Informationen zu Dodge Nitro
Mit dem SUV Nitro etabliert Chrysler seine Marke Dodge in Europa
Was die Chrysler-Tochter Jeep mit ihrem Modell Liberty im Baujahr 2002 in der klassischen Karosserieform eines großen amerikanischen Sport Utility Vehicle (SUV) auf dem Markt vorstellte, modulierten die Designer der ebenfalls zum Chrysler-Konzern gehörenden Marke Dodge gemäß ihres Images gehörig um. Als Ergebnis präsentierten sie mit dem Baujahr 2006 den Dodge Nitro, der in Reinkultur das repräsentierte, was Kunden von einem Dodge erwarteten: Und das war vor allem ein wuchtiger Auftritt. Eine hoch und steil aufragende Kühlerpartie, ein vorgewölbter Stoßfänger, weit ausgestellte Vorderradkästen, massive Außenspiegel und breite Fußtrittleisten als Einstiegshilfe dominierten das äußere Erscheinungsbild des auf der Plattform des Jeep Liberty aufbauenden Dodge Nitro, der nach dem Geländewagen Raider der erste SUV dieser Marke seit dem Jahr 1990 war. Da die Marke Dodge im Zuge der Neuausrichtung des Chrysler-Konzerns nach der vollzogenen Trennung von Daimler ab 2006 auch in Europa etabliert werden sollte, fand der Nitro kurz nach seiner Markteinführung auch den Weg auf den alten Kontinent. Einziges Zugeständnis an den neuen Markt: Für europäische Kunden wurde der Dodge Nitro auch in einer Dieselversion angeboten.
Der Dodge Nitro hat alle Merkmale eines klasssischen US-SUV
Fast zwei Tonnen schwer, über 4,45 Meter lang, 1,85 Meter breit und 1,77 Meter hoch, damit wies der Dodge Nitro nicht nur von seinen Formen, sondern auch in seinen Maßen alle Charakteristika eines urtümlichen US-SUV auf. Da er trotz seines martialischen Äußeren, das auch nach dem Verschwinden der Trittleisten bei den europäischen Modellen dominierend blieb, eher für den Einsatz auf der Straße konzipiert war, lief er serienmäßig mit einem Heckantrieb vom Band. Ein zuschaltbarer Allradantrieb war zunächst nur als Option erhältlich, wurde für die Märkte in Europa jedoch dann zur Serienausstattung. Als Getriebe standen eine Sechsgang-Handschaltung sowie zwei Automatikversionen mit vier und fünf Gängen im Programm des Herstellers.
Eine Dieselversion des Dodge Nitro exklusiv für den europäischen Markt
Während der Dodge Nitro in den USA mit zwei unterschiedlichen Benzinaggregaten mit 3,7 Litern Hubraum und 151 kW (205 PS) sowie mit 4,0 Litern Hubraum und 191 kW (260 PS) angeboten wurde, konnten sich die europäischen Kunden für eine Dieselausführung mit Rußpartikelfilter entscheiden. Der Selbstzünder mit 2,8 Litern Hubraum wurde von einem italienischen Motorenbauer zugeliefert und leistete 130 kW (177 PS). Den Durchschnittsverbrauch der Dieselmodelle gab der Hersteller beim Schaltmodell mit 8,4 Litern im Durchschnitt an, was einem CO2-Wert von 222 g/km entsprach.