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Tesla: Der Gebrauchtwagen mit dem Elektro-Turbo

Tesla – ein Wort mit vielen Bedeutungen. Es stammt ab von Nikola Tesla, Physiker, Elektroingenieur und „Erfinder“ des 20. Jahrhunderts. Nach ihm wurde die Einheit Tesla benannt, mittels derer die Stärke eines Magnetfelds gemessen wird. Und drittens steht das Wort für Tesla Motors, den bekanntesten Hersteller von Elektroautos – geführt vom Physiker und Investor Elon Musk, der die emissionsfreie Automobilität im 21. Jahrhundert wahr werden lassen will. Das Tesla Model S war das erste Luxusfahrzeug mit E-Motor, das in Serienfertigung ging. Trotz eines hohen Neuanschaffungspreises sind Wartezeiten von mehreren Monaten bei Tesla üblich. Für Gebrauchtwagen gibt es dagegen keine Wartelisten. Auch der Preis liegt in der Regel unter dem eines neuen Fahrzeuges. So fährt man mit einem Tesla-Modell sportlich-rasant und günstig der benzinbetriebenen Konkurrenz davon.

Tesla Model X P85+ von vorn Tesla Model X P85+ von innen

Tesla Motors: Ob gebraucht oder neu – diese Autos stehen unter Strom

Die Mission von Tesla Motors ist, den Verbrennungsmotor überflüssig werden zu lassen und durch ein leistungsstarkes und emissionsfreies Elektro-Pendant zu ersetzen. Wie sich das erreichen lässt? Gründer und Chef-Visionär Elon Musk hat die Strategie für den schnellen Weg in die nachhaltige Zukunft auf vier Stufen reduziert:

  1. Baue einen coolen Sportwagen, der die zahlungskräftige Klientel überzeugt und gleichzeitig beweist, was ein Elektromotor zu leisten vermag.
  2. Verwende das Geld dafür, einen sportlichen Fünftürer zu bauen, der etwa halb so teuer ist.
  3. Baue dann ein relativ günstiges Familienauto für eine breite Käuferschicht.
  4. Biete deinen Kunden von Anfang an die Möglichkeit, die Auto-Akkus emissionsfrei nachzuladen.

Eine einfache, geradlinige Strategie auf den ersten Blick. Doch die Modellgeschichte, vom ersten Roadster über Model S und X bis hin zum zukünftigen Model 3 zeigt, dass die Fahrzeuge enormes Innovationspotenzial haben – und die Art und Weise, wie wir über Antriebsformen und Fahrzeugkonzepte, über Neuwagen und Gebrauchtwagen denken, könnte von Tesla ordentlich durcheinandergewirbelt werden.

Der erste Tesla ist ein Roadster

Tesla Roadster von vorn Tesla Roadster mit Aufladekabel

Gegründet wurde das Unternehmen 2003. Damals trafen Elon Musk und sein Mitstreiter JB Straubel, die an einem elektrischen Sportwagen tüftelten, auf ein anderes Team von Ingenieuren, das ebenfalls an einem Elektroauto arbeitete. Zusammen mit Martin Eberhard, Marc Tarpenning und Ian Wright entwickelten sie in der Folgezeit den ersten Prototyp, dessen leichte und dennoch stabile Karosserie auf kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CfK) basierte. Zwischen 2005 und 2011 kooperierte Tesla mit der Luxus-Autoschmiede Lotus, die bei der aufwendigen Produktion der Leichtbau-Karosserie half. Das Ergebnis war der Tesla Roadster, der 2006 vorgestellt und ab 2008 verkauft wurde. Der Sportwagen ist mit einem Wechselstrom-Induktionsmotor ausgestattet, der das von Nikola Tesla entdeckte Prinzip nutzte und sich als ebenso schneller wie leiser Flitzer erwies. Bis 2011 stellte Tesla rund 2.400 Roadster her, dann wurde die Produktion zugunsten des Model S aufgegeben.

