Informationen zu BMW Alpina
Die
schnellsten Limousinen der Welt kommen von BMW
Alpina
Die
Serienmodelle von BMW durch Motortuning zu
straßentauglichen Hochleistungswagen zu trimmen, mit dieser
Idee begann der
Ingenieur Burkard Bovensiepen im Jahr 1961 die Marke BMW Alpina mit
einem von
ihm entwickelten Doppelvergasermotor für den BMW 1500
aufzubauen. So rasant wie
die BMW Alpina nach dem Umbau auf die Straße kamen, so rasant
verlief die
weitere Entwicklung der Marke Alpina. Während die
Rennversionen der BMW Alpina
ab Ende der 1960er Jahre viele Siege im Tourenwagen-Rennsport
einfuhren,
gewannen die Straßenmodelle BMW Alpina B7 und BMW Alpina D10
die inoffiziellen
Titel als schnellste Limousine und schnellste Diesellimousine der Welt.
Bis
1977 agierte Alpina zunächst als sportlicher Veredler, im Jahr
1978 kam mit dem
BMW Alpina B6 dann erstmals eine Eigenentwicklung auf den Markt. Seit
1983 ist
die Modellschmiede aus Buchloe offiziell ein eigenständiger
Automobilhersteller. Ein eigenes Logo statt des blau-weißen
BMW-Signets im
Lenkrad und der Schriftzug Alpina am Fahrzeugheck, Dekorstreifen,
Spoiler und
20-Zoll Felgen weisen die BMW Alpina nach außen hin aus.
Grundlage der neueren
BMW Alpina sind die 3er, 5er, 6er und 7er BMW-Modellreihen sowie der
BMW
Roadster. Mit dem Alpina Roadster V8, der weltweit nur 555 Mal gebaut
wurde,
expandierte der Hersteller im Jahr 2002 auch auf den US-Markt.
Die
BMW Alpina auf Grundlage der BMW 3er-Reihe
Die
ersten eigenen Modelle von Alpina kamen ab dem
Jahr 1978 auf Grundlage des drei Jahre zuvor neu eingeführten
3er BMW der
Baureihe E20 als BMW Alpina B6 und BMW Alpina C1 auf den Markt. Der
Alpina B6
mit 2,8 Liter Motor und sechs Zylindern war eines der ersten
Serienfahrzeuge
der Welt, in dem eine vollelektronische Computerzündung zum
Einsatz kam. Die
neueren Benzinermodelle auf Basis der 3er BMW wurden dann unter der
Bezeichnung
Alpina B3 Biturbo mit 265 KW (360 PS) angeboten, die bis auf 285 km/h
und in
4,8 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigten. Mit dem BMW Alpina
D10 präsentierte
der Hersteller 1999 erstmals einen Diesel, der mit 245 PS als die
leistungsfähigste Diesellimousine der Welt galt. Ab dem Jahr
2005 folgte der
auf Grundlage des BMW 320d entwickelte BMW Alpina D3 mit 147 kW (200
PS) sowie
später der BMW Alpina D3 Biturbo mit 157 kW (214 PS) und 244
km/h
Spitzengeschwindigkeit.
Die
BMW Alpina auf Grundlage der großen
BMW-Modelle
Mit
dem BMW Alpina B7 und B7S
Turbo sowie dem BMW Alpina B10 Biturbo
auf Motorenbasis des 5er BMW hatte Alpina ab 1978 die schnellsten in
Serie
gebauten Limousinen der Welt in seinem Programm. Der in knapp 500
Exemplaren
hergestellte BMW Alpina B10 wartete mit 265 kW (360 PS) auf, die den
Wagen bis
auf 291 km/h beschleunigten. Als Nachfolger führte der
Hersteller ab dem
Baujahr 2005 den BMW Alpina B5 ein, der als Limousine und Kombi zu
haben war.
Anfangs mit 368 kW (500 PS) Motoren ausgestattet, erhielten neuere
Modelle ein
noch leistungsfähigeres Aggregat mit 390 kW (530 PS), das die
Limousine auf 317
km/h antrieb. Von 2005 bis 2007 baute Alpina auf Grundlage des
Coupés der
6er-Reihe den BMW Alpina B6 mit acht Zylindern und 4,4 Litern Hubraum
bei einer
Leistung von 368 kW (500 PS). Ihm folgte der BMW Alpina B6S mit 390 kW
(530
PS). Auf Basis des 7er BMW entstand der BMW Alpina B7 Biturbo mit 373
kW (507
PS) und abgeregelten 280 km/h Spitzengeschindigkeit.