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Nissan: Schicke Gebrauchtwagen mit inneren Stärken

Warum Nissan? Drei Gründe sprechen dafür. Erstens: Die Japaner bauen richtig gute, zuverlässige Autos. Im Innern arbeiten innovative Technologien, und die Modelle von Nissan schneiden im Gebrauchtwagen-Check regelmäßig gut bis sehr gut ab. Zweitens: Autos von Nissan sind echte Hingucker. Zum Beispiel der Qashqai und der Pulsar, der eine ein Crossover-SUV, der andere ein Kompaktwagen, die mit markanten Formen und einem dynamischen Design alle Blicke auf sich ziehen. Attraktiver und komfortabler hat man an der Ampel noch nicht gewartet. Denn auch hinsichtlich Ausstattung, Kopf- und Beinfreiheit bietet Nissan immer etwas mehr als andere Hersteller. Und der dritte Grund, warum Nissan auch als Gebrauchtwagen immer eine gute Entscheidung ist? Der Preis: Schon Nissans Serienmodelle – mit üppiger Basisausstattung – sind im Vergleich günstiger als die meist spartanischer ausgerüsteten Fahrzeuge vieler europäischer Hersteller.

Nissan Pulsar von vorn

Diese Nissan-Modelle machen gebraucht einen starken Eindruck

Schick und praktisch – das gehört zur DNA jedes Nissans, vom Gebrauchtwagen bis zum Neufahrzeug. Großzügig gestaltete Innenräume bieten genügend Platz auch für europäische Körpermaße, verschieb- kleine Wendekreise machen die Modelle jeder Größenordnung großstadttauglich. Doch die Autos von Nissan sind nicht nur pragmatische Arbeitstiere für Stadt- und Landbewohner, sondern überzeugen auch mit ihren ästhetischen Werten. Mal keck im Retro-Stil, mal kühl in SciFi-Optik. Wir stellen die beliebtesten Modelle von Nissan vor, die in gebrauchtem Zustand immer noch ein Hingucker sind.

Nissan Qashqai von vorn

Nissan Qashqai: Der Name stammt von einem Nomadenvolk ab. Mit seiner stämmigen Karosserie und dem straffen Fahrwerk erweckt der Nissan Qashqai den Eindruck, als könne man sich jederzeit auf den Weg zu seinen Namensvettern in den Süden des Irans machen, egal wie das Gelände beschaffen ist. Die erste Generation des Qashqai wurde 2006 vorgestellt, seit 2013 läuft die zweite Generation vom Band. Nicht ohne Grund ist der Qashqai hierzulande das meistverkaufte Nissan-Modell und gebraucht zu moderaten Preisen zu finden. Zur kernigen Offroad-Ästhetik kommen eine großes Platzangebot und die alltagstauglichen Verbrauchswerte des Nissan, die im Gebrauchtwagen-Vergleich unter denen der meisten SUVs liegen. Der Qashqai ist kaum größer als ein VW Golf, doch im Gegensatz zum Kompaktwagen fühlt man sich dank der Sitzposition immer etwas über den normalen Straßenverkehr erhoben. Dazu kommen kräftige Motoren, insbesondere die Diesel-Aggregate sind sehr durchzugsstark. Die üppige Grundausstattung inklusive sechs Airbags wird in höheren Varianten durch Klimaautomatik und Panoramaglasdach ergänzt.

Nissan Micra von vorn

Nissan Micra: Er ist der Kleinwagen-Klassiker von Nissan, einen guten Gebrauchtwagen zu finden ist daher alles andere als schwer. Die erste Generation lief bereits 1982 vom Band und wurde in den ersten Jahren noch als Datsun Micra angeboten. Zehn Jahre später folgte Generation Nr. 2, ab 2003 wurde dann die dritte Generation gebaut. Dieser war bei weiblichen Käufern so beliebt, dass der Nissan Micra schnell seinen Ruf als Frauenheld aus Fernost weg hatte. Mit seinen großen Scheinwerfer-Kulleraugen, dem frechen Grinsen des Kühlergrills und einparkfreundlichen Maßen erwies sich der Micra als femininer Stadtflitzer sondergleichen. Seit 2010 läuft die vierte Generation vom Band. Verschwunden sind die Kulleraugen, geblieben die inneren Stärken. Gute Einstiegsmöglichkeiten vorn wie hinten, kleine Motoren mit sehr niedrigen Verbrauchswerten und eine üppige Ausstattung schon in den Basisversionen zeichnen den Micra aus. Auch wenn ältere Fahrzeuge mitunter zu Problemen an Bremsen, Fahrwerk oder Lenkung neigen, zeigen die neueren Baureihen deutlich weniger Anfälligkeit – und besitzen oft deutlich bessere Werte als andere Kleinwagen.

