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Renault: Gebrauchtwagen mit der Eleganz der Côte d’Azur

Von klein bis groß, vom Twingo bis zum Espace: Der französische Autobauer Renault gehört zu den weltweit führenden Marken. Die Modelle sorgen für Furore, manche Baureihen wie der R4 gehören seit Jahrzehnten zu den Auto-Klassikern. Bei Motorsport-Fans hat Renault einen festen Platz im Herzen: Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill, Jaques Villeneuve, Ferdinand Alonso und Sebastian Vettel errangen ihre Weltmeistertitel mit Motoren des französischen Automobilherstellers. Innovation und High-Tech, Zuverlässigkeit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis kennzeichnen die Fahrzeuge von Renault. Die Gebrauchtwagen sind robust und langlebig, die kontinuierliche Qualität stellt ein großes Plus im Vergleich zu anderen Herstellern dar.

Diese Modelle von Renault sind gebraucht sehr beliebt

Ein zuverlässiges Fahrzeug: Welcher Autofahrer sucht es nicht? Ob morgens zur Arbeit, nachmittags von der Kita nach Hause oder am Wochenende unterwegs über Land – kaum etwas beruhigt mehr als die Gewissheit, dass das eigene Auto tipptopp funktioniert. In den Untersuchungen von ADAC, TÜV, AvD und Dekra schneiden die Fahrzeuge von Renault regelmäßig gut ab, bei den Gebrauchtwagen-Vergleichen erreichen beispielsweise der Scénic, Mégane und Clio Spitzenplätze. Kein Wunder also, dass die Mängelzwerge auch aus zweiter oder dritter Hand sehr gefragt sind. Denn technische Defekte finden sich kaum. Wir stellen die drei beliebtesten Modelle von Renault vor, die gebraucht so zuverlässig sind wie als Neufahrzeuge.

Renault Scénic: Der Kompaktvan von Renault ist seit 1996 erhältlich. Aktuell wird die dritte Generation gebaut, die erstmalig 2009 vom Band lief. 2012 und 2013 gab es zwei kleine Facelifts, bei denen einige Anpassungen erfolgten: beispielsweise der Einbau eines serienmäßigen LED-Tagfahrlichts und eines neu gestalteten Kühlergrills. Der Renault Scénic war einer der ersten kompakten Minivans überhaupt und basierte zunächst auf dem Mégane. Karosserie-Design und Innenraum waren zunächst ganz auf praktische Erfordernisse ausgerichtet. Die erhältlichen Benzin- und Dieselmotoren leisten zwischen 82 und 150 PS, auch gebraucht zeichnen sich die Renault-Motoren durch einen niedrigen Verbrauch aus. Familien schätzen die 7-Sitzer-Variante Grand Scénic mit längerem Radstand.

Renault Megane Vorderansicht Renault Megane Seitenansicht

Renault Mégane: Der Kompaktwagen läuft auch unter der Bezeichnung „französischer Golf“. Seit seiner Einführung im Jahr 1995 liefert er sich mit der Konkurrenz aus Wolfsburg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Um die Jahrtausendwende konnte Renault für einen kurzen Zeitraum sogar mehr Modelle des Mégane absetzen als VW vom Golf. Seit 2015 ist die vierte Generation erhältlich, die mit einem selbstbewussteren und sportlicheren Design überzeugt. Die Motorisierungen des Renault Mégane reichen vom 1,4-Liter-Eco-Benziner mit 69 PS bis zur Ralley-Version mit 2 Litern Hubraum und rund 250 PS. Ältere Mégane-Modelle überzeugen wie die meisten Fahrzeuge von Renault auch als Gebrauchtwagen durch ihre Zuverlässigkeit und Robustheit.

Renault Clio Außenansicht Renault Clio Innenansicht

Renault Clio: Die antike Muse der Geschichtsschreibung stand Pate für den Namen dieses Autos. Der Kleinwagen schreibt seit seiner Einführung im Jahr 1990 selbst Geschichte, seit 2012 rollt die vierte Generation vom Band. Anfangs galt der Renault Clio als reines Frauenauto, doch mittlerweile begeistern sich auch viele Männer für den kleinen Flitzer. Dafür sorgen nicht zuletzt die Sportausführungen, mit denen Renault regelmäßig seine normalen Baureihen ergänzt. Welcher Rennsport-Fan kann schon einem Clio GT mit 200 PS-Motor widerstehen, dessen Turbo-Technologie den Geist der Formel 1 atmet? Kein Wunder, dass mit dem Auto auch Rennen im Rahmen des Eurocup Clio ausgetragen werden.

