Informationen zu Dodge Ram
Der
Dodge Ram ist der schnellste Pickup der Welt
Ein
Zehnzylinder-Motor mit 8,3 Litern Hubraum und 506 PS, das klingt nach
einem
Supersportwagen, beschreibt jedoch einen Pickup. Genauer gesagt den
schnellsten
in Serie gebauten Pritschenwagen der Welt, den Dodge Ram SRT 10. Dessen
Triebwerk allerdings stammte wirklich aus einem Sportwagen, der Dodge
Viper.
Mit ihrer Kombination von Viper-Motor und Ram-Karosserie verschaffte
die
Chrysler-Tochter Dodge ihrer Pickup-Klasse im Jahr 2005 sogar einen
Eintrag ins
Guinessbuch der Rekorde. Gut für Bestleistungen waren die
Dodge Ram jedoch
immer schon, seit das erste Modell 1981 auf dem US-Markt vorgestellt
worden
war. In den 1990er Jahren zählte der Dodge Ram zu den
meistverkauften Pickups
auf dem nordamerikanischen Kontinent. In Europa war der Dodge Ram als
Pickup
und bereits seit 1971 als Ram Wagon in der Van-Version über
den Importweg
erhältlich.
Bis
zu
2,50 Meter Ladefläche beim Dodge Ram
Große
Ladekapazitäten bis zu einer Tonne im Dodge Ram 350, ab 1994
Ram 3500, und
große Motoren, damit setzte der Dodge Ram im Markt
für Pickup Zeichen. Das
D-Modell in den Versionen Ram 150, 250 und 350 wurde von 1981 bis 1993
in zwei
Längen von rund zwei Metern und cirka 2,50 Metern
Ladefläche gebaut. Erhältlich
waren vier Benziner- und eine Dieselversion mit Sechszylinder- und
Achtzylindermotoren und Hubraumvolumen von 3,7 Litern bis 5,9 Litern.
Die Dodge
Ram gab es seit Baubeginn heckangetrieben oder optional mit
Allradantrieb.
Der
markentypische Dodge-Kühlergrill
In
der
zweiten Generation von 1994 bis 2001 traten die Dodge Ram erstmals mit
dem
markentypischen hohen Kühlergrill an. In der Langversion wuchs
der Pickup bis
auf 6,20 Meter Länge. Und auch die Leistungsstärke
der Motoren legte mit dem
neuen V10-Spitzenmodell mit 8,0 Litern Hubraum zu. Ausgestattet mit dem
Regular
Cab bot der Dodge Ram bis zu drei Passagieren Platz, in der
Doppelkabine der
viertürigen Quad Cab-Version konnten bis zu sechs Personen
Platz finden.
Dieseloffensive
bei den neueren Dodge Ram
In
der
nachfolgenden Baureihe von 2002 bis 2006 erweiterte der Hersteller die
Karosserievarianten im Jahr 2006 um eine neue Mega Cab-Doppelkabine,
die mit
fünf oder sechs Sitzen ausgestattet mehr Innenraum bot. Eine
wichtige Neuerung
in der neuen Ram-Generation betraf die Dieselmotoren der Pick-up-Reihe
von
Dodge. Neben dem vertrauten 5,9 Liter Aggregat mit 242 kW (329 PS)
wurde nun
ein zweiter Diesel mit 6,7 Liter Hubraum und 261 kW (355 PS) angeboten.
Darüber
hinaus standen jetzt fünf Benziner von der 3,7 Liter
Einstiegsversion mit 160
kW (217 PS) bis zum Dodge Ram SRT 10 mit V10-Motor und 372 kW (506 PS)
zur
Verfügung. Durch eine wertigere Innenausstattung und eine neue
Aufhängung
wurden die Dodge Ram komfortabler und leichter zu manövrieren.
Verbesserte
Fahreigenschaften der Dodge Ram im Baujahr 2009
In
der
Modellreihe ab 2009 wurden die Fahreigenschaften des Dodge Ram durch
eine
veränderte Radaufhängung und Federung weiter
verbessert. Die Motorisierung der
neuen Modelle basierte auf der ihrer Vorgänger, jedoch
steigerte Dodge die
Leistung der Triebwerke durch technische Modifikationen bei den
größeren Dodge
Ram mit einem Hubraum von 4,7 Litern (231 kW/314 PS) und 5,7 Litern
(283 kW/384
PS) noch einmal. Weitere Neuerung: Der Dodge Ram mit fünf
Sitzen und vier
großen Türen wurde unter der neuen Bezeichnung Crew
Cab angeboten.
Der
Dodge
Ram Wagon
Im
Produktionszeitraum von 1971 bis 2003 baute Dodge den Ram auch als
Transporter
und Kleinbus unter der Verkaufsbezeichnung Ram Wagon. Die Vans gab es
in drei
Längen als Ram Wagon 150(0), 250(0) und 350(0) mit zwei
unterschiedlichen
Radständen von 2,76 bis 3,22 Metern. Während der
gesamten Bauzeit wurde der
Dodge Ram Wagon nur zwei Mal, in den Jahren 1994 und 1998, im Zuge der
Modellpflege überarbeitet. In unterschiedlichen
Karosserieformen war der Van
als Kasten, Kombi, Kleinbus mit bis zu acht Sitzen sowie in den
Baujahren 1978
bis 1994 als Camper mit vollwertiger Wohnmobilausstattung
erhältlich. Angeboten
wurde der Dodge Ram Wagon ausschließlich als Benziner mit
Motoren von 129 kW
(175 PS) im Sechszylinder und 165 kW (224 PS) sowie 173 kW (235 PS) im
Achtzylinder.