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Peugeot: Gebrauchtwagen mit dem Herzen eines Löwen

Seit mehr als 125 Jahren ist Peugeot im Automobilbau tätig. Damit gehört der französische Autobauer mit Stammsitz am Fuße der Vogesen zu den ältesten Marken überhaupt. Als Teil der PSA-Gruppe sind die Löwen aus Sochaux zusammen mit der Schwestermarke Citroën europaweit die Nummer Zwei der größten Automobilproduzenten – nur Volkswagen verkauft mehr Autos. Die Marke verbindet seit Jahrzehnten auf einzigartige Weise Tradition und Innovation: 1929 wurde das Nummernsystem mit der Null in der Mitte eingeführt und auch der erste Dieselmotor in einem französischen Serienauto stammt von Peugeot. Auf dem Gebrauchtwagen-Markt stehen die Modelle ebenfalls sehr hoch in der Käufergunst. Zu Recht, denn neben niedrigen Einstiegspreisen überzeugen die Fahrzeuge von Peugeot regelmäßig mit Top-Bewertungen bei Sicherheitstest sowie einer komfortablen Ausstattung.

Diese Modelle von Peugeot begeistern als Gebrauchtwagen

Peugeot 108 von vorn Peugeot 108 von innen

Einige meinen, die Fahrzeuge von Peugeot seien gebraucht nur deshalb so erfolgreich, weil sie günstig sind. Die vergleichsweise niedrigen Preisen sind aber nur ein Grund unter vielen. Die antriebsstarken Motoren brauchen sich nicht zu verstecken, zumal sie weniger verbrauchen als die Konkurrenz aus Wolfsburg oder Sindelfingen. Auch an der Sicherheit sparen die Franzosen nicht, zudem werden viele Ausstattungs-Extras serienmäßig bereits in der Basis-Ausführung angeboten. Mit einem markanten Design sorgt Peugeot dafür, dass Gebrauchtwagen und neue Fahrzeuge gleichermaßen einen hohen Wiedererkennungswert besitzen.

Peugeot 308: Die erste Generation des Peugeot 308 lief bis 2012 vom Band. Er überzeugt mit einem expressiven Design: Charakteristisch sind die langgezogenen Scheinwerfer und der große Kühlergrill. Zu dem ansprechenden und übersichtlichen Innenraum gesellt sich ein vergleichsweise großer Kofferraum. Die Motorisierung beginnt bei 90 PS, der 308 GTi kann mit seinen 200 PS aber im Kompaktwagen-Duell gut mit VW mithalten. Komfort ist ebenfalls gegeben: Während andere Hersteller Tempomat und Klimaanlage noch als Extras verkauften, gehörte beim 308 beides zur Serienausstattung.

Peugeot 508 von vorn Peugeot 508 von hinten

Peugeot 508: 19 Jahre lang hatten die Franzosen kein Modell in der oberen Mittelklasse. Doch mit dem Peugeot 508 gelang eine triumphale Rückkehr. 2010 kam er auf den Markt, vier Jahre später spendierte Peugeot ihm ein Facelift in Form einer steileren Front und LED-Tagscheinwerfern. Besondere Kennzeichen sind die sparsamen Motoren und die feine Ausstattung zu vergleichsweise niedrigen Einstiegspreisen, wovon der Peugeot 508 auch als gebrauchtes Fahrzeug profitiert. Auch beim Verbrauch überzeugt der Peugeot, der Full-Hybrid-Motor gehört sogar zu den besten seiner Klasse.

Peugeot 207: Der Kleinwagen trat 2006 als Nachfolger des 206 ein schweres Erbe an. Hergestellt wurde er bis 2012, seitdem läuft der 208 vom Band. Doch bis heute gehört der Peugeot 207 zu den Gebrauchtwagen, die bei Käufern außerordentlich beliebt sind. Vor allem Käuferinnen schätzen den Peugeot 207 als charmanten Stadtwagen. In den bequemen Polstersitzen vergeht die Wartezeit vor Ampeln wie im Flug, die Motoren mit bis zu 174 PS sorgen für ordentlich Druck beim Überholen auf der Stadtautobahn. Zudem stimmt der Preis: Gut gepflegte Modelle sind recht günstig erhältlich.

