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Die Väter von Volvo hießen Assar Gabrielsson und Gustaf Larsson, die beide bei der Firma SKF AB (Svenska Kullagerfabriken) beschäftigt waren. Das erste Fahrzeug der Marke Volvo, der ÖV4, ein 4-zylindriger offener Wagen, rollte 1927 im schwedischen Göteborg vom Band. Kurze Zeit später folgte der PV4, ein ebenfalls 4-zylindriger, aber diesmal geschlossener Personenwagen. Bis Ende der 50er Jahre entwickelte Volvo weitere zehn Fahrzeugserien, ein großer wirtschaftlicher Durchbruch gelang dem Unternehmen allerdings in den Anfangsjahren nicht, die Verkaufszahlen blieben gering. Dies sollte sich aber Mitte der 50er Jahre schlagartig ändern. Die zwölfte Fahrzeugserie brachte für Volvo den internationalen Durchbruch: Der PV444 und der PV544, in Deutschland wegen seiner auffallenden Form als "Buckelvolvo" bezeichnet, verkaufte sich insgesamt 440.000 mal. Ein Welterfolg. Volvo konnte mit seinem Automobil insbesondere in Sachen Sicherheit punkten. Seit 1955 war der Buckelvolvo mit Befestigungspunkten für Dreipunktgurte ausgestattet, ab 1959 traf das für alle Volvo-Modelle zu. Der von Volvo-Ingenieuren entwickelte und später patentierte Dreipunktgurt wurde vom Deutschen Patentamt immerhin zu einer der für den Menschen nützlichsten Erfindungen der letzten 100 Jahre gekürt. Seitdem – bis in die Gegenwart – hat Volvo das Image, die sichersten Automobile herzustellen. Die zwischen 1956 und 1970 produzierte Fahrzeugserie P120, auch als Volvo Amazon bekannt, knüpfte mit 660.000 Fahrzeugen an den Erfolg des PV444/544 an. Kopfstützen zählten hier zur Standardausrüstung, was wiederum den Ruf des Volvo als besonders sicheres Fahrzeug festigte. Volvo konnte dadurch vor allem in den USA, wo der Volvo als Familienauto beliebt wurde, einen hohen Marktanteil gewinnen. Seitdem wurde der US-amerikanische Markt für Volvo zum wichtigsten Absatzmarkt. 1967 wurde schließlich die mit ihrem eckigen, robust wirkenden Design für die Marke Volvo lange Zeit Stil prägende Serie P140 eingeführt. In den folgenden Jahren konnte Volvo wiederum beim Thema Sicherheit punkten: Der ab 1974 gebaute Volvo 240 erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem als sicherstes Auto des Jahres. Der 240 war auch das erste Fahrzeug, das 1977 mit einem Katalysator ausgerüstet wurde. In den 80er Jahren führt Volvo schließlich – wieder vor allem auf Sicherheit bedacht – ABS und Fahrerairbag ein. Der Volvo 850, den man Anfang der 90er als Modell der gehobenen Mittelklasse einführte, wurde vor allem in der Kombivariante ein großer Erfolg. Nach einem Facelifting Mitte der 90er Jahre wurde aus der Limousine der S70, aus dem Kombi der V70. Die Mittelklasse-Modelle S40 und V40 (später V50) wurden aus Kostengründen bereits in Kooperation mit Mitsubishi entwickelt. Aktuellen Trends in der Automobilebranche folgt Volvo beispielsweise mit dem SUV XC90 und der kleinere Variante, dem Offroad-Kombi XC70, die beide seit 2002 produziert werden. Vor allem mit dem XC70 feiert Volvo in den USA große Erfolge. Auch im Bereich der alternativen Antriebssysteme ist Volvo nicht untätig, die Modelle S60, S80 und V70 sind mit einem sparsamen Bi-Fuel-Motor erhältlich, der sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin betrieben werden kann. Mit dem C70 bietet Volvo ein sportliches Cabrio-Coupé mit einem dreiteiligen Metallklappdach an. Seit 1999 gehört die Volvo Car Corporation – die ehemalige PKW-Sparte der Volvo Group zum Ford-Konzern. Nach Verkauf der Pkw-Sparte baut die schwedische Volvo Group nur noch Omnibusse, Lkws, Baumaschinen, Industrie- und Schiffsmotoren sowie Triebwerke für Luft- und Raumfahrt. Alle PKW der Marke Volvo werden seitdem innerhalb des Ford-Konzerns gefertigt. Dort gehört die Marke Volvo zur so genannten Premier Automotive Group, zu der auch die Marken Land Rover, Jaguar und Aston Martin zählen.
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