Die Geschichte von Renault: Von Luxusfahrzeugen und modernen Alltagsautos

Einfach und modern: Der Rhombus ziert seit Jahrzehnten die Fahrzeuge von Renault, seien es Gebrauchtwagen oder Neufahrzeuge. Erstmalig wurde das Symbol in den 1920er-Jahren verwendet, damals war es noch den Luxusmodellen unter den Renault-Fahrzeugen vorbehalten. Die klare und strenge Linienführung brachte den Zeitgeist auf den Punkt. In den 1960er-Jahren wurde der schwarze Rhombus auf gelbem Grund zum markanten Erkennungszeichen aller Renault-Modelle. 1972 entstand durch eine veränderte Linienführung der 3D-Effekt, auch die Spitzen fielen weg. Nach kleinen Veränderungen folgte 2011 die jüngste Neugestaltung: Der Rhombus steht im Zentrum des Front-Designs und wirkt noch stärker und plastischer. Renault gebraucht den optischen Trick als Symbol, um sich als innovative und sinnliche Automarke mit starker Geschichte zu präsentieren.

Renault Twingo Seitenansicht Renault Twingo mit offener Tür

Eine denkwürdige Ausfahrt führt zur Gründung von Renault

Die Geschichte um die Geburtsstunde des französischen Automobilherstellers Renault hat fast schon biblische Ausmaße. Der Firmengeschichte zufolge fuhr Louis Renault am Weihnachtsabend des Jahres 1898 mit einem selbst zusammengebastelten Automobil aus Holz durch Paris. Unterwegs wurde er immer wieder von begeisterten Passanten angehalten. Als er schließlich nach Hause kam, hatte er zwölf Aufträge für weitere Exemplare seines Gefährts in der Tasche. Zusammen mit seinen Brüdern Fernand und Marcel gründete Louis daraufhin im Februar 1899 ganz offiziell die Société Renault Frères, die mit der Produktion des ersten Renault-Automobils, Type A genannt, begann. Die Renault-Modelle machten sich in Frankreich schnell einen Namen. Renault stand in der Belle Époque für Luxusfahrzeuge, aber auch technische Innovationen wie die Kardanwelle trugen – samt ihrer Lizenzierung für andere Autobauer – zum stetigen Geschäftserfolg bei.

Während der Zwanziger- und Dreißigerjahre industrialisiert Renault die Automobilfertigung

Nach dem Ersten Weltkrieg orientierte Renault sich neu: Weg von der Handfertigung, hin zur Industrialisierung des Fahrzeugbaus. Das Unternehmen erweiterte zunächst die Produktpalette: Neben Autos wurden nun auch Bootsmotoren, Lokomotiven und sogar Flugzeuge hergestellt. In den 1930er-Jahren wurde eine neue Produktionsstätte auf Séguin, einer Insel in der Seine, eingerichtet. Hier entstand das seinerzeit modernste Automobilwerk Europas, das bis heute das Stammwerk von Renault ist. Für die Zeitgenossen war das 1.500 Meter lange Fließband besonders faszinierend, war es doch die größte Anlage außerhalb der USA, dem Heimatland der Massenfertigung. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs fertigte Renault vor allem luxuriöse Fahrzeuge für die Oberklasse an, aber auch die Lkw-Produktion war europaweit sehr erfolgreich.

Die wirtschaftlichen Erfolge der Nachkriegszeit führten zu sozialen Verbesserungen

Nach der Befreiung von Paris im Jahr 1944, dem Tod des Firmengründers Louis Renault im selben Jahr und mit der teilweisen Verstaatlichung des Unternehmens begann 1946 die erfolgreiche Nachkriegsgeschichte von Renault. Erstes Modell war der Renault 4CV, im Volksmund Crème-Schnittchen genannt, dessen Verkaufszahlen alle Rekorde brachen. In den fünfziger Jahren expandierte Renault europaweit und baute zusätzliche Produktionsstätten auf. Fahrzeuge wie der Renault 4, der Renault 12 oder der Renault 16 verkaufen sich weltweit so gut, dass Renault verstärkt auf den Export setzte. Seit 1955 leitete Pierre Dreyfus das Unternehmen. Auf ihn lassen sich nicht nur die revolutionären Modelle zurückführen, die den globalen Erfolg von Renault begründeten, sondern auch zahlreiche soziale Verbesserungen wie die dritte und vierte Urlaubswoche, die der Belegschaft zugutekamen.

