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Toyota: Gebrauchtwagen, für die (fast) nichts unmöglich ist

Toyota gilt seit Jahren als wertvollste Automarke der Welt. Kein anderer Hersteller verkauft pro Jahr mehr Fahrzeuge; rund 10 Millionen waren es 2015. Wie kein anderer Autobauer stehen die Japaner für zuverlässige, sparsame und umweltschonende Modelle. Nichts ist bei ihnen unmöglich: Eine umfangreiche Serienausstattung gehört seit Jahrzehnten zum Standard, und regelmäßig belegen die Modelle von Toyota in Gebrauchtwagen-Vergleichen Spitzenplätze. Zudem bewiesen sie in jüngster Vergangenheit, dass Hybrid-Fahrzeuge in Serie gehen und den Kunden Spaß machen können. Nicht zuletzt wegen ihres umweltfreundlichen Charakters sind die Fahrzeuge so beliebt. Ob neu oder gebraucht, ein Toyota ist immer auch eine Entscheidung für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung.

Top-Modelle von Toyota im Gebrauchtwagen-Check

Toyota Corolla Vorderansicht Toyota Corolla Heckansicht

Ein Freund, mit dem man durch dick und dünn geht – das will Toyota für seine Käufer sein. Ob beim Einkauf, beim Snowboard-Urlaub mit den Freunden oder beim Wellness-Ausflug mit den Mädels – auf die Autos von Toyota kann man sich verlassen. Überall und jederzeit. Eine lange Lebensdauer und geringe Reparaturkosten sind bei Toyota selbstverständlich – das gilt für gebrauchte Fahrzeuge genauso wie für Neuwagen. Wir stellen drei Modelle vor, die mit Zuverlässigkeit und geringer Fehleranfälligkeit punkten.

Toyota Avensis: Solide und narrensicher, so urteilt die Fachpresse über den Toyota Avensis. Das Mittelklasse-Modell, das 1997 erstmalig auf den Markt kam und mittlerweile in der dritten Generation vom Band läuft, überzeugt vor allem mit inneren Werten. Insbesondere auf eine üppige Sicherheitsausstattung hat Toyota geachtet. Gebrauchtwagen-Käufer finden gerade bei der aktuellen Version zahlreiche Airbags für Kopf, Seiten und Knie sowie Xenon-Scheinwerfer oder verschiedene Assistenzsysteme. Bremsen und Auspuff zeigen wenige Mängel, auch Ölverlust tritt kaum auf. Beliebt ist die Kombi-Ausführung, die nicht nur ein angenehmes Fahrgefühl, sondern auch jede Menge Stauraum bietet.

Toyota Yaris Heckansicht Toyota Yaris Vorderansicht

Toyota Yaris: Klein, wendig, sparsam – der Toyota Yaris ist mehr ein Auto fürs Hirn als eines fürs Herz. Von manchen als „graue Maus“ verspottet, zeigt der Yaris seine Qualitäten erst bei genauerer Betrachtung: eine lange Lebensdauer und niedrige Verbrauchswerte. Vor allem die zweite Generation (Baujahr 2005 bis 2011) spielt ihre Stärken als Citycar aus, weswegen dieses Modell von Toyota gebraucht immer noch hoch im Kurs steht. Für genügend Kopf- und Beinfreiheit ist prinzipiell gesorgt. Doch wer mehr als den Wochenendeinkauf im Kofferraum transportieren will, kann zwar die Rückbank verschieben, muss dann aber mit einem beengten Raumgefühl leben.

Toyota Prius: Das kompakte Modell ist seit seiner Einführung im Jahr 1997 der Trendsetter bei Hybridantrieben. Die erste Generation gehörte noch zur Golf-Klasse. Die zweite, etwas größere Baureihe, gebaut zwischen 2003 bis 2009, und die dritte Generation (ab 2009) gehören zur unteren Mittelklasse. Neu war 2003 das Design mit Stummelheck und tiefer Nase, doch die gewohnte Zuverlässigkeit blieb erhalten. Fachpresse und Prüfer von TÜV, Dekra und KÜS konnten beim Toyota Prius in mehreren Dauertests so gut wie keine Mängel entdecken. Außerdem überzeugt er als sparsames und umweltfreundliches Fahrzeug. Mit seinen Langzeitqualitäten begeistert der Prius von Toyota auch als Gebrauchtwagen seine Fahrer.

