Informationen zu Aston Martin DBS
Im Baujahr 2007 zeigt der Hersteller eine Neuauflage des Aston Martin DBS
Unternehmer, die mit dem Bau von Traktoren ihr Geld verdienen, haben eine besondere Affinität zu Sportwagen, lehrt ein Blick in die Geschichte des Automobilbaus. In Italien war es der Nutzfahrzeughersteller Ferruccio Lamborghini, der neben seiner Landmaschinenfabrik in den 1960er Jahren eine Manufaktur für Supersportwagen etablierte und die Modelle unter seinem Namen als Kleinserienfahrzeuge verkaufte. In Großbritannien hatte gegen Ende der 1940er Jahre ein Traktorenfabrikant namens David Brown ähnliches gewagt, als er den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Sportwagenbauer Aston Martin übernahm. Dessen Modelle zeichneten sich im Vergleich zu den extravagant als Rennmaschinen für die Straße auftretenden Konkurrenten aus Italien eher durch klassische Linien und elegantes Design aus. Auch bei der Vermarktung der Aston Martins brachte sich Eigner David Brown mit britischer Zurückhaltung ein. Bis zum Verkauf des Herstellers in den 1970er Jahren wurden die Baureihen mit seinen Initialen DB bezeichnet. Letztes Modell der Brown-Ära war der bis ins Jahr 1972 gebaute Aston Martin DBS. Die aktuellen Eigentümer des Traditionsherstellers brachten dann im Baujahr 2007 ein Coupé und Cabriolet auf den Markt, das wieder den Namen Aston Martin DBS trug und als neues Flaggschiff des Herstellers das Programm komplettierte.
Der historische Aston Martin DBS in den Baujahren 1967 bis 1972
Der historische Aston Martin DBS wurden in den Jahren von 1967 bis 1972 als Coupé angeboten und inspirierte mit seinen Rundscheinwerfern und der heute als klassisch-modern geltenden Heckgestaltung mit dem lang abfallenden Heck den Auftritt der Aston Martin Modelle jener Zeit. Besonderheit bei diesem ersten Aston Martin DBS: Das Coupé wurde mit einem Reihensechszylindermotor ausgestattet, was für die Sportwagen des britischen Herstellers untypisch war. Mit dieser Motorisierung konnte der Aston Martin DBS auf bis zu 210 kW (286 PS) zugreifen.
Der Aston Martin DBS der neuen Generation wird als Coupé und Cabriolet gebaut
Der Namensnachfolger der ersten DBS-Generation kam im Baujahr 2008 zunächst als zweisitziges Coupé auf die Straße, bevor ein Jahr darauf mit dem Aston Martin DBS Volante eine 2+2-sitzige Cabriolet-Version folgte. In der Produktpalette des Herstellers nahm das Modell die Position des Flaggschiffs ein. Denn im DBS verbauten die Briten ein prestigeträchtiges V12-Aggregat mit maximal 380 kW (517 PS). Obwohl die Aston Martin DBS der neuen Generation tiefer auf der Straße lagen und eine auf 1,90 Meter verbreiterte Karosserie hatten, bauten sie auf der Plattform des Aston Martin DB9 auf.