Informationen zu Dodge
Mit
Vans und Pick-up wurde Dodge in den USA groß
Der
US-amerikanische Autohersteller Dodge machte sich seit seiner
Gründung im Jahr
1914 als Hersteller von Limousinen und Lastwagen einen Namen, verlor
seine
Eigenständigkeit jedoch bereits 1928 durch seinen Verkauf an
den viel kleineren
Mitbewerber Chrysler, der Dodge seither als Marke weiterführt.
Auf dem
nordamerikanischen Markt konnte Dodge seit den 1960er Jahren besonders
im
Fahrzeugsegment der Pick-up und Van große Verkaufserfolge
erzielen. So etwa in
der B-, C- und D-Reihe mit dem in verschiedenen Ausführungen
gebauten Modell
Ram, das mit zugkräftigen V8-Motoren mit bis zu 5,9 Liter
Hubraum angeboten
wurde. Die Dodge Vans gehörten bis in die 1980er Jahre zu den
meistverkauften
Fahrzeugen ihrer Klasse. In Europa wurde das Bild des Herstellers vor
allem
durch den Sportwagen Dodge Viper bestimmt, der vom Mutterkonzern
Chrysler
bereits seit dem Produktionsstart im Jahr 1992 auch in Europa
vertrieben wurde.
Als
Muscle Car prägte die Dodge Viper lange das Markenimage in
Europa
Für
den
europäischen Markt wurde die Dodge Viper als einer der
technisch
fortschrittlichsten Seriensportwagen der Welt eine
markenprägende Erscheinung.
Das heckangetriebene amerikanische Muscle Car wartete mit einem mit
Hilfe von
Lamborghini konstruierten Zehnzylinder-Motor mit 8 Litern Hubraum auf.
In
Europa wurde die Dodge Viper als RT- und GTS-Modell mit und 290 kW
(394PS) und
335 kW (456 PS) verkauft. Ab dem Baujahr 2003 gab es die Viper mit
einem neuen
8,3 Liter Motor, der 372 kW (506 PS) leistet und in knapp vier Sekunden
von
Null auf Hundert beschleunigt. Damit kann die Viper eine
Höchstgeschwindigkeit
von über 300 km/h realisieren. Der Preis des schnellen
Vergnügens: Den
Durchschnittsverbrauch gibt Dodge mit 21,1 Liter (489 g/km CO2) an.
Mit
dem
Caliber stieg Dodge ab dem Jahr 2006 in den europäischen Markt
ein
Mit
der
Neuausrichtung des Chrysler-Konzerns im Zuge der Trennung von
Daimler-Benz
entschieden sich die Amerikaner, die Marke Dodge in Europa als Anbieter
einer
kleinen, außer Klein- und Oberklassewagen alle
Fahrzeugsegmente umfassenden
Produktpalette aufzubauen. Eines der ersten Modelle, dass Dodge ab dem
Jahr
2006 unter dem Markennamen Dodge für den europäischen
Markt anbot, war der
Dodge Caliber. Im Programm stand diese Kompaktlimousine mit einem 1,8
Liter
Benzinmotor mit 110 kW (150 PS) und 7,4 Litern Durchschnittsverbrauch
(177 g/km
CO2-Ausstoß) sowie einem 2,0 Liter Benzinmotor, der bei einem
Verbrauch von
durchschnittlich 8 Litern (191 g/km CO2) 115 kW (156 PS) leistet. Als
Turbodiesel gab es den Dodge Caliber mit 103 kW (140 PS) Motor mit
einem
Durchschnittsverbrauch von 6,1 Litern (163 g/km CO2).
Das
typische Markengesicht von Dodge wird vom hohen Kühlergrill
geprägt
Zu
den in
Deutschland angebotenen Modellen gehörte ab 2007 zudem der
Dodge Nitro, der mit
seinem hohen Kühlergrill und den ausgestellten
Kotflügeln das typische
Markengesicht trägt. Das in Ohio produzierte Sport Utility
Vehicle (SUV) auf
Basis des Jeep Cherokee wurde in Europa als Heckantriebler oder Allrad
mit
einem 2,8 Liter Dieselmotor mit 130 kW (177 PS) und einem Verbrauch von
durchschnittlich 8,4 bzw. 9 Liter (222 und 242 g/km CO2-Emission) auf
den Markt
gebracht. In der Mittelklasse war Dodge seit 2007 mit der
viertürigen Schräghecklimousine
Dodge Avenger präsent. Der Avenger war eine komplett
umgestaltete Neuauflage
des bis zum Jahr 2000 unter demselben Namen produzierten
Coupé-Vorgängers. In
Deutschland wurde der Dodge Avenger mit einem 115 kW (156 PS)
Benzinaggregat
und einem 2,0 Liter Turbodiesel mit 103 kW (140 PS) ins Programm
aufgenommen.
Mit einem Verbrauch von durchschnittlich 6,2 Liter und einem
CO2-Ausstoß von
170 g/km war der Avenger hinter dem Dodge Caliber das zu dieser Zeit
sparsamste
Modell des Herstellers auf dem deutschen Markt. Als Großraumlimousine mit
Geländequalitäten erweiterte Dodge im Jahr
2008 seine Modellpalette für Europa um das Crossover-Modell
Dodge Journey. Zur
Auswahl standen ein 2,4 Liter Benziner mit 125 kW (170 PS) und ein 2,0
Liter
Diesel mit 103 kW (140 PS). Der Dodge Journey verbraucht im Durchschitt
je nach
Motorisierung zwischen 6,3 und 8,8 Liter bei einem
CO2-Ausstoß zwischen 165 und
209 g/km.