Im Zeichen des Löwen: Die Geschichte des Autobauers Peugeot

Peugeot 3008 von der Seite Peugeot 3008 von vorn

Die offizielle Firmengeschichte von Peugeot begann im Jahr 1810. Zu diesem Zeitpunkt erweiterten die Brüder Jean-Frédéric und Jean-Pierre Peugeot das familieneigene Unternehmen in Hérimoncourt um eine Eisengießerei. Zuvor hatten die Peugeots ihren Lebensunterhalt mit einer Ölmühle, einer Gerberei und einer Färberei bestritten. Nun stellten sie auch Eisenwaren aller Art her und sie taten das so erfolgreich, dass bereits wenige Jahre später weitere Fabriken errichtet werden konnten. 1858 wurde der Löwe als Marke registriert. Im 19. Jahrhundert stand Peugeot weit über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus für hochwertige Werkzeuge sowie Pfeffer- und Kaffeemühlen – die Peugeot übrigens auch heute noch herstellt.

Ende des 19. Jahrhunderts erkannte Armand Peugeot das Potenzial, das der beginnende Automobilbau besaß – er richtete das Unternehmen stärker auf die Entwicklung und Herstellung von Fahrzeugen aus. Der erste Prototyp war das Serpollet-Dreirad mit Dampfantrieb, im Typ 2 wurde noch ein Verbrennungsmotor von Daimler eingesetzt. Die Serienfertigung begann bei Peugeot bereits 1896, der große Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. 1912 wurde die Fabrik in Sochaux errichtet. Obwohl ursprünglich für die Lkw-Produktion geplant, wurden hier nach dem Ende des Ersten Weltkriegs Pkw in Serie gefertigt. 1929 wurde der Kleinwagen 201 vorgestellt, das erste Modell mit der charakteristischen Null in der Mitte. Es war so erfolgreich, dass es den Ruf Peugeots als hervorragenden Automobil-Konstrukteur begründete.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann man bei Peugeot mit dem Wiederaufbau. Neue Modelle wie der 203 und der 403 waren in der Nachkriegszeit sehr erfolgreich, auch der 404 erreichte während der 1960er-Jahre in Europa und im französischsprachigen Afrika hohe Verkaufszahlen. Ausgerüstet mit einem guten Finanzpolster übernahm Peugeot 1974 den am Boden liegenden Konkurrenten Citroën. Zwei Jahre später entstand die PSA-Gruppe, die kurze Zeit später den europäischen Arm des US-Konzerns Chrysler übernahm. „Gemeinsam sind wir stärker“ – unter diesem Motto entstanden zahlreiche Peugeot-, Citroën- und Talbot-Modelle (so hießen die Fahrzeuge der ehemaligen Chrysler-Tochter), die sich eine Plattform teilten. Die Synergie-Effekte zeigten sich erst einige Jahre später, als Peugeot wieder schwarze Zahlen schrieb. Seitdem betreibt Peugeot international mehrere Fabriken, die neben den aufgeführten Peugeot-Modellen auch zahlreiche Citroën-Fahrzeuge herstellen:

Land Stadt Anzahl Mitarbeiter Gefertigte Modelle
Frankreich Mühlhausen 9.400 Peugeot 206, Peugeot 308
Frankreich Poissy 6.000 Peugeot 207, Peugeot 208
Frankreich Rennes 6.900 Peugeot 407, Peugeot 508
Frankreich Sochaux 12.000 Peugeot 308, Peugeot 3008, Peugeot 5008
Spanien Madrid 2.200 Peugeot 207
Spanien Vigo 7.500 Peugeot Partner
Portugal Mangualde 900 Peugeot Partner
Slowakei Trnava 3.000 Peugeot 207, Peugeot 208
Argentinien Buenos Aires 4.700 Peugeot 206, Peugeot 207, Peugeot 307, Peugeot Partner
Brasilien Porto Real 2.900 Peugeot 207

Peugeot 5008 von hinten Peugeot 5008 von vorn

Mittelweile gehört Peugeot zu den Autobauern, die sehr eng mit anderen Herstellern zusammenarbeiten. Es bestehen Kooperationen mit Fiat in der Nutzfahrzeug-Sparte, mit Renault wurde ein V6-Motor und mit Ford ein Dieselmotor entwickelt. Seit 2001 besteht ein Joint-Venture mit Toyota. So sind beispielsweise der Peugeot 107, der Citroën C1 sowie der Toyota Aygo baugleiche Drillinge. Mit Mitsubishi arbeitet Peugeot im SUV-Bereich zusammen, mit General Motors besteht eine strategische Allianz. Für Sonderausstattungen und den Sportwagen RCZ werden mit BMW gemeinsame Motoren entwickelt. Aber auch die Entwicklung eigener Innovationen wird von Peugeot stetig vorangetrieben, auf dem Gebrauchtwagen-Markt sind bereits zahlreiche Neuerungen der letzten Jahre angekommen: Beispielsweise der Mikro-Hybrid-Motor e-HDI oder der reine Elektroantrieb iOn, mit dem Peugeot international für Aufsehen sorgte.

