Informationen zu Bentley Continental GTC
Das Cabrio Bentley Continental GTC wird 2006 am Markt eingeführt
Mit der Übernahme des viele Jahrzehnte gemeinsam mit Rolls-Royce auftretenden Luxusautobauers Bentley durch den deutschen Volkswagen-Konzern Ende der 1990er Jahre war klar, dass die Entwicklung beider Marken unter dem neuen Eigentümer künftig getrennt verlaufen würde. Ein Bentley sollte nicht länger als bloße Sportvariante eines fast baugleichen Rolls-Royce-Modells wahrgenommen werden. Das Versprechen lösten die Wolfsburger in Zusammenarbeit mit den Konstrukteuren der britischen Traditionsmarke im Jahr 2003 mit der ersten Neuentwicklung ein, bei der nur noch der Name Bentley Continental GT auf die alten Zeiten hinwies. Zu Anfang wurde der technisch und baulich komplett neu konzipierte Bentley Continental nur als viersitziges Coupé ins Programm aufgenommen. Doch stand bereits früh fest, dass der Bentley Continental die Grundlage für eine ganze Fahrzeugfamilie bilden sollte. So entstanden die Bentley Continental Flying Spur getauften Limousinen, die ab dem Jahr 2005 vorgestellt wurden. Ein Jahr später stand eine offene Version des Coupés zur Verfügung, die im Jahr 2006 als Bentley Continental GTC auf den Markt gebracht wurde.
Klassisches Stoffdach für den Bentley Continental GTC
Trotz des konsequent modernisierten Designs und des Einsatzes neuer Technologien, auf eine althergebrachte Tradition wollten die Wolfsburger beim Continental GTC dennoch nicht verzichten: Das 4,80 Meter lange und fast 1,92 breite Cabrio der britischen Luxusmarke bekam ein ganz klassisches Textilverdeck, das beim später von VW übernommenen Osnabrücker Cabrio-Spezialisten Karmann entwickelt und hergestellt wurde. Der aufwändige Aufbau aus mehreren übereinanderliegenden Stoffschichten sollte dafür Sorge tragen, dass das Dach des Bentley Continental GTC seiner Klasse als Luxusfahrzeug entsprechend über die notwendigen thermischen und akustischen Eigenschaften verfügte.
In der Basismotorisierung leistet der Bentley Continental GTC bis zu 560 PS
Um das Cabriolet mit einem Gewicht von rund 2,35 Tonnen zu sportlichen Leistungen anzutreiben, erhielt der Bentley Continental GTC in der Basisversion den vom Coupé bekannten W12-Motor von Volkswagen, der auch im Flaggschiff VW Phaeton seinen Dienst tat. Mit der 6,0 Liter Maschine verfügte der Bentley Continental GTC über maximal 411 kW (560 PS). Damit beschleunigte das Cabrio auf eine Spitzengeschwindigkeit von gut 312 Stundenkilometern. In knapp fünf Sekunden war aus dem Stand die Hundertermarke erreicht.
Die Sportmodelle des Bentley Continental GTC
Parallel zur Weiterentwicklung der Coupé-Modellfamilie brachte der Hersteller auch für das Cabriolet der Baureihe zwei Sportversionen auf den Markt. Als Bentley Continental GTC Speed verfügte die offene Variante über 449 kW (610 PS). Noch mehr Leistung brachte das Cabriolet mit dem auf 463 kW (630 PS) modifizierten Zwölfzylinder. Dieses Modell wurde in Erinnerung an die historischen Rennmodelle des Herstellers aus den 1920er Jahren als Bentley Continental Supersports präsentiert.