Informationen zu Hyundai i30
Im Baujahr 2007 bekommt Hyundais Kompakter den Namen Hyundai i30
Als der südkoreanische Autohersteller Hyundai Anfang der 1990er Jahre seine Marktpräsenz in Europa aufzubauen begann, musste erst mal gehörig Werbegeld investiert werden, um den für europäische Ohren ungewöhnlich klingenden Firmennamen populär zu machen. Bei der Bezeichnung der Hyundai-Modellreihen gab es diese sprachlichen Schwierigkeiten hingegen nicht. Wenn es galt, einen Namen für ein neues Fahrzeug zu finden, achteten die Südkoreaner stets darauf, ihre Produkte unter globalen Gesichtspunkten zu vermarkten. Hyundai Pony oder Hyundai Getz, das passte zu den wendigen kleinen Stadtwagen. Hyundai Sonata oder Hyundai Grandeur, das unterstrich das komfortable Image der Mittelklassemodelle. Und die Hyundai Galloper oder Santa Fe spiegelten in ihrem Namen die Eigenschaften wider, die mit Geländewagen und Sport Utility Vehicles (SUV) verbunden werden. Insofern war es nur konsequent, im anbrechenden Zeitalter der „intelligenten“ Automobile, in denen elektronische Fahrhilfen eine immer bedeutendere Rolle spielten, eine völlig neue Nomenklatura einzuführen. Den Anfang machte der Hersteller in der Kompaktklasse mit dem im Jahr 2007 neu eingeführten Hyundai i30, der den Hyundai Lantra ablöste.
Der Hyundai i30 ist das erste Europa-Auto der Südkoreaner
Mit dem Hyundai i30 begann für den südkoreanischen Konstrukteur jedoch nicht allein hinsichtlich der Namensgebung eine neue Ära. Der im Jahr 2007 zunächst nur als fünftürige Limousine angebotene Kompakte stand zugleich für eine neue Strategie, bei der die Südkoreaner Europa stärker in den Fokus rückten. Das Styling des Hyundai i30 wurde von der Hyundai-Designabteilung in Deutschland entworfen, und als das neue Werk der Koreaner in Tschechien fertiggestellt war, lief der Hyundai i30 ab dem Jahr 2009 dort als erstes Europamodell vom Band.
Im Baujahr 2008 kommt der Hyundai i30 als Kombi auf den Markt
Die Technik und die Bauplattform teilte sich der Hyundai i30 mit dem zeitgleich auf dem Markt eingeführten Kia cee´d der Hyundai-Tochter Kia. Auch äußerlich glichen sich die beiden Kompaktwagen mit Ausnahme der Logos und der Scheinwerfereinheiten. Bei der Gestaltung der 4,25 Meter langen und 1,80 Meter breiten Karosserie des Hyundai i30 orientierten sich die Hyundai-Designer trotz des für Modernität und Inovation stehenden Modellnamens allerdings eher am Mainstream der Kompaktklasse. Einzig die bis fast zum Dach hochgezogenen großen Heckleuchten zeugten von etwas mehr gestalterischem Mut. Im Baujahr 2008 wurde das Programm mit einem Kombi auf Basis des Hyundai i30 ergänzt, der es auf eine Länge von knapp unter 4,50 Meter brachte und 415 Liter Stauvolumen bei aufgestellter Rücksitzbank bereithielt. Bei umgeklappten Rücksitzen ließ sich die Beiladungskapazität bis auf fast 1400 Liter vergrößern.
Die Motorausstattung des Hyundai i30
Der Hyundai i30 wurde in sechs Motorvarianten angeboten. Zur Verfügung standen bei den Benzinern ein 1,4 Liter Triebwerk mit 80 kW (109 PS), ein Aggregat mit 1,6 Litern Hubraum und 93 kW (126 PS) sowie der große Benziner mit 2,0 Liter Hubraum und 105 kW (143 PS). Bei den Dieseln startete der Hyundai i30 in der Einstiegsversion mit einem 1,6 Liter Motor und 66 kW (90 PS). In derselben Hubraumklasse gab es im Mittelfeld des Leistungsspektrums zudem ein Aggregat mit 85 kW (115 PS). Der 2,0 Liter Topdiesel mobilisierte 103 kW (140 PS) und brachte den Hyundai i30 bis auf eine Spitzengeschwindigkeit von 205 km/h. Der kleinste Diesel begnügte sich mit 172 km/h.
Ab Baujahr 2009 ist der Hyundai i30 mit Start-Stopp-Automatik zu haben
Im Baujahr 2009 wurde der Hyundai i30 blue mit Start-Stopp-Automatik vorgestellt, den es zunächst nur in Kombination mit den 1,4 Liter sowie den 1,6 Liter Benzinmotoren gab. Der kleinster Benziner konsumierte damit durchschnittlich 5,7 Liter, was einer CO2-Emission von 135 g/km entsprach. Zum Vergleich: Dasselbe Modell ohne Start-Stopp-Automatik konsumierte im Durchschnitt 6,1 Liter (145 g/km CO2). Die sparsamsten Hyundai i30 mit den 1,6 Liter Common-Rail-Maschinen brachten es im Mix auf 4,5 Liter Diesel (119 g/km CO2).