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Mit dem Model X will Tesla sein erstes Elektrofahrzeug als Crossover bauen

Technikkomponenten und Bodengruppe eines in Serie gefertigten Roadsters aus britischer Produktion kombiniert mit einem Antrieb über Elektromotoren, mit diesem Konzept demonstrierte der kalifornische Autohersteller Tesla im Jahr 2006: Elektrofahrzeuge mit hohem Alltagsnutzen ließen sich bereits in dieser Zeit realisieren. Auch wenn die meisten großen Fahrzeughersteller da noch zögerten, dem mit viel Risikokapital aus der Internetbranche gestarteten Newcomer im Automobilbau mit dieser rein auf E-Antriebe setztenden Technik zu folgen. Zwar erlebte Tesla nach dem ersten Erfolg seines bis ins Jahr 2011 gebauten Roadsters auch Rückschläge. So mussten Produktionstermine immer wieder mal verschoben werden und auch bei der im Jahr 2012 vorgestellten Limousine der Baureihe Model S blieb Tesla nicht immer im Zeitplan. Doch mit dem Gang an die New Yorker Börse NASDAQ zwei Jahre zuvor stieg die Start-up-Firma zu einem etablierten Hersteller der Autobranche auf. Der Hintergrund: Auf Basis seines Konzepts von emissionsfrei fahrenden Elektrofahrzeugen gelang es dem im Silicon Valley ansässigen Unternehmen, eine Großserienproduktion aufzubauen und nach und nach eine kleine Modellfamilie zu entwickeln. Und mit ihren E-Antrieben sollten die Teslas fast über die Reichweite eines Kleinwagens mit herkömmlichem Verbrennungsmotor verfügen und so bei Weitem mehr als nur bloße Nischenmodelle sein. Auf Fahrzeugklasse der Kleinwagen jedoch setzten die Kalifornier dabei zunächst nicht. Nach den zweisitzigen Sportwagen und den auch als 7-Sitzern angebotenen Sportlimousinen arbeiteten sie an ihrer dritten Entwicklung, die unter dem Namen Model X das Programm um einen Crossover ausweiten sollte. Spektakuläres Detail: Das Model X wurde als Fünftürer mit hinteren Flügeltüren konstruiert.

Im Design orientiert Tesla das Model X an Vans und SUV

Mit der Entwicklung des Model X wollte der Hersteller ein Konzept realisieren, das Elemente von Großraumlimousine, Coupé und Sport Utility Vehicle (SUV) miteinander verband. In seinem Beschleunigungsverhalten sollte der Crossover es sogar mit Fahrzeugen aus der Klasse der Sportwagen aufnehmen können. Von Modellen dieses Segments übernahmen die Ingenieure auch die sonst selten in Serienfahrzeugen umgesetzte Türenkonstruktion des Model X. Zu den hinteren Sitzreihen gelangten die Passagiere über in der Dachkonstruktion angeschlagene Hintertüren, die sich flügelartig nach oben öffnen ließen. Die Vordertüren des Elektrofahrzeugs waren hingegen in herkömmlicher Bauweise konstruiert. Das Model X war damit das einzige Fahrzeug auf dem Markt, das mit einer solchen Türkombination in Serie hergestellt wurde. Dieses Alleinstellungsmerkmal sorgte optisch für ein Highlight, bot jedoch zugleich einen praktischen Nutzen, der sich im Alltag durch einen geringeren Platzbedarf beim Öffnen der Türen sowie eine leichtern Zugang zum Fond des Model X bewähren sollte.