Nissan Juke Heckansicht

Nissan Juke: Der Nissan Juke ist der kleine freche Bruder des Qashqai. Nicht ganz so geräumig wie der Kompakt-SUV, bietet der Juke etwas weniger Bein- und Kopffreiheit. Auch beim Stauraum muss man ein paar Abstriche hinnehmen. Doch womit der Nissan Juke überzeugt, ist sein unverwechselbares Design: markante, langgezogene Scheinwerfer an der Front, ein schräg nach hinten abfallendes Dach. Kein anderer Lifestyle-SUV ist auffälliger. Dabei macht er seiner Fahrzeugklasse alle Ehre, ist er doch nicht nur für gepflegte Straßen geeignet, sondern zeigt sich mit straffem Fahrwerk und starken Motorisierungen auch sehr geländegängig. Wegen der eingeschränkten Hecksicht sollte der Nissan Juke mit einer Rückfahrkamera ausgerüstet sein. Dafür bietet sich entweder die luxuriöse Ausstattungslinie Tekna von Nissan an, oder man findet einen Gebrauchtwagen, den der Vorbesitzer mit Navi-Paket erworben hat. Gebaut wird der Nissan Juke seit 2010, für 2017 ist die Nachfolge-Generation angekündigt. Besonders sportlich wird’s in der Variante Nissan Juke Nismo, bei der RS-Ausführung arbeitet gar ein 1,6-Liter-Turbo-Benzinmotor mit 218 PS unter der Haube.

Nissan: Der älteste Autobauer Japans geht immer wieder neue Wege

Der Ursprung von Nissan findet sich beim Autobauer Kaishinsha, der 1911 in Tokio gegründet wurde und drei Jahre später das erste eigene Auto vorstellte. Das Modell trug den Namen DAT, benannt nach den drei Investoren Kenjiro Den, Rokuro Aoyama und Aketaro Takeuchi, die Firmengründer Masujirō Hashimoto erst die Entwicklung und Herstellung des Prototypen ermöglicht hatten. Doch der DAT floppte wegen geringer Nachfrage und eines hohen Verkaufspreises. Im Anschluss begann man, Lkw für das Militär herzustellen. Mitte der 1920er-Jahre fusionierte das Unternehmen mit einem anderen Lkw-Hersteller zur DAT Automobile Manufacturing. Neben luxuriösen Autos wurde mit dem Datson 10 erstmals ein Kleinwagen angeboten; der Name entstand als Anlehnung an das englische Wort für „Sohn“. Doch „son“ bedeutet im Japanischen „Verlust“, und nachdem ein Hurrikan das Werk zerstört hatte, wurde die Automarke in Datsun umbenannt – wobei „sun“ wieder ans Englische angelehnt war und auf Japan als das Land der aufgehenden Sonne anspielte. 1931 wurde DAT von Tobata Casting übernommen. Der Firmenname Nissan ist das Kürzel der Konzern-Holding Nihon Sangyō, deren Aktien seit 1928 unter dieser Bezeichnung an der Tokioter Börse gehandelt wurde. Sie kaufte Tobata Casting im Jahr 1933. 1934 wurde die Dachgesellschaft offiziell in Nissan Motor Company umbenannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert Nissan sein Sortiment durch geschickte Zukäufe

Nissan 240Z Vorderansicht Nissan 370Z Vorderansicht

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Produktion von Autos eingestellt, stattdessen stellte man Boots- und Flugzeugmotoren für das Militär her. Nach dem Krieg musste rasch das Stammwerk in Yokohama wiederaufgebaut werden. 1945 liefen die ersten Nutzfahrzeuge vom Band, zwei Jahre später die ersten Pkw. Während des Koreakriegs Anfang der 1950er-Jahre fertigte Nissan Lastwagen für die US-Armee, wodurch die Firma genügend Kapital sammelte, um die Autoherstellung zu modernisieren. Zunächst wurden Lizenzprodukte des britischen Autobauers Austin montiert, doch bald begann man auch mit der Herstellung eigener Fahrzeuge. Die Kleinwagen waren so erfolgreich, dass bald der Export nach Europa und in die USA begann. 1965 übernahm Nissan mit Aichi einen Hersteller für Kleinstwagen, ein Jahr später folgte der Kauf von Prince Motor Company, die sich auf luxuriöse Limousinen spezialisiert hatten. Erfolgreiche Modelle wie der Prince Skyline oder der Prince Gloria wurden als Nissan Skyline beziehungsweise Nissan Gloria weitergeführt. Ein weiteres Highlight der 1960er-Jahre war die Einführung des Datsun 240Z, der erste Sportwagen der legendären Z-Serie. Sie zählt zu den erfolgreichsten und verkaufsstärkten Sportwagen-Serien der Welt.

