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Skoda: Gebrauchtwagen im Zeichen des geflügelten Pfeils

Es ist eine starke Leistung, die Skoda seit 1991 hinlegt. Seitdem sind die Tschechen Teil des Volkswagen-Konzerns und spielen im hauseigenen Konzert ganz vorn mit. Im Vergleich zur VW-Marke sind die Fahrzeuge von Skoda – eigentlich: Škoda, ausgesprochen: Schkóda – immer einen Tick geräumiger und einen Schuss günstiger – ohne dass man Abstriche in der Qualität befürchten muss. Seit der Jahrtausendwende geht Skoda auch hinsichtlich Auswahl und Ausstattung in die Offensive: Während der Skoda Roomster als kompakter Kastenwagen bei Familien für Begeisterung sorgt, erfreut sich die distinguierte Klientel an dem ganz superben Skoda Superb. Selbst SUV kann man im Riesengebirge: Der Skoda Yeti ist ein bulliger Geländewagen ohne das urbane Geprotze der internen Konkurrenz aus Ingolstadt. Kein Wunder also, dass Skoda bei Gebrauchtwagen-Käufern ganz oben auf der Hitliste steht: So viel und so gutes Auto für wenig Geld gibt es von keiner anderen VW-Tochter.

Diese Modelle von Skoda überzeugen auch gebraucht

Skoda Fabia von vorn Skoda Fabia von der Seite

Anfang der 1990er-Jahre kämpfte man bei Skoda noch mit den Altlasten des Sozialismus – auch in qualitativer Hinsicht hielten die Fahrzeuge nicht das, was sie versprochen hatten. Doch diese Probleme sind längst vergessen, denn spätestens seit 1996 funktioniert die Zusammenarbeit mit der Volkswagen-Mutter tadellos. Davon profitieren zum einen die Modelle, die auf gemeinsamen Plattformen basieren, zum anderen die Kunden, die keine Abstriche bei Qualität und Komfort hinnehmen müssen. Ein Skoda ist auch als gebrauchtes Auto immer einen Blick wert. In den Pannenstatistiken von ADAC, ACE und AvD schneiden die Modelle regelmäßig gut ab. Wir stellen die beliebtesten Fahrzeugtypen vor.

Skoda Fabia: Klein, aber fein. Das müssen sich die Skoda-Verantwortlichen gedacht haben, als der erste Fabia 1999 vom Band lief. Der Kleinwagen basiert auf dem VW Polo, bietet aber im Inneren mehr Platz. Zusätzlichen Stauraum liefert die Kombi-Ausführung. Auch der Verbrauch des Skoda Fabia ist gering. Zu Auswahl stehen mehrere Benziner zwischen 60 und 110 PS; auch Turbo-Diesel mit einer Leistung bis 105 PS werden angeboten. Mittlerweile ist die dritte Generation auf dem Markt. Im Vergleich zum VW-Bruder Polo ist der Fabia von Skoda günstiger, vor allem als Gebrauchtwagen. Dann liegen die Preise nochmals niedriger, und das bei vergleichbarer Technik.

Skoda Octavia: Ein Kompaktwagen, der wie eine Mittelklasse-Limousine aussieht und den gleichen Komfort bietet? Das ist der Skoda Octavia. Seit 1996 rollt er überaus erfolgreich auf deutschen und europäischen Straßen, mittlerweile in der dritten Generation. Der Octavia basiert auf der Golf-Plattform, doch anders als die Wolfsburger schätzt Skoda Beinfreiheit und Bewegungsspielraum. Sehr viel Platz bietet insbesondere der Combi (Eigenschreibweise Skoda). Die Motoren bringen eine Leistung von bis zu 180 PS (Benziner) bzw. 150 PS (Diesel). Besonders rasant ist die Sportausführung: Der Skoda Octavia RS hat bis zu 230 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 248 km/h.

