DaimlerChrysler verweigerte bald Hilfszahlungen, Mitsubishi stand vor dem Bankrott. Erst die Einführung des neuen Colt im Jahr 2004 sowie der 2. Generation des Outlander zwei Jahre später brachten die Wende. Mit DaimlerChrysler und Hyundai wurde ein Joint-Venture zur Motorenherstellung gegründet, mit dem französischen PSA-Konzern bestand zwischen 2005 und 2015 eine Partnerschaft zur Entwicklung gemeinsamer Plattformen. Für die Zukunft setzt Mitsubishi verstärkt auf alternative Antriebe. Bis 2020 sollen 20 bis 25 Prozent aller Neuwagen einen Hybrid- oder reinen Elektro-Antrieb besitzen. Ein Zeichen von Mitsubishi, das auch auf den Gebrauchtwagen-Markt ausstrahlen wird.

Ausgewählte Modelle von Mitsubishi, die gebraucht überzeugen

Fahrzeugklasse Modell Produktionszeitraum Besonderheiten
Kleinwagen Mitsubishi Colt 2004 bis 2012 6. Generation, Entwicklung gemeinsam mit Smart Forfour
Kleinwagen Mitsubishi Space Star seit 2012 Inoffizieller Nachfolger des Mitsubishi Colt, außerhalb Europas als „Mirage“ angeboten
Untere Mittelklasse Mitsubishi Lancer seit 2007 8. Generation, teilt sich eine Plattform mit Mitsubishi Outlander, Kombi als Schrägheckausführung unter dem Namen „Sportback“ angeboten
SUV Mitsubishi ASX seit 2010 Orientiert sich am Konzeptfahrzeug Mitsubishi Concept-cX, ausgerüstet mit ClearTec-Paket zur CO2-Reduktion, baugleich mit Citroën C4 Aircross und Peugeot 4008
SUV Mitsubishi Outlander seit 2012 3. Generation, neu entwickelter Mittelklasse-Crossover mit sparsameren Motoren und stärkerem Fokus auf Sicherheit, in Japan als Mitsubishi Airtrek verkauft
Geländewagen Mitsubishi Pajero seit 2007 4. Generation, als 3-Türer und als 5-Türer mit verlängertem Radstand erhältlich, aus sprachlichen Gründen in spanischsprachigen Ländern als Mitsubishi Montero verkauft
Pickup Mitsubishi L200 seit 2015 5. Generation, auch als Doppelkabinen-Version erhältlich, von Auto Bild Allrad mehrfach als „Allrad-PickUp des Jahres“ ausgezeichnet.
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