Renault lernte aus der Krise und blieb absatzstarker Hersteller

Anfang der 1980er Jahren geriet Renault – wie viele andere Autobauer auch – in die Krise: Die Verkäufe gingen zurück, der Konzern schrieb rote Zahlen. Mit einer strengen Qualitätskontrolle und neuen Modellen wie dem Espace, der ersten Großraumlimousine überhaupt, dem erfolgreichen Renault 19 und dem R5-Nachfolger Clio brachte sich Renault in den 1990er-Jahren wieder auf Kurs. Der Renault Laguna etablierte den Autobauer wieder in der Mittelklasse. Seit 1999 kooperiert Renault sehr eng mit Nissan, später kaufte Renault den rumänischen Autobauer Dacia und erwarb vom südkoreanischen Konzern Samsung die Mehrheit an der Automobilsparte Samsung Motors. Renault gehört auch im neuen Jahrtausend zu den absatzstärksten Fahrzeugherstellern weltweit, neue Modelle wie der Zoe begeistern Kritiker und Käufer gleichermaßen. Renault steht auch auf dem Gebrauchtwagen-Markt gut da: Der ADAC vergibt in der Pannenstatistik regelmäßig Bestnoten.

Mit dem Designer van der Acker weht bei Renault ein frischer Wind

Renault Captur Hinteransicht Renault Captur Vorderansicht

Die neuen Modelle tragen die Handschrift von Chef-Designer Laurens van der Acker. Weniger kantige, dafür rundere – und gefälligere – Formen prägen seit 2010 die Optik der Fahrzeuge. Im Zentrum stehen der Mensch und sein Leben. Ob Sport- oder Geländewagen, ob Familienkutsche oder Kleinwagen – alle Renault-Modelle sollen zu den verschiedenen Lebens- und Arbeitsphasen des Menschen passen. Renault wird auch in Zukunft immer das passende Auto im Angebot haben – egal, ob für die erste Autobegeisterung oder aufregende Entdeckungstouren zu zweit, für turbulentes Familienchaos oder ruhiges Rentnerleben. Die große Leidenschaft für den Autobau und seine Weiterentwicklung in Richtung Elektromobilität symbolisiert auch der aktuelle Markenclaim „Passion for life“. Ob Neu- oder Gebrauchtwagen – Renault-Fahrzeuge stehen für moderne Mobilität und überzeugen mit ihrer sorgfältigen, detailversessenen Verarbeitung.

Eleganz schreibt Geschichte: Renault-Modelle, die sich als Gebrauchtwagen ihre Schönheit erhalten haben

In der fast 120-jährigen Geschichte von Renault gibt es zahlreiche historische Modelle zu entdecken. Von den Pionierfahrzeugen der Belle Époque, Type A bis Type G, zu den ersten industriell gefertigten Autos wie dem Renault 40 CV oder dem Renault NN, von den Nachkriegsfahrzeugen für die aufstrebende Mitteklasse bis hin zu den Alltagsfahrzeugen für jedermann der 1970er-Jahre – jede Epoche brachte Automobile hervor, die zurecht als Klassiker aus dem Hause Renault gelten. Gebrauchtwagen der Baujahre bis 1980 sind gar nicht mal so selten und daher oft auch zu einem moderaten Preis erhältlich. Für bestimmte Sondermodelle sind Sammler allerdings auch bereit, einen höheren Betrag hinzulegen. Wir stellen drei Renault-Oldtimer vor, die sich bis heute ihre Eleganz bewahrt haben:

  • Renault Floride: Dass die Franzosen einen waschechten „Ami-Schlitten“ bauen können, zeigte Renault Ende der 1950er-Jahre mit dem Floride. Der Sportwagen besaß alle typischen Eigenschaften: die lange Motorhaube, die elegante Panoramascheibe, die kleinen Heckflossen. Die extravagante Kombination aus kurzem Radstand und langen Überständen der Karosserie zieht Betrachter bis heute in ihren Bann. Ein geschickter Werbecoup brachte den Durchbruch: Niemand Geringeres als die 25-jährige Brigitte Bardot ließ ihre blonde Mähne für den Renault Floride wehen. Einziger Wermutstropfen: In den USA überzeugte der Name nicht, den Renault gebrauchte: Dort wurde das Auto als Renault Caravelle verkauft.
  • Renault 4: Der Renault 4 debütierte 1961, das letzte Fahrzeug rollte 1992 vom Band – dazwischen wurden mehr als 8 Millionen R4 verkauft. Für die Franzosen entwickelte sich die „Quatrelle“ zum Studenten- und Familienfahrzeug schlechthin: Als Kombi-Limousine bot der R4 viel Platz, als 5-Türer viel Komfort. Der R4 überzeugte nicht nur durch seine praktischen Eigenschaften, sondern auch durch seinen niedrigen Preis. Ebenfalls von Vorteil waren der niedrige Verbrauch bei einer Leistung zwischen 23 und 34 PS und die mechanische Robustheit des Renault-Modells. Auf dem Gebrauchtwagen-Markt ist der Renault 4 immer noch beliebt.
  • Renault 16: Mitte der 1960er-Jahre war der Renault 16 ein Auto, das Trends setzte. Die Karosserie läuft mit einem Fließheck aus, dazu kommt eine große Heckklappe, dank derer sich Gepäck bequem im Kofferraum verstauen lässt. Besonders beliebt bei den Käufern sind die umklappbaren Sitze: Nach wenigen Handgriffen eröffnet sich eine bequeme Liegelandschaft. Nicht nur Architekten und Lehrer – Hauptklientel des R16 – schätzen das „fahrende Wohnzimmer“. Auch für den Transport größerer Gegenstände ist das Auto gut geeignet. Bis 1980 wurde dieser Renault gebaut, in gebrauchtem Zustand kann man ihn regelmäßig finden.