Skoda Yeti: Der kompakte Geländewagen ist ein wahres Multifunktionswunder. Die rückwärtigen Sitze lassen sich so verstellen, dass auch das größte Gepäck noch in den Kofferraum passt. Die TDI- und TSI-Motoren stammen von Volkswagen und sorgen mit bis zu 160 PS (Benziner) bzw. 170 PS (Diesel) für einen kernigen Antrieb. Die erste Generation des Skoda Yeti lief im Jahr 2009 im tschechischen Kvasiny vom Band, seit 2015 ist das Nachfolgemodell auf dem Markt. Hinter der konzerneigenen Konkurrenz muss sich der Yeti von Skoda nicht verstecken – gebraucht zeichnet er sich durch eine hohe Zuverlässigkeit bei niedrigen Einstiegspreisen aus.

Škoda: Qualität, made in Czech Republic

Skoda Octavia von vorn Skoda Octavia von innen

Im Prinzip besteht die Geschichte von Skoda aus drei Episoden: Die erste endete mit dem Zweiten Weltkrieg, die zweite fiel in die Zeit des tschechoslowakischen Sozialismus und die gegenwärtige begann mit der Eingliederung als Tochter-Unternehmen in den Volkswagen-Konzern. Drei (Neu-)Anfänge, drei Geschichten voller interessanter Automodelle, aber einem Logo. Seit 1926 ziert die Fahrzeuge das bis heute gebräuchliche Logo: der geflügelte Pfeil. Die Kombination aus Pfeil, Federn, Auge und ringförmiger Umrandung steht seit rund 90 Jahren für Fortschritt, Internationalität und Präzision. Das grüngefärbte Logo wurde nur bis 2013 von Skoda benutzt, auf Gebrauchtwagen ist es noch häufig zu finden. Neue Modelle besitzen jetzt ein chromfarbenes Logo.

Von der Gründung der Laurin & Klement AG bis zur Fusion mit Skoda

Alles begann mit einer Beschwerde: Václav Klement war Buchhändler im tschechischen Mladá Boleslav und ärgerte sich darüber, dass die Fahrräder des Dresdner Herstellers Seidel & Naumann nicht lange hielten. Er verfasste einen Beschwerdebrief, doch der fand keine Beachtung – weil er, klar, in tschechischer Sprache geschrieben war. Das konnten (oder wollten) die Dresdner nicht verstehen, woraufhin Klement zusammen mit dem Fahrradmechaniker Václav Laurin im Jahr 1895 ein eigenes Unternehmen gründete. Laurin und Klement fertigten zunächst Fahrräder, bald kamen Motorräder und Automobile hinzu. Die Motorräder waren dank ihrer Erfolge im Rennsport sehr populär. Und die Autos vom Modell Voiturette bis zum Typ C verkauften sich so gut, dass die Laurin & Klement AG bis zum Ersten Weltkrieg der größte Automobilproduzent der Habsburger Monarchie wurde.

Auch danach setzte das Unternehmen seinen Erfolgskurs fort. Bis 1925 kamen rund 50 weitere Modelle auf dem Markt, die größten unter ihnen wurden von einem Sechszylinder-Motor angetrieben. Im selben Jahr schloss sich Laurin & Klement mit den Skoda-Werken aus Pilsen zusammen. Der Maschinenbauer hatte anfangs Zuckerfabriken und Brauereien beliefert, sich später aber auf Stahlproduktion und Rüstungstechnologie verlegt. In den 1920er-Jahren war Skoda bereits ein international tätiger Großkonzern, der sich verstärkt im zivilen Sektor betätigte und von Lokomotiven bis Flugzeugmotoren eine Vielzahl von Transportmitteln baute. Nach dem Verkauf von Laurin & Klement blieb in der neuen Konzerntochter Skoda Auto nur die Automobilproduktion erhalten – Fahrräder und Motorräder wurden nicht mehr hergestellt.

Zwischen 1945 und 1990 war Skoda Teil der sozialistischen Planwirtschaft

Das Erfolgsauto der 1930er-Jahre, das 1937 auf den Markt kam, trug den bezeichnenden Namen Popular. Bald darauf wurde die erste Tschechoslowakische Republik von Nazi-Deutschland besetzt. Skoda wurde dem staatlichen Großkonzern Reichswerke Hermann Göring zugeschlagen und wurde damit Teil der deutschen Rüstungsindustrie. Hergestellt wurden militärisch genutzte Klein- und Geländefahrzeuge. Noch am 9. Mai 1945 trafen Bomben die Fabrik in Mladá Boleslav, die zum Großteil zerstört wurde. Einen Tag später übernahm die Rote Armee das Kommando, im Oktober 1945 wurde das Unternehmen verstaatlicht und schließlich in die Planwirtschaft der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik integriert. Ende der 1940er-Jahre wurden zunächst Lkw, Anfang der 1950er-Jahre auch wieder Pkw hergestellt. In der DDR waren die Modelle von Skoda weit verbreitet, wobei Gebrauchtwagen höhere Preise erzielten als Neufahrzeuge – auf die hätte man nämlich Jahre warten müssen.

