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Der VW Golf III löst 1991 den Golf II ab

Der Golf der dritten Generation kam 1991 auf den Markt und löste damit nach knapp neun Jahren seinen Vorgänger, den Golf II ab. Nicht nur optisch hat sich mit dem Golf III einiges geändert - auch einige technische Neuerungen wie der TDI- oder der 6-Zylindermotor schrieben mit dem neuen VW-Schützling Geschichte. Mit etwa 4,8 Millionen produzierten Fahrzeugen lag der VW Golf 3 zwar gute 1,5 Millionen unter der bahnbrechenden Erfolgskurve des Golf II - im Moment sind jedoch etwa doppelt so viele Golf III auf den Straßen wie Golf II. Ende 1997 wurde der letzte Golf III in Wolfsburg produziert. Im selben Jahr kam der Golf IV auf den Markt.  

Ausführungen und Motoren des VW Golf 3

Mit dem Golf III GTI wurde 1991 die dritte Baureihe des VW Golf vorgestellt. Der GTI-Motor war zunächst als 4-Zylinder mit 8 Ventilen auf 2,0 Liter Hubraum und 85 kW Leistung erhältlich. 1993 wurde mit einem 110-kW-Motor und 16 Ventilen aufgestockt. 1994 folgte das Sondermodell „GTI-Edition“ mit Sportfahrwerk und nahezu allen Extras - 1996 wurde das Sondermodell „20 Jahre GTI“ gebaut, das auch mit einem 81-kW-starken TDI zu haben war. Die Einführung des Golf TDI war für VW ein entscheidendes Ereignis, da nach dem Wirbelkammer-Turbodiesel nun wieder ein konkurrenzfähiger Dieselmotor angeboten werden konnte, der sowohl von der Leistung wie auch vom Verbrauch her überzeugen konnte. Durch die Kombination aus Turbolader und Verteiler-Einspritzpumpe („Turbo Direct Injection“) kam der TDI auf eine Leistung von 66 kW. Den wahren Durchbruch erreichte jedoch erst der 1996 überarbeitete TDI mit 81 kW, der trotz höherer Leistung keinen höheren Verbrauch mit sich brachte. Durch die vollelektronische Motorsteuerung war für den Golf erstmals eine Leistungssteigerung durch Chiptuning möglich. Der Golf III VR6 besitzt den stärksten Motor der dritten Baureihe und war vor allem durch den quer in den schmalen Motorraum 6-Zylindermotor eine große Innovation und verhalf dem Volkswagenkonzern zu einem großen Image-Gewinn. Den VR6 gab es in zwei Ausführungen: Als 128-kW-Motor auf 2,8 Liter Hubraum und als Allrad-getriebener 140-kW-Motor auf 2,9 Liter Hubraum. Großer Konkurrent unter Golf-Fans war der später speziell für sportlichere Klientel entwickelte Golf III GTI 16V mit 110 kW auf 2,0 Liter Hubraum. Der 16-Ventil-Motor brachte die gleiche Leistung wie der VR6, jedoch mit weniger Verbrauch. Der Golf III SDI ist prinzipiell mit dem TDI identisch, jedoch ohne Turbolader und Ladeluftkühlung: Das S steht für „Saugdiesel“. Mit einer Leistung von 47 kW auf 1,9 Liter Hubraum war der SDI das sparsamste Fahrzeug der Golf-3-Reihe. Nachdem es seit dem Golf I Cabrio keinen offenen Golf mehr gegeben hatte, wurde mit dem Golf III Cabrio 1993 erneut das Dach geöffnet. Im Gegensatz zum Vorgänger war es deutlich größer und zugleich sicherer, da es serienmäßig mit ABS und zwei Airbags ausgestattet war. Das Cabrio gab es als Benziner mit Motoren zu 55 kW, 66 kW, 74 kW oder 85 kW. 1995 folgte ein Modell mit einem 66-kW-TDI-Motor und stellte somit das erste Diesel-Cabrio im Kompaktwagensegment dar. Ein Jahr später schloss sich ein 81-kW-TDI mit VTG-Turbolader an. Mit dem Start des Golf IV erhielt das Golf III Cabrio ein umfassendes Facelift, mit welchem es dem Nachfolger optisch angeglichen wurde. Technisch war das Cabrio somit weitestgehend noch ein Golf der dritten Generation, wurde aber als Golf IV Cabrio verkauft. Insgesamt liefen 164.234 Golf III Cabrios vom Band. Wie schon beim Golf II gab es auch beim Golf III verschiedene Komfortklassen: Den CL (Comfort Luxus) als „Einstiegsversion“, den GL (Gehobener Luxus) mit deutlich mehr Ausstattungsmerkmalen und den GT (Gran Turismo), der sich an das sportlichere Klientel richtete. E10-Verträglichkeit: Alle Golf-Benziner-Modelle der dritten Generation sind für den Betrieb mit E10 freigegeben.  

Unterschiede des VW Golf 3 zum Golf 2

Grundlegend unterschied sich der Golf III vor allem durch sein optisches Erscheinungsbild: Während sowohl die Karosserie wie auch die Innenausstattung insgesamt runder und aerodynamischer wirkte, wurden beispielsweise auf die Rundscheinwerfer der ersten und zweiten Generation verzichtet. Darüber hinaus gab es den Golf nun erstmals auch als Variant. Eine Revolution feierte der Golf III mit dem ersten Sechszylindermotor der Kompaktwagenklasse im VR6 und mit dem TDI-Motor.
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Golf 3

Technische Daten zu VW Golf 3

Allgemein

ModelGolf Variant 1.9 TD Comfortline (Kombi)
Länge/Breite/Höhe4340 mm/1695 mm/1430 mm
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.163 km/h
kW (PS)55 (75)
Beschleunigung (0-100 km/h)15,9 s
Verbrauch l/100 km6,2 l/100 km

Motor & Leistung

Bauzeitraum 03/1996 - 03/1999
kW (PS) 55 (75)
Beschleunigung (0-100 km/h)15,9 s
HöchstgeschwindigkeitHöchstgeschw.163 km/h
Anzahl der Gänge 5
Drehmoment150 Nm
KraftstoffDiesel
Zylinder4
GetriebeManuelles Getriebe
AntriebsartVorderradantrieb

Abmessungen

Länge4340 mm
Höhe1430 mm
Breite1695 mm
Maximalgewicht1660 kg
Leergewicht1235 kg
Türen5
Sitze5
Dachlast85 kg

Verbrauch

Co2 Emissionen167,0 g/km (komb.)
Verbrauch (Stadt)8,2 l/100 km
Verbrauch (Land)5,1 l/100 km
Verbrauch (komb.)6,2 l/100 km
Schadstoffklassekeine Zuordnung
CO2-Effizienz
-
Auf Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen und unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Versicherungsklassen

VollkaskoTypklasse 10
TeilkaskoTypklasse 12
HaftpflichtTypklasse 20