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Informationen zu Faltdach

Mit einem Faltdach waren schon zu Beginn der Automobilgeschichte viele PKW ausgestattet. Damit ließ sich das Dach des Autos großflächig öffnen. Im Bereich der PKW findet es bei Cabrios und als Pendant zum massiven Schiebedach noch heute häufig Anwendung. Bei Wohnmobilen und Caravans wird der Begriff Faltdach anders verwendet. Er bezeichnet Dachkonstruktionen zur Erhöhung des Innenraumes von Wohnwagen oder Wohnmobilen. Die Bezeichnung Faltdach wird auch mit den Synonymen Klappdach, Hubdach oder Variodach im Sprachgebrauch ersetzt. Als Erfinder des Faltdaches im Bereich der Campingfahrzeuge gilt Westfalia. Die Firma begann schon in den ersten Wohnmobilen der 50er Jahre auf Basis des VW Transporters mit dem Einbau von Faltdächern. Noch heute wird die bewährte Idee in zahlreichen Fahrzeugen angewendet.

Ein Faltdach kommt bei den meisten Fahrzeugen zum Einsatz, in denen im Inneren einer Wohnkabine keine Stehhöhe vorhanden ist. Die Nutzung der Wohnkabine wird durch das Faltdach dann erst komfortabel möglich. In dem durch das Faltdach geschaffenen Raum können zusätzliche Schlafplätze eingerichtet werden. Manche Lösungen bieten sogar Doppelbetten im Faltdach an. Der Einbau erfolgt vorwiegend in Kastenwagen und sehr kompakten Fahrzeugen. Moderne Beispiele dafür sind der Marco Polo von Mercedes oder der California von Volkswagen. Faltdächer können in ihrer Konstruktion sehr unterschiedlich sein. Es gibt Varianten die schräg nach oben geklappt werden und Konstruktionen bei denen das Dach insgesamt waagerecht nach oben erweitert wird. Teilweise wird nur eine bestimmte Stelle der Wohnkabine erhöht, um zum Beispiel an der Kochstelle aufrecht stehen zu können. Der Antrieb für den Mechanismus kann manuell oder elektrisch sein.

Bildquelle: Auto-Medienportal.Net-Volkswagen