Mit Turbo zur WM: Renaults Engagement in der Formel 1

Renault Laguna Vorderansicht Renault Laguna Hinteransicht

Elf Weltmeistertitel für die Fahrer, zwölf Konstrukteurs-Weltmeistertitel: Die Formel 1-Bilanz von Renault ist beachtlich. Seit rund 40 Jahren ist Renault direkt oder indirekt in der Königsklasse des Motorsports aktiv. Nachdem der Autobauer zunächst im französischen Motorsport immer aktiver geworden war, wollte er nun auch global auftreten. 1977 debütierte das Werksteam, die Équipe Renault, im Formel-1-Zirkus. Karosserie, Motor, Fahrer, Reifen und Treibstoff – all das kam aus Frankreich oder war dort entwickelt worden. Ab 1978 erzielte Renault gute Ergebnisse in der Qualifikation, bis zum ersten Rennsieg sollte es noch ein Jahr dauern. Auch wenn kein WM-Titel heraussprang – mit der Einführung der sogenannten Turbo-Motoren revolutionierte Renault die Formel 1. Allerdings holten die anderen Hersteller den Vorsprung bald auf. Mitte der 1980er-Jahre beendete Renault, nach andauerndem Abschwung, zunächst sein Engagement in der Königsklasse.

Das Werksteam kehrte erst 2002 zurück, als Renault den Benetton-Rennstall übernahm. Unter dem Namen Mild Seven Renault F1 Team gelang der Wiedereinstieg, was nicht zuletzt an Fernando Alonso lag. Der Spanier hatte zunächst als Testfahrer begonnen, stieg aber ab 2003 zum Stammfahrer auf und fuhr 2005 und 2006 mit Renault zum Weltmeistertitel. Manipulationsvorwürfe im Jahr 2009 führten dazu, dass der Rennstall zum größten Teil verkauft wurde. Ende 2011 stieg Renault endgültig aus, belieferte aber noch bis 2015 das Lotus F1 Team mit Motoren. Renault setzt damit eine Tradition fort. Seit 1983 sind Motorenlieferungen das zweite Standbein des Autobauers in der Formel 1. Größter Erfolg: Zwischen 2010 und 2013 holten Sebastian Vettel und sein Red Bull Racing Team jeweils vier Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaftstitel in Folge. Der Erfolg als Motorlieferant ist Renault aber nicht mehr genug.

Ab 2016 ist der Autobauer wieder mit einem Werksteam bei der Formel 1 vertreten. Wieder mit innovativer Technik, die an vergangene Erfolge anknüpfen soll. Wie früher beim Turbo-Antrieb sollen erneut Technologien ausprobiert werden, die später in die Serienproduktion einfließen. Deshalb fahren nicht nur viele Franzosen einen Renault: Ob Gebrauchtwagen oder Neufahrzeug, in jedem Auto von Renault steckt ein bisschen Formel 1.

Die folgende Tabelle zeigt die fünf erfolgreichsten Fahrer der verschiedenen Renault-Werksteams in der Formel 1:

Name Nationalität Jahre im Renault-F1-Team Anzahl gefahrene Grand Prix Anzahl Siege Beste WM-Position in der F1 (Jahr)
Fernando Alonso Spanien 2003-2006, 2008-2009 105 17 1. = Weltmeister (2005, 2006)
René Arnoux Frankreich 1979-1982 58 4 6. (1980, 1982)
Giancarlo Fisichella Italien 2005-2007 53 2 4. (2006)
Jarno Trulli Italien 2002-2004 48 1 6. (2004)
Alain Prost Frankreich 1981-1983 46 9 2. (1983)
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