Toyota: Von der Webmaschine zum weltweit größten Autobauer

Toyota RAV4 Vorderansicht Toyota RAV4 von innen

Die Geschichte des Autobauers Toyotas beginnt mit Sakichi Toyoda, der an der Wende zum 20. Jahrhundert in einer ländlichen Gegend Japans mit dem Bau von dampfgetriebenen Webstühlen experimentierte. Mit Erfolg, die Toyoda Automatic Loom Inc. wurde zur Keimzelle des späteren Maschinenbau-Konzerns Toyota Industries. Toyodas Sohn Kiichirō begann Anfang der 1930er-Jahre mit dem Aufbau einer Automobilsparte, das erste Serienmodell war der Toyota AA, ein Tourenwagen. Nach dem Tod des Vaters gründete Kiichirō zusammen mit seinem Cousin Eiji Toyoda 1937 die Toyota Motor Corporation – das Geld stammte aus dem Verkauf eines Patents an ein britisches Unternehmen. Das „d“ im Familiennamen wurde in der Firmenbezeichnung durch ein „t“ ersetzt. Über die Gründe wurde und wird viel spekuliert. Wahrscheinlich nahm man die Veränderung vor, um dem internationalen Publikum die Aussprache zu erleichtern. Ein Jahr später, 1938, eröffnete in Komoro die neue Fabrik. Produziert wurden Lkw fürs Militär.

Während des Zweiten Weltkriegs war Toyota wie viele andere japanische Unternehmen in die Rüstungsproduktion involviert. Glück im Unglück: Der Krieg endete, bevor die Toyota-Werke bombardiert werden sollten. Doch dauerte es noch zwei Jahre, bis das erste Nachkriegsmodell vom Band lief: der Toyota SA. Während in den 1950er-Jahren der Automobilbau in Japan generell schwächelte, präsentierte sich Toyota ab Mitte der 1960er-Jahre immer erfolgreicher auch auf dem Weltmarkt. Eiji Toyoda führte als Präsident des Konzerns zahlreiche Innovationen ein, die die Wettbewerbsfähigkeit stärkten. Zudem beförderten die Ölkrisen der 1970er-Jahre die Nachfrage nach kleinen, sparsamen Fahrzeugen. Nichts war mehr unmöglich bei Toyota. Mit qualitativ hochwertigen und dennoch preiswerten Autos wie dem Corolla, dem Carina oder dem Land Cruiser eroberte man von Japan aus die europäischen und amerikanischen Märkte. Ende der 1980er-Jahre wurde die Premium-Marke Lexus eingeführt, heute die meistverkauften Luxusfahrzeuge in den USA.

Toyota Land Cruiser Vorderansicht Toyota Land Cruiser Seitenansicht

1989 wurde ein neues, einheitliches Logo vorgestellt: drei miteinander verbundene Ellipsen. Es ziert seitdem alle Modelle, vom Kleinwagen bis zum SUV. Die beiden kleinen Ellipsen im Inneren stellen das Herz des Autos sowie das Herz des Kunden dar. Zusammen bilden sie ein „T“ – den Anfangsbuchstaben Toyotas. Die große Ellipse symbolisiert den ganzheitlichen Ansatz des Autobauers: die Kombination aus Kundenzufriedenheit, fortschrittlicher Technologie und Respekt vor der Umwelt. Die zugrunde liegende Unternehmensphilosophie wurde bereits 1935 von den beiden Gründern Kiichirō und Eiji Toyoda formuliert, die die Ideen von Sakichi Toyoda aufgriffen. Auch das Produktionssystem, das Toyota seit Jahrzehnten wegweisend einsetzt und das sich aus einem umfassenden Qualitätsmanagement, bedarfsgerechter Steuerung (Kanban), kontinuierlichen Verbesserungen (Kaizen) und der systematischen Verhinderung von Fehlern (Poka Yoke) zusammensetzt, lässt sich auf die Toyota-„Bibel“ zurückführen. Diese Unternehmensphilosophie hat dazu beigetragen, dass Toyota zum weltweit größten Automobilhersteller aufgestiegen ist, noch vor General Motors und Volkswagen – zahlreiche Beteiligungen bei und Joint Ventures mit anderen Autobauern eingeschlossen.

