Toyota Auris Hybrid bei AutoScout24

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Als Toyota 1997 mit dem Prius – zunächst noch als Limousine – auf den Markt kam, standen die Erfolgschancen des Hybridautos noch in den Sternen. Doch die Prognosen der Marktforscher in Bezug auf den alternativen Antrieb bewahrheiteten sich, und mittlerweile bietet der japanische Automobilkonzern zahlreiche Modelle mit Hybridantrieb an, teils ausschließlich als solche und teils als Ergänzung zu den benzin- und Dieselmotoren. Beim Toyota Auris Hybrid ist letzteres der Fall: Die Toyota Hybrid-Variante feierte 2010 ihre Markteinführung, als der Auris der ersten Generation schon drei Jahre lang gebaut wurde. Der bei 260 cm Radstand 422 cm lange, 176 cm breite und 152 cm hohe Nachfolger des populären Corolla verfügte über den so genannten Hybrid Synergy Drive (HSD), bei dem ein 1,8-l-VVT-i-Benziner, der nach dem Atkinson-Zyklus arbeitet, von Elektroaggregaten unterstützt wird. Der nicht aufgeladene Vierzylinder leistet 73 kW/99 PS bei 5.200 Umdrehungen und mobilisiert bei 4.000 Touren 142 Nm Drehmoment. Die beiden Elektro-Aggregate des HSD bezeichnet Toyota als Motorgenerator, da sie sowohl als Generator als auch als Motor tätig sein können. Der Hersteller kürzt sie mit MG1 und MG2 ab. Wer den elektrotechnisch korrekten Namen für diesen Motortyp wissen will: Bei beiden Apparaten handelt es sich um Drehstrom-Synchronmaschinen mit Permanentmagneterregung.

Elektro-Aggregate im Toyota Auris Hybrid

Der leistungsschwächere MG1 leistet 42 kW/56 PS. Er dient zum Starten des Ottomotors und im der Fahrbetrieb in der Regel als Generator. Anhand der Veränderung seiner Drehzahl wird daneben auch das Übersetzungsverhältnis angepasst, mit dem der Benziner seine Kraft an das Hohlrad und damit an die angetriebenen Vorderräder leitet. Der stärkere MG2 wird als direkter Antriebsmotor sowie als Rekuperationsbremse zum Umwandeln der kinetischen, beim Bremsen erzeugten Energie in elektrischen Strom eingesetzt. Im Auris Hybrid hat er eine Leistung von 60 kW/82 PS und stemmt 207 Nm Drehmoment. Insgesamt kommt der mit einem stufenlosen Getriebe ausgestattete Toyota Kompaktwagen auf eine Systemleistung von 100 kW/136 PS. Damit absolviert das Hybridauto den Spurt von 01 auf 100 im/h in 11,4 Sekunden; die Spitzengeschwindigkeit beläuft sich auf 180 km/h. Der kombiniert verbrauch liegt gemäß NEFZ bei 3,8 bis 4,0 l/100 km, was CO2-Emissionen von 89 bis 93 g/km darstellt.

Auris Hybrid seit 2013 auch als Kombi erhältlich

Seit Januar 2013 liefern die Toyota Händler die zweite Auris-Generation an die Kunden aus. Anders als beim Vorgänger ist die Hybrid-Variante hier nicht nur als Schrägheck, sondern auch als Kombi namens Auris Sports Tourer zu bekommen. Der HSD-Antriebsstrang blieb in Sachen Aufbau, Leistung, Drehmoment und Kraftübertragung unverändert. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch ließ sich jedoch durch diverse Verbesserungen an der Aerodynamik und konsequenten Leichtbau noch weiter senken: Der Toyota Auris Sports Tourer mit Hybridantrieb genehmigt sich kombiniert 3,7 l/100 km und emittiert entsprechend 85 g CO2/km; in der Schrägheck-Ausführung ist der Toyota Auris Hybrid mit 3,6 l/100 km beziehungsweise 84 g CO2/km noch einen Tick effizienter. Mit einem Druck auf die EV-Taste lassen sich sich kurze Etappen sogar rein elktrisch und damit lokal emissionsfrei absolvieren.

Wie steht’s um die Sicherheit der Toyota Hybrid-Modelle?

Der Toyota Auris Hybrid erweist sich in beiden Baureihen nicht nur als sehr genügsam im Kraftstoffverbrauch, sondern auch als äußerst sicher: Die erste wie die zweite Auris-Generation fuhr im Euro NCAP-Crashtest den Bestwert von fünf Sternen ein. Beide Toyota Modelle warten unter anderem mit ABS inklusive elektronischer Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brake-force Distribution), der Antriebsschlupfregelung TRC (Traction Control), dem unabdingbaren elektronisches Stabilitätsprogramm VSC (Vehicle Stability Control) und einem Bremsassistenten auf. An aktiven Sicherheitsfeaturen haben beide Auris Hybrid-Baureihen jeweils zwei Front- und Seitenairbags, die als Curtain Shield bezeichneten Kopfairbags vorne und hinten sowie einen Fahrer-Knieairbag an Bord. Fahrer und Beifahrer kommen darüber hinaus in den Genuss von Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer sowie vom Schleudertraumaschutz WIL (Whiplash Injury Lessening). Selbstverständlich gehören Isofix-Kindersitzbefestigungen im Fond zur Standardausstattung.