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Seat: Gebrauchtwagen mit spanischem Temperament und deutschen Tugenden

Auto emoción: Leidenschaft für Autos, Autos mit Leidenschaft – dafür steht Seat. Die spanische Tochter des Volkswagen-Konzerns ist bekannt für ihre sportlichen Fahrzeuge. Sie basieren auf bewährten VW-Plattformen, bieten aber im Vergleich dynamischere Karosserie-Formen – und einen niedrigeren Preis. An der Verarbeitung und den verbauten Materialien werden bei Seat keine Abstriche gemacht – wodurch die Qualität der Fahrzeuge gesichert ist. Wie die anderen VW-Marken ist ein Seat auch als Gebrauchtwagen immer einen genaueren Blick wert. Die Technik ist auf Augenhöhe mit den aktuellen Modellen von Audi oder der VW-Kernmarke, allerdings überzeugt der spanische Autobauer mit bewährter Praxistauglichkeit, hoher Langlebigkeit – und einer großen Portion Fahrspaß, die die Emotionen des Autofahrers weckt. Eben technology to enjoy, so der aktuelle Slogan von Seat.

Diese Gebrauchtwagen von Seat sind bei Käufern sehr beliebt

Seat Altea von vorn Seat Altea von innen

Warum Seat, wenn man auch einen Volkswagen haben kann? Wer einmal hinter dem Lenkrad eines Seat Leon gesessen hat, wird den VW Golf kaum vermissen. Gleiche Größe, gleiche Technik wie der Volkswagen, aber so spritzig und agil im Fahrverhalten wie ein Audi – das zeichnet den Leon und die übrigen Modelle von Seat aus. Auch gebraucht sind sie im Vergleich mit ähnlichen Volkswagen-Modellen immer eine gute Wahl. Das Beispiel Seat Exeo zeigt: Die Qualität des Mittelklasse-Wagens, Baujahr von 2008 bis 2013, ist dieselbe, wie man sie aus Wolfsburg und Ingolstadt gewohnt ist – doch preislich liegen die Spanier oft einige hundert bis tausend Euro unterhalb der konzerneigenen Konkurrenz. Auch die folgenden Modelle von Seat sind bei Gebrauchtwagen-Käufern seit Jahren ein Hit:

Seat Leon von vorn Seat Leon von innen

Seat Ibiza: Der Seat Ibiza war das erste Modell, das der spanische Autobauer eigenständig entwickelt hat. 1984 lief die erste Generation des Kleinwagens vom Band, mittlerweile ist die vierte Generation – ab Baujahr 2008 – erhältlich. Basis des aktuellen Modells ist die VW-Polo-Plattform. Typisch für den Seat Ibiza, dessen Namen an die spanische Urlaubsinsel angelehnt ist, ist das Schrägheck. Die sportliche Note wird nicht nur an der schnittigen Form deutlich. Auch die Motorenleistung ist für die Größe beachtlich, besonders in der Version Cupra, die mit Turbolader und Kompressor bis zu 180 PS liefert. Der Ibiza von Seat ist auch als gebrauchtes Sportcoupé erhältlich – dafür steht die SC-Version mit drei Türen.

Seat Ibiza von der Seite Seat Ibiza von hinten

Seat Leon: In der Kompaktklasse ist der Seat Leon mehr als nur ein Technik-Zwilling des VW Golf. Zwar werden beide in der aktuellen Generation – bei Seat ist es derzeit die dritte – auf dem modularen Querbaukasten von Volkswagen aufgebaut. Doch im Praxistest holt der Seat Leon auf, die sportliche Fahrweise erinnert stark einen kleinen Audi. Zudem zeigt sich im Vergleich: Der Seat ist als Gebrauchtwagen meist günstiger – und das bei besserer Leistung. Beim Überholen zeigt sich der Spanier temperamentvoller, die Verbrauchswerte sind auch bei 125- bis 150 PS-Turbo-Benzinern und 110 PS-TDI-Dieseln moderat. Die gute Verarbeitung ist ein weiterer Plus-Punkt für den Seat Leon, ebenso der große Kofferraum.

