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Obwohl der französische Autohersteller Peugeot vorwiegend für Kleinwagen und für seine Erfolge im Rallyesport bekannt ist, ist er überdies ein traditionsreicher Hersteller von Coupes. In der Tat gehören Coupes bereits seit 1960 zur Firmengeschichte, als der Peugeot 404 das erste reine Coupe der Marke war. Dabei muss man die reinen Coupes von den Coupe+Cabriolets (CCs) unterscheiden.

Die Geschichte

Während die Coupes 404 und 504 der 1960er und 1970er Jahre mittlerweile auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu echten (und teuren) Raritäten gehören, sind vor allem die beiden zuletzt gebauten Coupes des Peugeot 406 und des 407 stark vertreten und aufgrund ihrer exzellenten Straßenlage bei vielen sportlichen Fahrern heiß begehrt. Das Peugeot 406 Coupe kam 1997 auf den Markt und überlebte die 406 Limousine, die bereits 2004 eingestellt wurde, um ein Jahr. Das Coupe wurde von Pininfarina designed und erinnerte besonders mit seiner Front eher an einen italienischen Sportwagen als an einen französischen. Das Coupe hatte eine völlig überarbeitete Karroserie gegenüber des 406 und teilte sich äußerlich wie auch das 407er Coupe nahezu nichts mit seinem Namensvetter. Sowohl die 406 Limousine als auch das 406 Coupe galten damals als vollwertige Fahrzeuge, weil zahlreiche wichtige Ausstattungen wie das ABS oder der Beifahrerairbag zur Serienausstattung gehörten. Das Coupe Peugeot 407 wurde allerdings nicht von Pininfarina designed und gefertigt, sondern im französischen Rennes. Wie auch das 406 Coupe überlebte das Coupe die Limousine um ein Jahr, die Ende des Jahres 2010 zugunsten des 508 nicht mehr produziert wurde. Die Motorenpalette des Coupes war etwas leistungsstärker als die der Limousine - wie bereits beim 406 Coupe.

Facelifts und Updates

Das 406 Coupe erhielt ein relativ spätes und dezentes Facelift im Jahre 2001, bei welchem die Scheinwerfer in klarer Optik angeboten wurden. Die Motoren wurden leistungsgesteigert, was vor allem durch die Direkteinspritzung erreicht wurde. Äußerlich blieb das Fahrzeug jedoch nahezu unverändert, was nicht zuletzt dem edlen italienischen Design geschuldet war, welches bei den Kunden gut ankam. Die letzte Edition, die auch den Namen "Ultima Edizione" trug, wurde durch eine Sonderausstattung aufgewertet, um den Verkauf der letzten Fahrzeuge noch einmal anzukurbeln.Das 407 Coupe blieb während der gesamten Verkaufszeit technisch und äußerlich weitgehend unverändert. Allerdings wurden gegen Ende der Verkaufszeit ausschließlich die beiden Dieselmotoren angeboten. Die Benzinmotoren wurden mangels Nachfrage eingestellt.

Die Motorisierung

Beide Coupes zeichneten sich durch eine sportlichere Fahrabstimmung und einer kräftigeren Motorisierung gegenüber der Limousine aus. Das 406er Coupe wurde mit drei Benzinmotoren angeboten, von welchen zwei Motoren überarbeitet wurden. Das 2-Liter-Aggregat lieferte zunächst 132 PS, dann 135 PS und zuletzt 136 PS. Ebenfalls erhältlich war ein 2,2-Liter Motor mit 158 PS und ein 3 Liter V6 mit anfangs 190 und später 200 PS. Auch ein Diesel stand zur Auswahl, welcher bei 2,2 Litern 133 PS Leistung erbrachte.Für das 407 Coupe standen zunächst zwei Benziner und vier Dieselmotoren zur Verfügung. Die Benziner leistete 163 PS (Vierzylinder) und 211 PS (V6). Die Dieselmotoren lieferten eine Leistung von 136 PS bis 240 PS. Beim größten Dieselmotor handelte es sich um eine 3-Liter-Maschine.