Informationen zu Bentley Continental Flying Spur
Im Jahr 2005 wird der Bentley Continental Flying Spur Einstiegsmodell der Marke
Als der VW-Konzern sich Ende der 1990er Jahre die Rechte an der Luxusmarke Bentley sicherte, wollten die Wolfsburger den einstmals als Produzenten sportlicher Limousinen, Coupés und Cabriolets bekannt gewordenen britischen Traditionshersteller wieder zu seinen sportlichen Ursprüngen zurückführen. Zugleich ging es darum, nach Jahrzehnten als Zweitmarke von Rolls-Royce wieder eine eigene Identität für Bentley zu finden. Zwar blieben zunächst noch einige auf Rolls-Royce Baureihen basierende Modelle wie den Bentley Brooklands oder Bentley Arnage im Progamm. Doch wurde mit dem Jahr 2003 und der Vorstellung des Bentley Continental GT die Phase der Erneuerung eingeleitet. Zunächst wurde die Modellpalette um das Continental-Coupé erweitert, dem später eine Cabrio-Version als Bentley Continental GTC an die Seite gestellt wurde. Zuvor jedoch konstruierten die Ingenieure zu den weitergebauten Topmodellen Bentley Arnage eine neue Limousine auf Basis der Continental-Coupés, die im Jahr 2005 als Bentley Continental Flying Spur am Markt eingeführt wurde und die Rolle als neues Einstiegsmodell der Luxusmarke übernehmen sollte.
Der Bentley Continental Flying Spur als weltschnellste Serienlimousine
Mit seinem metallfarbenen Rautengitter als auffälliges Element der Frontgestaltung und seinen vier Rundscheinwerfern zeigte die Limousine mit dem historischen Namenszusatz Flying Spur ihre Zugehörigkeit zur Familie der Bentley Continental. Gegenüber Coupé und Cabrio legte der Bentley Continental Flying Spur in der Länge deutlich zu: Bei einem Radstand von über drei Metern brachte es die Limousine auf eine Gesamtlänge von über 5,30 Meter. Zum Vergleich: Der Bentley Continental GT kam auf eine Länge von gut 4,80 Metern und einen Radstand von knapp 2,74 Metern. Das komfortable Längenwachstum machte sich auch beim Gewicht bemerkbar. Mit bis zu 2,5 Tonnen war der Bentley Continental Flying Spur fast 150 Kilogramm schwerer als die Coupé-Versionen. Dank der üppig bemessenen Motorleistung machte sich die Gewichtszunahme bei den Fahrleistungen nicht negativ bemerkbar. Im Gegenteil, der Bentley Continental Flying Spur konnte in seiner stärksten Motorausführung den angestammten Bentley-Titel verteidigen, die weltweit schnellste Serienlimousine zu sein.
Der Bentley Continental Flying Spur wird in zwei Motorisierungen angeboten
Zum Marktstart im Jahr 2005 gab es den Bentley Continental Flying Spur zunächst nur mit einer Motorausstattung. Verbaut wurde ein Zwölfzylinder-Biturbo-Aggregat, das der Limousine bis zu 411 kW (560 PS) zur Verfügung stellte. Damit erreichte der Bentley Continental Flying Spur eine Höchstgeschwindigkeit von 312 Stundenkilometern. Die Hundertermarke schaffte die Limousine in 5,2 Sekunden. Im Baujahr 2009 stellten die Briten mit dem Bentley Continental Flying Spur Speed eine modifizierte Version mit 449 kW (610 PS) als Spitzenmodell der Limousinenbaureihe vor.