Mit dem Model S wird das Elektroauto reif für die Serie

Tesla Model S von vorn Tesla Model S von der Seite

2009 stellte Tesla das Nachfolgemodell vor. Das Model S ist die erste komplette Eigenproduktion und wird seit 2012 hergestellt. Die Oberklasse-Limousine bietet mit 5 Sitzen mehr Platz als der Roadster, basiert aber auf einer vergleichbaren Batterietechnik: Genutzt werden Lithium-Ionen-Akkus, die in ähnlicher Weise auch in Laptops eingesetzt werden, und die für Elektroautos optimiert sind. Tesla gebraucht dieses Verfahren, damit die Stromversorgung nicht nur zuverlässig funktioniert, sondern auch günstig ist – was zur Entwicklung eines eigenen Geschäftszweigs führte: dem Heimspeicher-System Powerwall. Das Model S ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich: zum Beispiel mit 70, 85 oder 90 kWh Akkukapazität und entsprechend unterschiedlichen Reichweiten. Unter der Haube arbeitet ein leistungsstarker Elektromotor, der maximales Drehmoment von Anfang an gewährleistet. Die Performance Edition besitzt sogar zwei Motoren und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in unglaublichen 3 Sekunden. Per Software-Update ist das Model S mittlerweile sogar in der Lage, teilautonom zu fahren. Selbstständiges Abstandhalten zum Vordermann, automatisches Spurwechseln, einparken ohne Hände am Lenkrad – alles (fast) kein Problem mehr.

Das Model X bietet viel Platz und öffnet die Tür für weitere Reihen

Tesla Model X von vorn Tesla Model X mit geöffneten Fondtüren

Bereits 2010 kündigte Musk eine Crossover-Ausführung des Model S an, eine Mischung aus kleinem SUV und höhergelegter Limousine. Das Model X getaufte Elektroauto wurde 2012 vorgestellt und ist seit Herbst 2015 auf dem Markt. Der Elektro-SUV kombiniert die hohe Reichweite mit den Platzvorteilen eines Vans. Charakteristisch sind die Flügeltüren, unter denen man nach dem Öffnen bequem aufrecht stehen kann. Zur Ausstattung gehört – wie beim Model S – ein zweiter Kofferraum vorne. Bei der Motorisierung hat Tesla für das Model X noch etwas zugelegt: die Performance-Ausführung leistet sagenhafte 772 PS. Ab Ende 2017 soll das nächste Tesla-Modell erhältlich sein. Als erster Mittelklasse-Wagen ist das Model 3 nicht nur etwas kürzer als die Oberklasse-Modelle, sondern soll auch mit dem angekündigten Preisniveau von etwa 35.000 US-Dollar für breitere Käuferschichten attraktiver werden. Tesla folgt streng dem von Musk entworfenen Masterplan.

Modelle von Tesla, die als Gebrauchtwagen verfügbar sind, im Vergleich

Lange galten sie als Luxusobjekte für zahlungskräftige Early Adopters. Doch die Fahrzeuge von Tesla haben mittlerweile auch den Gebrauchtwagen-Markt erreicht. Der Tesla Roadster zählt wegen der geringen Stückzahl als gesuchter Klassiker, das Model S von Tesla ist gebraucht schon eher zu einem guten Preis zu bekommen. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Eigenschaft der verschiedenen Modelle im Vergleich: Neben dem Produktionszeitraum und den Abmessungen sind auch wichtige Kennzahlen wie Motorleistung, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und Reichweite aufgeführt. Da die Elektromotoren sehr robust und im Vergleich zu ihren Benziner-Kollegen sehr wartungsarm sind, können die Fahrzeuge von Tesla auch gebraucht – eine gute Pflege vorausgesetzt – noch ihre Top-Performance erreichen.

Tesla Roadster Tesla Model S Tesla Model X
Produktionszeitraum 2008 bis 2011 seit Juni 2012 seit September 2015
Fahrzeugklasse Sportwagen Oberklasse Oberklasse
Länge 3,95 Meter 4,98 Meter 5,00 Meter
Breite 1,87 Meter 1,96 Meter 2,08 Meter
Höhe 1,13 Meter 1,44 Meter 1,63 Meter
Erhältliche Modelle 1 Roadster, Roadster Sport 40 / 60 / 70 / 70D / 85 / 85D / P85 / P85D 70D / 90 D / P90D
Motorleistungen 215 bis 225 kW 225 bis 522 kW 386 bis 568 kW
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 3,7 bis 3,9 Sekunden 3,0 bis 6,5 Sekunden 3,2 bis 6,0 Sekunden
Reichweite 350 bis 643 km 370 bis 528 km 354 bis 414 km

1Die Zahl steht für die Akkukapazität in kWh.