Während der 1970er- und 1980er-Jahre steigt Nissan zum Global Player auf

Nissan Pathfinder von vorn

Nissan erschloss während der 1970er- und 1980er-Jahre neue Märkte. Zusätzlich zu den bestehenden Fabriken in Mexiko und Australien wurden lokale Produktionsstätten in den USA, Spanien und Großbritannien errichtet. 1981 wurde der Markenname Datsun aufgegeben und alle Aktivitäten fortan unter der Marke Nissan gebündelt. Doch nachdem Toyota mit Lexus und Honda mit Acura eigene Premiummarken in den USA und Kanada eingeführt hatten, wollte Nissan diesen Trend nicht verpassen. 1989 präsentierte man mit Infiniti eine eigene Linie von Luxusfahrzeugen für den nordamerikanischen Markt. Als einer der ersten Autobauer erkannte Nissan das Potenzial von stadttauglichen Geländewagen – den späteren SUVs. Im folgenden Jahrzehnt jedoch bekam Nissan die Auswirkungen der japanischen Finanzkrise stark zu spüren, der Global Player kämpfte mit zu hohen Kosten und sinkenden Absatzzahlen. 1999 ging Nissan eine strategische Allianz mit Renault ein: Die Unternehmen blieben zwar eigenständig, waren aber durch Aktientausch miteinander verbunden. Mit Carlos Ghosn übernahm ein erfahrener Manager das Ruder bei Nissan, der zuvor schon als Sanierer bei Renault tätig gewesen war. Und auch diesmal besserte sich die Lage: Er führt Nissan binnen weniger Jahre aus der Krise.

Alternative Antriebe sind die Herausforderung der Zukunft, auch für Nissan

Nissan X-Trail von oben Nissan Leaf von vorn

Seit 2002 koordiniert die Renault-Nissan-Allianz die gemeinsamen Entwicklungen und die strategischen Ziele beider Unternehmen. Nissan verkauft nun einige Renault-Modelle unter dem eigenen Markennamen. Aber auch Autoplattformen werden gemeinsam entwickelt, sodass sie beide Partner für eigene Modelle nutzen können. Ausgetauscht werden auch Technologien im Bereich Motor / Antrieb und Getriebe, wodurch die Entwicklungs- und Einkaufskosten nochmals niedriger werden können. Seit 2007 kooperiert Nissan mit dem japanischen Elektronikkonzern NEC (Nippon Electric Company) bei der Entwicklung alternativer Antriebsformen. Das Resultat ist der Nissan Leaf, ein reines Elektroauto, das seit 2010 angeboten wird. Bis heute ist es das weltweit am meisten verkaufte Auto mit Elektroantrieb. Künftige Baureihen sollen sich hinsichtlich der Reichweite an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor messen lassen können. Dieses Modell von Nissan ist auch gebraucht gut und günstig zu finden. Auch mit Daimler besteht seit 2010 eine strategische Partnerschaft. Seit 2014 bietet Nissan wieder Fahrzeuge unter der Marke Datsun an. Angeboten werden günstige Autos, die auf bewährter Nissan-Technologie beruhen. Schwerpunkte im Verkauf sind Russland, Indonesien, Indien und Südafrika. Dagegen ist Nissan in Europa und in Nordamerika weiterhin mit der Luxus-Marke Infiniti präsent. Zu den aktuellen Verkaufsschlagern von Nissan gehören zum Beispiel der Nissan Pulsar als direkter Golf-Konkurrent, der große SUV Nissan X-Trail oder das Sportcoupé Nissan 370Z, eine wahre Augenweide, die unter der Motorhaube einen rassigen 4-Liter-Benziner mit 330 PS versteckt.

Aktuelle Modelle von Nissan im Gebrauchtwagen-Sortiment

Modellname Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Anmerkungen
Nissan Leaf Kompaktklasse seit 2010 Englisch für Blatt. Name steht auch für Leading, Environmentally Friendly, Affordable, Family Car.
Nissan Micra Kleinwagen seit 2010 (3. Generation) In Indien als Renault Pulse angeboten. 2013 erfolgte ein optisches Facelifting. Der erste Micra, der nicht mit Anhängerkupplung ausgerüstet werden kann.
Nissan Note Minivan seit 2012 (2. Generation) 30 Zentimeter länger als Nissan Micra.
Nissan Pulsar Kompaktklasse seit 2014 Von der spanischen Nissan-Niederlassung entwickelt und exklusiv in Europa vertrieben.
Nissan Juke Mini-SUV seit 2010 Leistungsstärkere Versionen sind als Nissan Juke Nismo und Juke Nismo RS erhältlich.
Nissan Qashqai SUV seit 2013 (2. Generation) Europäische Version wird im nordenglischen Werk Washington (Grafschaft Tyne and Wear) hergestellt.
Nissan X-Trail SUV seit 2014 (3. Generation) Weltweit meistverkauftes Nissan-Modell. Optisch an Nissan Murano und Nissan Qashqai angelehnt.
Nissan Murano SUV seit 2008 (2. Generation) Modellpflegen 2010 und 2011. Cabrioversion als Murano CrossCarbriolet erhältlich.
Nissan 370Z Sportcoupé seit 2008 Spitzname: Fairlady Z. Offene Roadster-Version ebenfalls erhältlich. Modellpflege im Juni 2013.
Nissan GT-R Sportcoupé seit 2007 Jährliche Modellpflegen ab 2010. Leistungsstärke Variante als GT-R Nismo erhältlich.
Nissan Evalia Kleinbus seit 2010 Baugleich mit Transporter Nissan NV200, markanter Unterschied: NV200 besitzt Heckflügeltüren, der Evalia stattdessen Heckklappe.
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