Die ersten Modelle waren Fahrzeuge der Kompakt- und Mittelklasse. Das Cabriolet Felicia galt als schnittiger Ostblock-Sportwagen, wurde aber nur bis 1964 gebaut und durch das 1100 MB-Coupé abgelöst. Ab Mitte der 1950er-Jahre wurden alle Skoda-Fahrzeuge mit Heckmotor und Heckantrieb ausgestattet. Der Skoda Favorit von 1987 war das erste Modell mit Frontantrieb und vorn eingebautem Motor. Der Vorzeigewagen besaß eine kompakte Karosserie, eine großzügige Heckklappe – und zahlreiche Bauteile westeuropäischer Zulieferer. Besonderes Highlight der Epoche war das Spitzenmodell 130 RS: Der „Porsche des Osten“ erwies sich als rasanter Flitzer. Er holte den Sieg in seiner Klasse bei der Ralley Monte-Carlo 1977 und errang vier Jahre später den Markentitel der Tourenwagen-Europameisterschaft. Gebraucht ist dieser Skoda übrigens eine echte Rarität – die Limousinen-Variante des Skoda 130 wird aber gelegentlich angeboten.

Seit 1991 ist Skoda Teil des Volkswagen-Konzerns

Skoda Citigo von vorn Skoda Citigo von hinten

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs löste sich nicht nur die Tschechoslowakei auf, sondern auch der Staatskonzern Skoda. Das Werk in Mláda Boleslav wurde 1991 an Volkswagen verkauft, die Skoda zu einer eigenen Marke machten. Das erste gemeinsam hergestellte Modell war der Skoda Felicia von 1994, der den Favorit ablöste und zum Teil auf der damaligen Polo-Generation basierte. Mit den folgenden Modellen Skoda Fabia und Skoda Octavia konnte sich der tschechische Autobauer in ganz Europa etablieren. Die Combis (Eigenschreibung Skoda) erfreuen Gebrauchtwagen- und Neufahrzeug-Käufer gleichermaßen. Um die Jahrtausendwende exportierte der Hersteller Autos in mehr als 70 Länder, 2013 lief der 15-millionste Skoda vom Band. An die Anfänge von Laurin & Klement erinnert mittlerweile die gleichnamige, besonders elegante und üppige Ausstattungslinie für den Yeti, Octavia und Superb.

Fahrzeugklasse Skoda-Modell Bauzeit Besonderheit
Kleinstwagen Skoda Citigo ab 2011 Basiert auf dem VW up!
Kleinwagen Fabia III ab 2014 Die Ralley-Version heißt R5.
Kompaktwagen Rapid ab 2012 Basiert auf einem Kompaktauto, das speziell für die Bedürfnisse von Entwicklungs- und Schwellenländern entwickelt wurde.
Mittelklasse Octavia III ab 2012 Erhältlich als Stufenheck-Limousine, Kombi, Sport-Ausführung RS, Offroad-Ausführung Scout, CNG-Erdgas-Ausführung, RS als Allrad 4x4.
Obere Mittelklasse Superb III ab 2015 Basiert auf dem flexiblen und modularen VW-Querbaukasten-Prinzip, das auch für VW Golf und VW Passat genutzt wird.
Minivan Roomster 2006 bis 2015 Produktion eingestellt, kein Nachfolgemodell geplant. Seit 2010 auch als sparsame GreenLine-Ausführung erhältlich.
Kompakt-SUV Yeti seit 2009 Mit Front- und mit Allrad-Antrieb erhältlich, seit 2013 zwei Ausführungslinien: City und Outdoor.
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