Die aktuell in Deutschland erhältlichen Modelle von Toyota in der Übersicht

Modell Fahrzeugklasse Produktionszeitraum Anmerkungen
Toyota iQ Kleinstwagen 2008 bis 2014 Entworfen als Alternative zum Smart fortwo.
Toyota Aygo Kleinstwagen seit 2014 (2. Generation) Baugleich mit Peugeot 107 und Citroën C1.
Toyota Yaris Kleinwagen seit 2010 (3. Generation) Seit 2014 mit neuer Frontpartie im X-Design.
Toyota Corolla Kompaktklasse seit 2013 (11. Generation) Die 10. Generation des Corolla (2006 bis 2013) wurde in Deutschland nicht als Neufahrzeug verkauft.
Toyota Auris Kompaktklasse seit 2012 (2. Generation) Die Kombi-Version wird als Touring Sports angeboten.
Toyota Prius Untere Mittelklasse seit 2009 (3. Generation) Das Hybridsystem wurde – im Vergleich zur Vorgängergeneration – zu 90 Prozent neu entwickelt.
Toyota Avensis Mittelklasse seit 2008 (3. Generation) Design wurde dem Corolla angepasst.
Toyota GT86 Sportcoupé seit 2012 Baugleich mit Subaru BRZ und Scion FR-S.
Toyota Verso-S Mini-Van seit 2010 Basiert auf Toyota Yaris, baugleich mit Subaru Trezia.
Toyota Verso Van seit 2009 Basiert auf Toyota Corolla und bietet Platz für bis zu sieben Personen.
Toyota Prius+ Kompaktvan seit 2011 Basiert auf Toyota Prius (3. Generation), in den USA als Toyota Prius V angeboten (V steht für Versatility/Vielseitigkeit).
Toyota Urban Cruiser SUV 2009 bis 2014 Baugleich mit Scion xD.
Toyota RAV4 Geländewagen seit 2013 (4. Generation) Gehört zu den größten Fahrzeugen seiner Klasse, Design orientiert sich am Toyota Avensis.
Toyota Land Cruiser Geländewagen seit 2008 (6. Generation) Gemeinsamer Markenname für zwei verschiedene Baureihen: Die kleinere Ausführung heißt J15, die größere J20 und wird auch als Land Cruiser V8 angeboten. Die Markteinführung des ersten Land Cruiser (J2 und J3) erfolgte 1954.
Toyota Hilux Pick-up seit 2015 (8. Generation) Der Name steht für High Luxury. Die Markteinführung erfolgte 1968. Wird häufig als Nutzfahrzeug eingesetzt.

Hybridtechnologie von Toyota: Auch viele Gebrauchtwagen bereits mit Doppelmotor verfügbar

Toyota GT86 von vorn Toyota GT86 von der Seite

Mit dem Toyota Prius gelang den Japanern 1997 der große Wurf. Niemand hatte zuvor daran geglaubt, dass ein Auto mit Hybridantrieb mehr als ein Nischenprodukt sein könnte. Doch die Zeit war reif, um Benzin- und Elektromotor dauerhaft und effizient miteinander zu koppeln. Der Prius war der erste Hybrid in Serienproduktion, ab Frühjahr 2016 läuft die vierte Generation des Hybrid-Trendsetters vom Band. Wieder ist sie ausgestattet mit der effizientesten Full-Hybrid-Technologie weltweit, dem Toyota Hybrid Synergy Drive. Dieser wird vom werkseigenen Hybrid-Rennteam seit vielen Jahren unter Extrembedingungen getestet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung ein.

Toyota Auris von oben Toyota Auris von vorn

Doch Toyota geht auch in die Breite: Neben dem Prius sind in Deutschland sechs weitere Hybrid-Modelle erhältlich, zum Beispiel der Auris und der RAV4. Der Prius Plug-in Hybrid kombiniert Benzin- und Elektro-Antrieb darüber hinaus mit High-Tech-Batterien, um eine noch größere Reichweite des reinen E-Antriebs zu erzielen. Mehr als 6 Millionen Vollhybrid-Fahrzeuge haben die Japaner bisher verkauft. Die nächste Innovation steht schon in den Startlöchern. Der Toyota Mirai ist die erste Wasserstoff-Limousine in Serienproduktion. Sie wird von einer Brennstoffzelle angetrieben. Also: Nichts ist unmöglich bei Toyota. Auch auf dem Gebrauchtwagen-Markt sind die Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bereits eine etablierte Größe.

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