Informationen zu Fiat Punto Evo
Im Jahr 2009 wird der Fiat Punto Evo vorgestellt
Als der italienische Autokonstrukteur Fiat 1993 die erste Generation des Fiat Punto als Nachfolger des Fiat Uno auf dem Markt präsentierte, dominierte der von Giorgetto Giugiaro konzipierte Kleinwagen für lange Zeit das Programm des Herstellers in diesem Fahrzeugsegment. Obwohl das Innenraumangebot gegenüber dem Vorgänger nur unwesentlich vergrößert worden war und auch die Linienführung des Modells weiterhin sehr an den kantigen Fiat Uno erinnerte. Die beiden ersten bis in das Jahr 2005 gebauten Punto-Generationen wurden daher kaum als revolutionäre Neuentwürfe wahrgenommen, sondern eher als praktische Cityautos. Positiv bemerkt wurde jedoch eine technische Weiterentwicklung: Die nun zumindest in Teilen verzinkte Karosserie des Fiat Punto erwies sich resistenter gegen Rostfraß als das Vorgängermodell. Den großen Umbruch vollzogen die Turiner dann mit der dritten Generation ihres Kleinwagenklassikers, der im Jahr 2005 unter dem Namen Fiat Grande Punto präsentiert und im Jahr 2009 als Fiat Punto Evo in einer modellgepflegten Version vorgestellt wurde.
Der Fiat Punto Evo zeigt das neue Markengesicht der Kleinwagen aus Turin
Der Fiat Punto Evo basierte wie sein direkter Vorgänger auf einer gemeinsam mit dem amerikanischen Konzern General Motors entwickelten Bauplattform. Die äußere Formgebung des als Drei- und Fünftürer angebotenen Kleinwagens stammte dieses Mal aus den Konstruktionsbüros von Fiat selbst. Die Neuerungen des Punto Evo gegenüber dem Fiat Grande Punto zeigten sich besonders deutlich in der Gestaltung der Front: Die spitzer zulaufende Kühlerpartie sowie die über fast die gesamte Breite der Motorhaube reichende Chromleiste mit dem Firmenlogo nahmen Elemente des Retrodesigns auf, das zuerst bei der Neuauflage des Fiat 500 verwendet worden war und nun zum neuen Markengesicht der Fiat-Kleinwagenflotte werden sollte. Mit Ausnahme des modernisierten Fiat-Schriftzugs und der Klarglaselemente in den hoch angesetzten Scheinwerfern blieb in die Heckansicht des Fiat Punto Evo vieles beim alten.
Umwelt- und Sicherheitstechniken im Fiat Punto Evo
Die auffälligsten Neuerungen beim Fiat Punto Evo lagen unter der Karosserie verborgen und waren technischer Natur. Wie die Name andeutete, wollten die Italiener die neue Kleinwagengeneration als Evolution in Richtung umweltgerechterer Fahrzeuge verstanden wissen. Konkret hieß das: Fiat stattete seine Punto Evo mit einer spritsparenden Start-Stopp-Automatik aus, die über zehn Prozent weniger Benzinverbrauch versprach. Ermöglicht wurde das durch eine Technik, die den Motor des Fiat Punto Evo im Leerlauf automatisch ausschaltete. Wenn dann der Gang eingelegt wurde, startete das Triebwerk selbsttätig. Mit an Bord war überdies ein vom Hersteller EcoDrive getauftes Informationssystem, das den Fahrer über die aktuellen Umweltwerte auf dem Laufenden hielt und Verbesserungsvorschläge machte. Auch in punkto Sicherheit zeigte der Fiat Evo Neues. Dazu gehörten mitlenkende Nebelscheinwerfer sowie eine Ausstattung mit bis zu sieben Airbags.
Neue MultiAir-Motoren für den Fiat Punto Evo
Neben den vom Vorgänger bekannten Motoren setzten die Italiener beim Fiat Punto Evo neuartige MultiAir-Triebwerke ein, die den Verbrauch und die CO2-Werte um bis zu 17 Prozent reduzieren und zugleich die Leistung um über zehn Prozent anheben sollten. Die Spitzenmotorisierung mit bis zu 120 kW (163 PS) kam in der Sportausführung Fiat Punto Evo Abarth zum Einsatz.