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Das Vorbild des VW 181 entsteht in den 1960er Jahren in Australien

Ab den 1950er Jahren entwickelten sich insbesondere die für den militärischen Einsatz konstruierten geländegängigen Fahrzeuge amerikanischer und britischer Produzenten zu Geländewagen für den zivilen Markt, wo sie als Arbeitsgeräte und später zunehmend als Freizeitautos mit dem Abenteuercharakter von urtypischen Offroadern Karriere machten. Darüber hinaus entstanden nach diesen Vorbildern in den 1960er Jahren unkonventionelle Umbauten von zivilen Volumenmodellen wie dem VW Käfer, der in der entstehenden Autostadt Wolfsburg unter der internen Bezeichnung Typ 1 vom Band lief und sich im Laufe der Jahrzehnte zum World-Bestseller mit unterschiedlichen Produktionsstandorten von Australien über die USA bis Mexiko entwickelte. Während in Kalifornien Funcars wie der offene VW Buggy auf Basis des VW Käfers entstanden, nutzten australische Ingenieure die robuste Technik der Baureihe, um eine für schlechte Straßen geeignete Version in offener Bauweise zu konzipieren, die Ende der 1960er Jahre auf einigen lokalen Märkten des pazifischen Raums in den Handel kam. Diese VW Country Buggy genannten Modelle blieben zwar nur für kurze Zeit im Programm, doch lieferten sie das Vorbild für ein leichtes Militärfahrzeug, das Volkswagen an seinem Heimatstandort in den Jahren von 1968 bis 1980 als VW 181 fertigte.

Das Militärfahrzeug VW 181 wird als Funcar zum VW-Oldtimer

Dass die Wolfsburger sich mit dem 181 Chancen ausrechneten, neben den ab Mitte der 1960er Jahre als Bausatz in Mode gekommenen Strandbuggies auf Basis des VW Käfers ein Funcar aus offizieller Produktion etablieren zu können, wurde aus ihrer Vermarktungsstrategie ersichtlich. Denn der Hersteller ließ die Fertigung des Typs 181 unter dem Namen Safari in den 1970er Jahren auch in seinem mexikanischen Werk anlaufen und exportierte das Modell von dort in die USA. In Deutschland jedoch verließ der 181 in hohen Stückzahlen als Kurierwagen für die Bundeswehr die Fabrikhallen. Obwohl der VW 181 auch in einer zivilen Version hergestellt wurde, kamen davon nur relativ wenige Exemplare auf den Markt. Erst nach der Ausmusterung als Militärfahrzeug bekam der VW 181 die Chance, sich in Deutschland als Freizeitauto zu etablieren. Heute gehören die VW 181 zu den seltenen VW-Oldtimern, die der Hersteller in Cabrio-Bauweise mit einem Klappverdeck realisierte.

Als Oldtimer gilt der 181 als puristisches Cabrio mit robuster Technik

Eine kastenförmige Karosserie aus gerillten Blechteilen, ein wetterfestes Faltdach aus Kunststoff, Halbtüren ohne Seitenfenster und eine spartanische Innenausstattung mit plastikbezogenen Sitzen, mit diesen charakteristischen Merkmalen machte der VW 181 deutlich, dass er als praktisches Fahrzeug für den Einsatz auch abseits befestigter Straßen und fern von herkömmlichen Komfortansprüchen konzipiert worden war. Als VW-Oldtimer eroberte sich der 181 damit einen Kultstatus als puristisches Cabriolet, dessen Technik auf Basis des Käfers und des VW T1 als besonders robust galt.

Die Motorisierung des 181

Für die Motorisierung des VW 181 setzte der Hersteller einen vom VW Käfer übernommenen Boxermotor der 1,5 Liter Hubraumklasse ein, der dem Kurierwagen eine Leistung von zunächst 32 kW (44 PS) bereitstellte. Ab dem Baujahr 1973 erhielt der VW 181 ein auf 1,6 Liter vergrößertes Aggregat mit maximal 35 kW (48 PS)."

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