Seat Alhambra: Ein weiterer Zwilling, der seine Vorzüge nicht verstecken muss. Der Seat Alhambra basiert auf dem VW Sharan, doch in der Regel wird der Seat gebraucht günstiger angeboten als vergleichbare VW-Versionen. Die erste Generation kam 1996 auf den Markt und wurde erstaunliche 14 Jahre lang produziert, seit 2010 gibt es die Nachfolge-Generation, die 2015 optisch leicht überarbeitet wurde. Die zweite Baureihe ist etwas größer und geräumiger als die ursprüngliche Version, bietet aber serienmäßig nur noch fünf Personen Platz. Gegenüber dem VW Sharan ist der Seat Alhambra nicht ganz so üppig ausgestattet – je nach Ausführung findet man aber bei den neueren Modellen auch Xenonlicht und Assistenzsysteme.

Die Geschichte von Seat: Einst spanischer Staatsbetrieb, heute Teil des deutschen VW-Konzerns

Seit 1953 werden bei Seat – Eigenschreibung SEAT – Autos gefertigt. Heute sind die Spanier einer der größten Autobauer Europas und exportieren weltweit. SEAT ist ein Akronym, eine Abkürzung für den vollständigen Unternehmensnamen: Sociedad Española de Automóviles de Turismo – übersetzt: Spanische Gesellschaft für Personenkraftwagen. Unter diesem Namen wurde Seat drei Jahre zuvor, am 9. Mai 1950, in der Zona Franca, einem Industriebezirk nahe Barcelona, gegründet.

Der Anfang als Staatskonzern und Marktführer in Spanien

Seat war im Spanien der Franco-Zeit ein Staatskonzern, der ausschließlich auf die Fertigung von Fahrzeugen für den Binnenmarkt ausgerichtet war. Da ausländische Marken durch hohe Importzölle weitgehend vom Markt ferngehalten und durch spanisch-internationale Joint-Ventures vertreten wurden, entwickelte sich Seat schnell zum Marktführer. Produziert wurden Autos auf Basis von Fiat-Lizenzen, da die Eigenentwicklung zu teuer gewesen wäre. Das beliebteste Modell der Spanier war der Seat 600, auch Seiscientos genannt. Bei Taxifahrern ist Seat so etwas wie die Hausmarke: Ende der 1970er-Jahre ist der Milquinientos – der Seat 1500 – das Taximodell schlechthin.

Das Ende der Kooperation mit Fiat, der Anfang der Zusammenarbeit mit Volkswagen

Mit dem Ende des Franco-Regimes öffnete sich Spanien immer mehr in Richtung Europa. Seat und Fiat gingen nach internen Streitigkeiten getrennte Wege. Ab Mitte der 1980er-Jahre gab es eine enge Zusammenarbeit mit Volkswagen, die nach und nach zu einer Übernahme der Spanier durch den VW-Konzern führte. Seat konzentrierte sich stärker auf den Export und unternahm erste Versuche, sich in der Motorsport-Szene zu etablieren. Der spanische Autobauer errichtete eine Fabrik in Martorell, die bei Eröffnung die modernste Anlage ihrer Art in Europa war und die sich schnell zum Stammwerk zahlreicher Seat-Modelle entwickelte. Dennoch gilt die Mitte der 1990er-Jahre als Krisenzeit in der Seat-Geschichte. Die VW-Tochter schrieb damals rote Zahlen.

Der Weg ins neue Jahrtausend ist schwierig, aber vielversprechend

Seat Mii von außen Blick in den Kofferraum des Seat Mii

Zum Ende des Jahrzehnts ging es wieder aufwärts: Neue Modelle wie der Seat Alhambra, der Seat Toledo oder der Seat Leon wurden zu Bestsellern. Zur Jahrtausendwende verpasste sich Seat ein neues Design. Als Teil der Audi-Markengruppe liegt der Fokus nun auf sportlichen Fahrzeugen zu niedrigen Preisen. Die Teilnahme an der Tourenwagen-Meisterschaft und die Ausrichtung der eigenen Leon-Supercopa-Meisterschaft waren ein wichtiger Teil der Strategie, die Fahrzeuge von Seat bekannt zu machen. 2012 wurde das aktuelle Logo eingeführt, eine neue Modelloffensive inklusive des Seat Mii brachte die Trendwende bei den Absatzzahlen. Zahlreiche Facelifts, technische Innovationen, neue Infotainment-Lösungen und ein Kompakt-SUV: Seat ist für die Zukunft gut aufgestellt.

