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Mit dem Verkauf an BMW beginnt ab dem Jahr 1998 eine neue Ära für Rolls-Royce


Als die Automobilsparte des britischen Technologiekonzerns Rolls-Royce im Jahr 1998 aufgespalten wurde, begann für die beiden darin vereinten traditionsreichsten Automarken Großbritanniens eine neue Ära. Der deutsche Volkswagen-Konzern sicherte sich die Rechte an der Rolls-Royce-Tochter Bentley und entwickelte daraus mit neuen Modellen eine dezidiert sportliche Luxussparte, während BMW ab dem Jahr 2002 mit der Kernmarke Rolls-Royce eine neue Produktion für Limousinen, Coupés und Cabriolets der Oberklasse aufbaute und diese weiterhin in Handarbeit als exklusive Kleinserien fertigte. Getreu der seit Gründung der Firma durch Henry Royce und Charles Rolls im Jahr 1904 gepflegten Tradition, die teuersten Serienmodelle der Welt anzubieten.


Mit dem Silver Ghost wird Rolls-Royce zum Sinnbild für Luxus


Die Legende des britischen Luxusherstellers begann in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit einer 1906 vorgestellten Baureihe, die unter der Bezeichnung Silver Ghost bekannt wurde. Langlebig, leise, luxuriös, das waren bereits die Attribute, die Zeitgenossen mit einem Rolls-Royce jener frühen Epoche verbanden. Schnell wurde der hoch aufragende Kühlergrill mit der darauf montierten "Spirit of Ecstacy“ getauften Frauengestalt zum Markenzeichen der Fahrzeuge, die ihre ausladenen Karosserien und ihre edle individuelle Innenausstattung bei Vertragsfirmen des auf den Bau von Motoren und Fahrgestellen spezialisierten Unternehmens Rolls-Royce erhielten.


Die Limousinen von Rolls-Royce


Kontinuität in der Modellpolitik spielte für Rolls-Royce stets eine größere Rolle, als für die meisten anderen Autohersteller. Lange Modellzyklen und moderate Modifikationen im Zuge einer Modellpflege kennzeichneten daher die Unternehmensgeschichte. So wurde etwa der Rolls-Royce Phantom als Spitzenmodell mit nur kurzen Unterbrechungen von 1925 bis 1991 in sechs Generationen gebaut, ehe BMW seiner ersten eigenen Rolls-Royce-Baureihe wieder diesen Namen gab. Unter dem Phantom angesiedelt waren die Limousinen der Silver-Reihe von Rolls-Royce, die im Jahr 1949 mit dem Rolls-Royce Silver Dawn und den Limousinen der Baureihe Rolls-Royce Silver Wraith eingeführt wurde. Danach bestimmten ab dem Jahr 1955 die Rolls-Royce Silver Cloud, Silver Shadow, Silver Spirit sowie der Silver Spur und sein bis 2002 gebauter Nachfolger Silver Seraph über Jahrzehnte das Markengesicht des Herstellers, bevor BMW im Jahr 2003 mit einer neuen Generation von Rolls-Royce Phantom das Limousinen-Programm auffrischte. Im Jahr 2010 folgte ein kleineres V12-Einstiegsmodell, das mit sportlicher Biturbotechnik neue Käuferschichten erschließen sollte.


Die Coupés und Cabriolets von Rolls-Royce


Nachdem der britische Luxushersteller sich Jahrzehnte lang eher auf repräsentative Limousinen für eine Chauffeur-Klientel konzentriert hatte, stellte er Mitte der 1970er mit dem Rolls-Royce Camargue ein Coupé vor, dessen italienisches Design ein anderes Publikum ansprechen und das Image der Marke verjüngen sollte. Ergänzt wurde das Coupé-Programm durch den Rolls-Royce Corniche, der bis ins Jahr 2002 auch als Cabriolet angeboten wurde. Unter Regie von BMW wurde auf Grundlage der Limousine Phantom ab dem Baujahr 2007 ein Cabriolet und ein Jahr darauf die Coupé-Version des Rolls-Royce Phantom auf dem Markt eingeführt.

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