Elon Musk: Der Visionär treibt nicht nur Tesla zu immer neuen Höchstleistungen an

Eines ist gewiss: Seit der Gründung von Tesla Motors nutzt Gründer Elon Musk jede Gelegenheit, um ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Mobilität auf der Straße zu setzen. Die Idee dazu kam dem gebürtigen Südafrikaner – Jahrgang 1971, seit 1986 in Kanada, später in den USA lebend – während des Physikstudiums Mitte der Neunziger. Musk lebte in dieser Zeit in Palo Alto, mitten im Silicon Valley, und dachte darüber nach, wie die Vorteile nachhaltiger Energie auch für die Mobilität auf der Straße genutzt werden können. Der logische Weg führte für ihn zu Elektromotoren. Doch die Speicherkapazitäten der erhältlichen Akkus waren begrenzt, daher widmete sich Musk zunächst sehr erfolgreich anderen Projekten: Sein erstes Unternehmen, den Mediendienstleister Zip2, verkaufte er für über 300 Millionen US-Dollar an den Computerhersteller Compaq, danach stieg er beim Online-Bezahldienst PayPal ein, den Ebay später für 1,5 Milliarden Dollar übernahm.

Das eingenommene Geld investierte er zu einem Großteil in Tesla, wodurch Musk zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Doch neben dem Elektroautobauer ist Musk auch noch bei weiteren Projekten engagiert. Bereits ein Jahr vor Tesla gründete der Ingenieur das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX. Erste Dienstleistungen waren Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS sowie der Transport von Satelliten in den Orbit. Um das Ziel von SpaceX zu verwirklichen und die Raumfahrt tatsächlich erschwinglicher zu machen, wurden eigene Raketen entwickelt. Der nächste Schritt – die Realisierung eines bemannten Raumschiffs – wird von der NASA mit einem milliardenschweren Programm finanziert. Im Jahr 2015 stieg auch Google bei SpaceX ein, Anlass gaben wohl die Pläne der Raumfahrtfirma, mithilfe mehrerer hundert Satelliten ein erdumspannendes System zur Versorgung mit Internet zu errichten. Die große Vision von Elon Musk: die Besiedelung anderer Planeten.

Ein weiteres Projekt, erdverbundenes wie visionäres Vorhaben gleichermaßen, ist der Hyperloop. Dahinter verbirgt sich ein Konzept, mit dem elektrisch angetriebene Kapseln in Hochgeschwindigkeit durch eine Röhre rasen. Die Idee: In der Röhre herrscht ein Teilvakuum, die Kapseln bewegen sich auf einem Luftkissen voran. Dadurch beträgt die Reisegeschwindigkeit im Schnitt etwa 1.000 Kilometer pro Stunde. Die Teststrecke, an der das Milliarden-Projekt probehalber realisiert werden soll, steht schon fest und soll Los Angeles und San Francisco miteinander verbinden. Auf riesigen Stützen ruhen dann zwei Röhren, eine für jede Richtung, der Strom stammt von Solarzellen auf dem Dach. Anstatt sich wie heute noch mehr als sechs Stunden lang die Interstate 5 entlang zu quälen oder rund 90 Minuten im Flieger zu sitzen, brauchen die 28 Passagiere pro Hyperloop-Kapsel dann gerade einmal 30 Minuten von L. A. nach Frisco. Auch wenn für die Elektroautos von Tesla – ob als Gebrauchtwagen oder Neufahrzeug – diese Zeit nicht zu schlagen ist – das Hyperloop-System wird kaum flächendeckend arbeiten. Daher sind sie auf absehbare Zeit eine der besten Optionen, um emissionsfrei, nachhaltig, komfortabel und luxuriös ans gewünschte Ziel zu kommen.

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