Tesla fertigt das Model X serienmäßig als 7-Sitzer

Mit einer Länge von knapp über fünf Metern und einer Breite von gut zwei Metern orientierte sich das Tesla Elektrofahrzeug der Baureihe Model X an den großen SUV. Dank seines mehr als drei Meter langen Radstands stand in dem Crossover der Kalifornier daher ähnlich wie bei SUV und Großraumlimousinen ausreichend Platz zur Verfügung, um im Rückabteil eine dritte Sitzbank mit zwei einzelnen Plätzen unterbringen zu können, sodass das Model X serienmäßig als 7-Sitzer ausgestattet vom Band laufen konnte. Durch die nach oben aufschwingenden Flügeltüren öffnete sich ein breiter kopfhoher Einstieg für die Passagiere des Fonds. Zusätzlich wurde der Zugang zur dritten Sitzreihe durch die auf Schienen montierten Sitze der zweiten Reihe erleichtert, die sich nach vorne schieben ließen und einen Durchstieg zu den Plätzen in der dritten Reihe freigaben. Damit sollte sich das Model X auch als Fahrzeug für Familien etablieren, für die das große und flexible Raumangebot eines Vans entsprechende Vorteile bot.

Das Model X zeigt das Tesla-Markengesicht und eine Coupé-artige Linienführung

Wurde das Raumkonzept des Model X direkt von Großraumlimousinen und SUV übernommen, so orientierten sich die Entwickler bei der Gestaltung der Karosserie des Tesla eher an der Bauweise eines Coupés. Durch seine ähnlich wie Zweitürern lang abfallende Dachlinie bekam das gut 1,62 Meter hoch aufbauende Elektroauto einen eleganten Auftritt, der es deutlich von Vans herkömmlicher Bauart unterschied und den sportlichen Anspruch der Modelle von Tesla unterstreichen sollte. In der Frontgestaltung zeigte das Model X das seit Einführung der Limousine Model S bekannte Markengesicht des Herstellers. So bekam der Crossover der Kalifornier die typische rundliche Karosserieform mit einem ovalen Abschluss in der Optik eines klassischen Kühlergrills, der beim Model X allerdings durch eine durchgehende Kunststoffeinlage mit Chromumrandung verschlossen war. Da die E-Motoren des Tesla an den Achsen montiert waren und unter der Fronthaube kein Antriebsaggregat arbeitete, war eine herkömmliche Kühleröffnung nicht nötig. Vorteil dieser Bauweise: Der leere Raum unter der Fronthaube stand als zusätzliches Gepäckabteil zur Verfügung. In der Rückansicht zeigte das Model X mit seinem schmal zulaufenden Aufbau mit großer Heckklappe und einem Diffusor die Dynamik, die sich Tesla als sportlichen Abschluss auch für seinen Crossover wünschte.

Zwei Elektromotoren sorgen für den Antrieb des Tesla Model X

Auch mit seinen Fahrleistungen sollte das Model X das sportliche Image Teslas bestätigen. Wie bei seiner Sportlimousine setzte der Hersteller beim Antrieb des Crossovers auf zwei Elektromotoren, die an der Vorder- und Hinterachse montiert waren und die Kraft an alle vier Räder weiterleiteten. Mit diesem Konzept wurde das Model X zu einem Fahrzeug mit permanentem Allradantrieb, der beim Handling sowie auf rutschigen Untergründen entsprechende Vorteile mit sich brachte. Durch das direkte Ansprechverhalten der Elektromotoren ließen sich mit dem Crossover Spurtzeiten realisieren, die sonst nur von Fahrzeugen mit wesentlich leistungsstärkeren Verbrennungsmotoren erreicht werden konnten: Für den Sprint aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern ermittelte der Hersteller im Testlauf einen Wert von etwas unter fünf Sekunden.

Tesla bietet das Model X mit zwei unterschiedlichen Batterieleistungen an

In der Basisausführung fertigte Tesla sein Model X mit einer für 60 kWh ausgelegten Batterie, die in Form von Lithium-Ionen Akkuzellen flächig am Unterboden des Crossovers verbaut waren. In der Performance-Variante gab es das Elektrofahrzeug kalifornischer Produktion mit einer auf 85 kWh angehobenen Leistungsabgabe. Damit sollte das Model X eine Reichweite von über 400 Kilometern im emissionsfreien Betrieb realisieren können. An den Schnellladestationen von Tesla ließen sich die Akkus in 20 Minuten zu 50 Prozent wieder aufladen. Länger dauerte der Ladevorgang, wenn das Model X an einer herkömmlichen Haushaltsteckdose mit neuer Energie versorgt wurde.

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