Peugeot RCZ von oben Peugeot RCZ von der Seite

Drei Klassiker von Peugeot: ein Cabrio und zwei Coupés

Cabrios und Coupés – wie kaum eine andere Bauform stehen diese beiden Karosserieformen für ungebremste Lebensfreude, mondänen Luxus – und ein bisschen Hollywood-Lifestyle. Seit Mitte der 1930er-Jahre ist Peugeot in diesem Bereich ein Trendsetter. Die Oldtimer gelten aufgrund ihrer verwegenen Formensprache und zahlreicher Innovationen wie einem versenkbaren Hardtop aus Metall als zeitlose Klassiker. Doch die Cabrios und Coupés sind nicht nur ein paar hundert Reichen vorbehalten. Zahlreiche Peugeot-Modelle fanden in Serienfertigung den Weg zu den Kunden. Wir stellen drei klassische Cabrios und Coupés von Peugeot vor, die auch gebraucht noch zu den Favoriten zählen.

Der Peugeot 403 schrieb als Dienstfahrzeug von TV-Inspektor Columbo Fernsehgeschichte, der jahrzehntelang in einem 403er-Cabrio zu den Mordfällen der High Society fuhr. Doch das Mittelklassemodell ist mehr als nur ein leicht zerknittertes Requisit: Es ist auch ein Klassiker der Automobilgeschichte. Mit ihm gelang es Peugeot zwischen 1955 und 1967, mit Mercedes und Rolls-Royce in puncto Qualität gleichzuziehen. Mit dem ersten französischen Diesel-Motor in Serien-Produktion erwies sich der Peugeot 403 als massentauglich. Zu seiner Hochzeit war dieser Peugeot ein gesuchter Gebrauchtwagen, der auch preislich mit Mercedes-Modellen mithalten konnte. Seine Ausstattung mit Schiebedach und Liegesitzen war mondän und bei der großen Auswahl – von Limousine über Kombi und Kastenwagen bis hin zum Columbo-Cabrio und dem 403er Familiare mit 7 Sitzen – war für jeden das passende Modell dabei.

In der Coupé-Ausführung des Peugeot 504 steckt nicht nur das Herz eines Löwen, sondern auch das Temperament eines Rennpferdes. Ein bisschen zumindest. Denn die Designer von Pininfarina aus dem norditalienischen Cambiano waren und sind neben Peugeot auch für Ferrari, Alfa Romeo und Maserati tätig. Vorgestellt wurde das 504er Coupé im Jahr 1969, es sollte die Tradition großartiger Peugeot-Cabriolets und -Coupés fortführen. Doch so extravertiert wie ein italienischer Sportwagen gibt sich das Coupé nicht, es bleibt bodenständig. Während Pininfarina die Karosserie entwarf und zusammenschweißte, führte Peugeot die Endmontage im Stammwerk in Sochaux selbst durch: ein robuster und bewährter 1,8-Liter-Vierzylinder, später folgt ein 2,7-Liter-V6, der 136 PS auf die Straßen bringt. Bis heute hat sich die elegante Handschrift der Italiener erhalten, nur die harten Sitze machen den Peugeot in gebrauchtem Zustand mittlerweile zur Herausforderung.

Das Peugeot 407 Coupé ist das vorerst letzte Erfolgsmodell in dieser Karosserieform von Peugeot. Es ist nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich, seit 2011 die Produktion auslief. Die offizielle Premiere war im Jahr 2005. Während die 407 Coupés in den ersten vier Jahren noch mit Benzinmotoren ausgerüstet waren, wurden sie in der zweiten Hälfte des Produktionszeitraums nur noch mit Diesel-Antrieb ausgeliefert. In der Bi-Turbo-Ausführung brachte das stattliche 204 bis 240 PS. Für Kritiker war das Design zu wenig originell, der Kühlergrill zu aggressiv, die Formensprache zu wenig ausgereift. Doch unter Connaisseuren erfreut sich das Modell großer Wertschätzung. Geschätzt wird das Coupé des Peugeot 407 für seinen eleganten Auftritt, die gute Bodenhaftung auch bei einer Geschwindigkeit von 240 km/h sowie die gute Fahrdynamik, an der die sehr komfortable Servolenkung ihren Anteil hat. Nicht zuletzt überzeugt der Innenraum mit einer liebevollen und detailreichen Gestaltung.

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