Informationen zu Fendt Wohnwagen

Die Firmengeschichte von Fendt

Die Story beginnt im Jahr 1970, als die Gebrüder Fendt in der Nähe von Donauwörth einen insolventen Landmaschinenbetrieb aufkaufen. Die Firma Lely-Dechentreiter hatte sich mit Lizenzstreitigkeiten zu Tode prozessiert. Etwa 1.000 Arbeitsplätze standen auf dem Spiel. Fendt strukturierte um und baute neben den ersten eigenen Traktoren ab 1975 unter dem Namen Fendt Wohnwagen. Es entstand der legendäre Nasenbär. Bis zum Ende der 80er Jahre lief das Caravangeschäft sehr ordentlich und Fendt konnte mit eigenen Entwicklungen und Innovationen den Markt und die Fachwelt beeindrucken. Mit dem Jahr 1988 begann Fendt auch auf dem Markt der Reisemobile mitzumischen. Die Firma baute solide Produkte und schrieb damit schwarze Zahlen. Sie fiel damit auch bei ausländischen Investoren als vielversprechend auf. 1997 wurde das gesamte Unternehmen Fendt von der amerikanischen AGCO-Corporation aufgekauft. Das Unternehmen sortierte das erworbene Portfolio an Produkten und trennte sich bereits 1998 komplett von der Sparte Fendt Caravan. Alle anderen Firmenzweige führte sie weiter.

Die Fendt Wohnwagen wechselten mitsamt ihren Fertigungsanlagen in die Hand der Harald Striewski GmbH, dem Eigentümer der Hobby-Wohnwagenwerke in Fockbek. Er investierte in ein neues Werk in Mertingen und änderte bewährte Produktnamen von Fendt. Aus der Reihe Karat entstand die Serie Fendt Saphir und aus dem Joker wurde das Modell Fendt Platin. Unter der neuen Regie wurden bestehende Modelle modernisiert und neue Produktlinien kamen hinzu. Die Produktion von Wohnmobilen wurde 2006 reanimiert. Die Fahrzeuge werden in Italien bei Giottiline gebaut. Fendt erhielt in den letzten Jahren mehrere Auszeichnungen für die Qualität der Fahrzeuge und die intensive Kundenpflege. Die Arbeitsbedingungen für die Belegschaft gelten bis heute als vorbildlich. Mit modernen Werkstoffen und soliden Wand- und Deckenkonstruktionen hat Fendt sich einen hervorragenden Ruf erworben. Seit dem Jahr 2005 sind nahezu alle Fahrzeuge durch moderne Neukonstruktionen ersetzt worden, auch wenn teilweise bewährte Produktbezeichnungen beibehalten wurden. Die Erneuerung im Caravanbereich ging mit zahlreichen Neuerscheinungen bei den Wohnmobilen einher. Bis zum Jahr 2010 kann Fendt auf weit mehr als 100.000 gebaute Wohnwagen und eine treue Kundschaft zurückblicken.

Modellvielfalt bei Fendt

Als Einsteigermodell der Fendt Wohnwagen fungiert das Modell Saphir. 14 Grundrisse der geräumigen Konstruktion bieten für jeden Wunsch die richtige Größe. Die 6 Grundrisse der Baureihe Fendt Bianco verfügen alle über eine Rundsitzecke und bieten bereits etwas gehobeneres Ambiente mit kompletter Ausstattung. In der Reihe Bianco Sportivo wird besonders flottes Innendesign geboten. Im Fendt Platin beginnt edles Interieur auf bis zu 8,5m Länge. Die Reihe Platin setzt auf großzügige Raumgestaltung und gediegene Möbel. Laut Fendt sind die 5 möglichen Wohnanhänger des Typs Topas bereits der Oberklasse zuzuordnen. Sie setzen auf erstklassige Holzverarbeitung und ausgereifte Technik bei der übrigen Ausstattung. Mit einem Fendt Diamant ist dann spätestens die Luxusklasse erreicht. 4 Grundrisse mit bis zu 8,5m Länge lassen keine Wünsche bis hin zur Fußbodenheizung mehr offen. Wem das alles noch immer nicht reicht, der kann bei Fendt auch noch in der Klasse Brillant Wohnanhänger in 4 Varianten mit bis zu 9,34m Länge auf Tandemachsen erwerben. Luxus vom Feinsten reicht vom großen TV über einen Sternenhimmel und die Fußbodenheizung bis zum möglichen Kaminfeuer. Bei Fendt findet wirklich jeder einen passenden Caravan.
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