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Der VW Karman Gia läuft von 1955-1974 als Coupé und Cabriolet vom Band

In der Vergangenheit gab es mit Ausnahme italienischer Hersteller kaum einen großen Automobilproduzenten auf der Welt, der nicht irgendwann einmal Fahrzeugkomponenten, Aufbauten oder Dachkonstruktionen für Cabriolets beim Karosseriebauer Karmann mit Stammsitz in Osnabrück fertigen ließ. Der Name Karmann tauchte dabei allerdings seit Gründung der Firma im Jahr 1901 nur einmal in der Typenbezeichnung auf: Beim VW Karmann Ghia. In dieser historischen Bauserie wurden von 1955 bis 1974 in zwei Modellreihen Coupés und Cabriolets gefertigt, die auf eigenen Designentwürfen beruhten, jedoch auf technischer Grundlage von Modellen des langjährigen Kooperationspartners Volkswagen zu Serienfahrzeugen entwickelt wurden und heute als Classic Cars deutscher Produktion gelten.


Der VW Karmann Ghia der 1. Modellreihe fährt mit der Technik des VW Käfers

Das erste dieser Modelle kam als Typ 14 unter der Verkaufsbezeichnung VW Karmann Ghia von 1955 bis 1974 auf den Markt. Chassis und Fahrwerk der als Coupé und Cabriolet gefertigten VW Karmann Ghia dieser Baureihe wurden vom Vertriebspartner Volkswagen zugeliefert und waren identisch mit den jeweiligen Generationen des VW Käfers. Seinen Namen Ghia erhielten die Fahrzeuge vom italienischen Stylisten Carrozzeria Ghia, der das Design erarbeitet hatte. Zum Produktionsstart des VW Karmann Ghia Typ 14 wurden im Baujahr 1955 zuerst die Coupés der Baureihe präsentiert, denen ein Jahr später die ersten Cabriolets mit klassischem Stoffdach nachfolgten. Ausgestattet wurden die VW Karmann Ghia in beiden Karosserieversionen mit dem vom VW Käfer bekannten Boxermotor mit 22 kW (30 PS). Mit dieser mageren Motorausstattung schafften die sportlich gestylten Coupés und Cabrios nicht einmal eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Was Jahrzehnte später die Liebhaber klassischer Automobile wenig störte, wurde von vielen Zeitgenossen zum Zeitpunkt der Markteinführung als Kuriosum empfunden: Außen ein Sportwagen, von den Leistungen und vom Sound her ein typischer VW Käfer.


Das Design des VW Karmann Ghia verändert sich kaum

Dem Erfolg des VW Karmann Ghia tat das keinen Abbruch. Denn Konkurrenz mussten die Cabriolets und Coupés aus Osnabrück in ihrer Preisklasse zumindest kaum fürchten. Und letztlich war es vor allem das als zeitlos empfundene Design der Coupés und Cabriolets, das die Käufer bei der Stange hielt. Mit Ausnahme von änderungen an Scheinwerfern und Stoßfängern wurde dieses im Laufe der fast zwanzig Produktionsjahre nicht verändert. Neue Motoren hingegen gab es immer dann, wenn Volkswagen seinen Käfer mit neuen Triebwerken bestückte. So stieg in den Baujahren zwischen 1960 und 1974 die Leistung des VW Karmann Ghia von 25 kW (34 PS) auf schließlich 37 kW (50 PS), mit denen die Modelle immerhin auf eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h kommen konnten. Eine weitere technische Neuerung war das neben der herkömmlichen Viergang-Handschaltung angebotene Automatikgetriebe, das ab Baujahr 1968 ins Programm aufgenommen wurde.


Mit dem Typ 34 erscheint 1961 das größere Modell des VW Karmann Ghia

Anstatt die VW Karmann Ghia des Typs 14 mit leistungsfähigeren Aggregaten auszustatten, entschied man sich in Wolfsburg und Osnabrück, eine stärker motorisierte Baureihe von neuen Coupés aufzulegen, die im Jahr 1961 als VW Karmann Ghia Typ 34 in die Serienfertigung ging. Der große Karmann Ghia lehnte sich im Styling an den kleineren Bruder an, bekam jedoch eine deutlich kantigere Karosserie mit hohem Dachaufbau und langer Heckklappe, unter der ein luftgekühlter Motor arbeitete, der aus dem VW 1500 und später aus dem VW 1600 stammte. Das 2+2-sitzige Coupé der neuen Baureihe fuhr anfangs mit einem 1,5 Liter Motor mit 34 kW (45 PS), der 1962 durch einen kräftigeren Antrieb mit 40 kW (54 PS) abgelöst wurde. In der auf dem VW 1600 basierenden Variante, die ab 1965 ins Programm kam, leistete der VW Karmann Ghia des Typs 34 dann bis zu 40 kW (54 PS), was immerhin für eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 150 km/h ausreichte. Als die Baureihe im Jahr 1969 eingestellt wurde, waren nur etwas über 40.000 Coupés des Typs 34 verkauft worden. Zum Vergleich: Das Coupé VW Karmann Ghia Typ 14 brachte es in den Baujahren von 1955 bis 1974 auf gut 385.000 verkaufte Einheiten. Und das Cabriolet der Baureihe fand in dieser Zeit über 80.000 Käufer. 

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Durchschnittspreis für einen VW Karmann Ghia

€ 15.137,-
Ø Angebotspreis**
€ 6.900,-
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