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BMW Alpina B12 Gebrauchtwagen & Jahreswagen

Informationen zu BMW Alpina B12

Limousinen und Coupés der BMW-Oberklasse als Basis des BWM-Alpina B 12

Kurz nachdem der deutsche Autohersteller BMW in den 1960er Jahren mit dem BMW 1500 sein erstes Mittelklasse-Modell auf dem Markt eingeführt hatte, machte sich der Ingenieur Burkhard Bovensiepen daran, ein Tuning-Paket für die BMW der so genannten Neuen Klasse zu entwickeln. Dies war der Beginn seiner Firma Alpina, die seither die verschiedensten Bautypen der Bayern zu Hochleistungssportwagen für die Straße entwickelte. In den 1980er Jahren nahm sich der inzwischen zum Hersteller aufgestiegene Veredler die Limousinen und Coupés der Oberklasse von BMW vor, die die Grundlage für die BMW-Alpina B 12 bildeten.


Die BMW-Alpina B 12 Limousinen von 1988 bis 1994

Als Basis für den 1989 präsentierten BMW-Alpina B 12 der ersten Generation diente der BMW 750, der in der 1986 vorgestellten 7er-Reihe von BMW das Topmodell darstellte. Während der Zwölfzylinder bei BMW mit 220 kW (299 PS) serienmäßig vom Band lief, modifizierten die Alpina-Ingenieure das V12-Aggregat mit 5,0 Litern Hubraum auf eine Leistungsgröße von 257 kW (349 PS). Der BMW-Alpina B 12 erreichte damit eine Spitzengeschwindigkeit von 275 Stundenkilometern. Das Serienmodell der 1,7 Tonnen schweren Limousine war hingegen bei 250 km/h abgeregelt. Auch beim Spurt hatte der BMW-Alpina B 12 die Nase vorn. Die Strecke von Null auf Hundert legte die Serienausgabe BMW 750 in 7,4 Sekunden zurück, der BMW-Alpina B 12 war 0,6 Sekunden schneller. In der Bauzeit von 1988 bis 1994 verließen knapp 300 Exemplare der BMW-Alpina B 12 das Alpina-Werk in Buchloe.


Die BMW-Alpina B 12 Limousinen von 1995 bis 2001

Der zweite BMW-Alpina B 12 der 7er-Reihe aus München wurde von Alpina im Jahr 1995 gefertigt. Dieses Mal stand der BMW 750 der ein Jahr zuvor eingeführten Baureihe E38 Pate. Die Münchener statteten die neue Generation ihres Flaggschiffs mit einem 5,4 Liter Motor aus, der nun über 240 kW (326 PS) verfügte. Alpina vergrößerte den Hubraum des Aggregats auf 5,7 Liter und entlockte ihm damit 284 kW (386 PS), was für eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausreichte. Mit dem Baujahr 1999 wurde im BMW-Alpina B 12 ein auf 6,0 Liter vergrößertes Triebwerk verbaut, das nun über 316 kW (430 PS) gebot. Die Höchstgeschwindigkeit stieg dadurch auf über 290 km/h an. Über 300 Limousinen aus diesen beiden Reihen des BMW-Alpina B 12 wurden bis zum Jahr 2001 gebaut.


Das erste BMW-Alpina B 12 Coupé kommt im Jahr 1990 auf den Markt

Im Jahr 1990 präsentierte Alpina mit dem BMW-Alpina B 12 Coupé das erste Modell, das auf der im Jahr 1989 neu ins Programm von BMW aufgenommenen 8er-Reihe basierte. Und wieder diente ein V12-Topmodell, dieses Mal der BMW 850, als Ausgangspunkt für die sportliche Alpina-Version. Während der BMW 850 mit anfangs 5,0 Litern Hubraum auf eine Leistung von 220 kW (300 PS) zugreifen konnte, holte Alpina durch veränderte Motoreinstellungen 257 kW (350 PS) aus dem Aggregat heraus. Die Strecke von Null auf Hundert schaffte der BMW-Alpina B 12 dieser Bauart in 6,8 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit des Coupés lag bei 281 km/h.


Die 1992 vorgestellten BMW-Alpina B 12 Coupés schaffen mehr als 300 km/h

Mit dem 1992 vorgestellten 5,7 Liter Coupé überschritt der BMW-Alpina B 12 erstmals die Grenze von 300 km/h. Den Spurt zur Hundertermarke unterbot er im Vergleich zum 5,0 Liter Coupé um eine volle Sekunde. Zu verdanken war die bessere Durchzugskraft des BMW-Alpina B 12 der erstmals zum Einsatz kommenden elektronisch gesteuerten Kupplung, die eine Bedienung der Sechsgang-Schaltung ohne Kupplungspedal ermöglichte und so den Schaltvorgang verkürzte. Von den BMW-Alpina B 12 Coupés wurden in den Jahren zwischen 1990 und 1996 insgesamt über 150 Exemplare gefertigt.

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Alpina B12
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€47.500,- 83.886 km EZ 10/1991 257 KW / 350 PS
 
D 79194 Gundelfingen bei Freiburg