Die aktuelle Modellpalette von Seat

Fahrzeugklasse Modell Produktionszeitraum Anmerkungen
Kleinstwagen Seat Mii seit 2011 Variante des New Small Family-Projekts. Teilt sich mit VW up! und Škoda Citigo dieselbe Bodengruppe.
Kleinwagen Seat Ibiza seit 2008 (4. Generation) Facelift 2012 mit neuen Scheinwerfern, 2015 technische Modellpflege.
Kompaktklasse Seat Leon seit 2012 (3. Generation) Basiert wie VW Golf VII, Audi A3 8V und Škoda Octavia III auf modularem Querbaukasten von VW. Sportvarianten werden als Seat Leon Cupra 265 und Cupra 290 angeboten.
Kompaktklasse / Untere Mittelklasse Seat Toledo seit 2012 (4. Generation) Weitestgehend baugleich mit Škoda Rapid. Wird auch im Škoda-Stammwerk in Mladá Boleslav gefertigt.
Mittelklasse Seat Exeo 2008 bis 2013 Karosserie, Antrieb und Fahrwerk sind identisch mit Audi A4 B7 (Baujahr 2004 bis 2008), Motoren stammen weitestgehend vom Audi A4 B8 (Baujahr 2007 bis 2015)
Kompakt-Van Seat Altea 2004 bis 2015 Gleiche Plattform wie VW Golf V, VW Touran, Audi TT und Škoda Octavia. Besonderes Detail: die gegenläufigen Scheibenwischer. Eine größere Version (18,7 cm länger) wurde als Seat Altea XL zwischen 2006 und 2015 gefertigt.
Van Alhambra seit 2010 (2. Generation) Baugleich mit VW Sharan II (Baujahr 2010 und jünger).

Innovation und Design: Für Seat zählt jedes Detail

In Martonell, rund 35 Kilometer von Barcelona entfernt, steht nicht nur die Fabrik, in der seit 1993 die meisten Modelle von Seat vom Band laufen, sondern auch das Technik- und Entwicklungszentrum des Autobauers. Es wurde bereits 1975, als Seat noch eigenständig war, errichtet und ist bis heute das Herz aller Technologie- und Design-Neuerungen. Denn obwohl Seat alle Vorteile der Verbindung mit dem Volkswagen-Konzern nutzt, werden in Spanien nicht einfach VW-Kopien zu niedrigen Preisen nachgebaut. Eine eigenständige Forschung prägt das Bild von Seat. Ob gebraucht oder neu, in allen Modellen des Autobauers ist dies zu erkennen. In Martonell werden umweltfreundliche Motoren entwickelt, ebenso neue Licht- und Konnektivitäts-Technologien. Dazu zählen zum Beispiel der Voll-LED-Scheinwerfer, mit dem der Seat Leon als erstes Fahrzeug seiner Klasse ausgerüstet wurde, oder smarte Apps für die neue Full-Link-Technologie, die Auto und Smartphone verbindet.

Seat Toledo von oben Seat Toledo von hinten

Neben der Technologie spielt ein außergewöhnliches Design eine wichtige Rolle. Sportlich und schnittig soll es sein, schließlich soll der Fahrzeug schon beim ersten Eindruck überzeugen. Mit viel Aufwand wird jedes Design neu entwickelt, angefangen vom ersten Papier-Entwurf bis hin zum Feinschliff von Exterieur- und Interieur-Design. Wohin die Reise gehen wird – für neue Seat-Modelle ebenso wie für Gebrauchtwagen der Spanier – zeigt die Studie 20V20: eine Mischung aus sportlichem SUV und alltagstauglichem Familienauto, bis zur Dachreling befüllt mit Elektronik und Infotainment-Elementen, im Kofferraum der ausklappbare E-Roller für die letzte Meile. Das zentrale Element aber nennt sich „The Core“ und ist ein handtellergroßer Puck, der das Auto mit der Welt samt Facebook-Freunden verknüpft. Wann die Vision Veinte Veinte Realität wird, ist noch ungewiss – aber dass Seat wieder ganz vorne im VW-Konzert spielt, ist sicher.

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