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Wiesmanns Lebensidee: Handgefertigte Roadster und Coupés


Handgefertigte Autos in Kleinserien, eigenes markantes Design und dazu die erprobte Technik eines großen Herstellers, mit diesem Konzept startete das Unternehmen Wiesmann im Jahr 1993 seine Karriere als exklusiver Sportwagenbauer. Die Idee der beiden Firmengründer: Die Tradition des englischen Roadsterbaus mit der High-Performance und Verarbeitungsqualität zu kombinieren, mit der sich deutsche Autobauer international Renommee verschaffen konnten. Gegründet wurde das Unternehmen der Brüder Friedhelm und Martin Wiesmann im Jahr 1984 als Hersteller von Cabriolet-Hardtops. Einer der Hauptkunden des im westfälischen Dülmen ansässigen Zulieferers wurde der Autohersteller BMW. Auf diese Weise wurden zugleich Kontakte geknüpft, die es den Wiesmanns später erlaubten, ihre Lebensidee in die Tat umzusetzen. Denn die Hochleistungsmotoren, die Getriebe und andere technische Teile ihrer Roadster und Coupés stammten von den Bayern.


Die Roadster Wiesmann MF30 und der Nachfolger MF3


Zur Philosophie der autobegeisterten Westfalen gehörte es, klassischen Purismus und moderne Technologie in einem Fahrzeug in Einklang zu bringen. Wie das in der Praxis aussehen konnte, demonstrierten sie im Jahr 1993 mit ihrem Gesellenstück, dem Roadster Wiesmann MF30. Der erste Serienmodell aus der hauseigenen Manufaktur zeigte nach Außen mächtige Wölbungen, die an die Frühzeiten des britischen Roadsterbaus erinnerten und zugleich gute aerodynamische Werte für den Roadster MF30 garantierten. Klassisch war auch die leichte Bauweise des mit einem traditionellen Stofffaltdach versehenen Zweisitzers: Aluelemente im Chassis sowie eine Karosserie aus Glasfaserkunststoff sorgten dafür, dass der Wiesmann MF30 nur knapp über 1.000 Kilogramm auf die Waage brachte. Angetrieben wurde der Roadster zum Marktstart von einem Sechszylindermotor von BMW, der dem Wiesmann MF30 bis zu 170 kW ((231 PS) zur Verfügung stellte. Das reichte für 230 km/h in der Spitze und eine Spurtzeit von unter sechs Sekunden. Noch bessere Leistungswerte bot der äußerlich fast unveränderte Nachfolger Wiesmann MF3: Seine 252 kW (343 PS) trieben das Einstiegsmodell von Wiesmann auf über 250 km/h an und erlaubten den Sprint von Null auf Hundert in unter fünf Sekunden.


Die Roadster Wiesmann MF4 und MF5


Auf Basis des im Jahr 2003 vorgestellten Coupés Wiesmann GT MF4 zeigten die Dülmener eine im Vergleich zum MF3 um rund vierzig Zentimeter längere Roadster-Variante, die sich jedoch an denselben Designprinzipien orientierte. Angeboten wurde der längere Roadster in unterschiedlichen Motorisierungen. Für den im Jahr 2009 eingeführten Wiesmann MF4 Roadster verbaute der Hersteller ein V8-Aggregat von BMW, das in Leistungsstufen von 270 kW (367 PS) und 309 kW (420 PS) zu haben war. Im Jahr 2010 ersetzte Wiesmann das Triebwerk durch einen Bi-Turbomotor mit 300 kW (407 PS). Im Spitzenmodell Wiesmann MF5 arbeitete zunächst ein V10-Aggregat mit 373 kW (507 PS). Auch beim MF5 setzte Wiesmann ab Baujahr 2010 dann auf V8-Bi-Turbomotoren, die in diesem Modell 555 PS mobilisierten.


Coupés von Wiesmann


Eigentlich war es wohl nicht geplant, aber schließlich entschied sich Wiesmann im Jahr 2003 dazu, neben den offenen Modellen auch eine Coupé-Version ins Programm aufzunehmen. Das Coupé wurde ebenfalls in zwei Motorisierungen als Wiesmann GT MF4 sowie als MF5 mit bis zu 507 PS gefertigt.


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