Informationen zu Jeep Cherokee
Der „Ur“-Cherokee, ein 2-Türer, ging 1974
aus der Produktion der American Motors Corporation (AMC) hervor, in der
Firmenchronik wurde er als das erfolgreichste Jeep-Modell aller Zeiten
vermerkt. 1984 wurden die darauf folgenden Jeep-Generationen Cherokee
und Wagoneer vorgestellt. Mit ihrer schmaleren, kürzeren und
um 400 kg leichteren Bauweise boten die neuen Fahrzeuge ein modernes,
richtungweisendes Konzept. Anstatt, wie bei Geländewagen
üblich, mit Starrahmen zu operieren, hatten die Konstrukteure
des Cherokee eine „Uni-Frame“ genannte Kombination
aus selbsttragender Karosserie und einem leichten, mit dem Unterboden
verschweißten Verstärkungsrahmen entwickelt. Zur
Auswahl standen verschiedene Automatik- und Schaltgetriebe, ebenso wie
ein permanenter oder zuschaltbarer Allradantrieb. Von einem Facelift
der Karosserie und des Innenraums 1997 abgesehen, wurde die zweite
Baureihe des Jeep Cherokee bis 2001 unverändert gebaut.
2001 kam der neue Cherokee von Jeep
auf den Markt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Nachfolger,
sondern um eine komplett neue Modellreihe: In den USA
heißt er Jeep Liberty – nur noch
in Europa wird der Wagen als Jeep Cherokee angeboten. Er ist kleiner
als sein Vorgänger und verfügt durch seinen
längeren Radstand über mehr Platz im Innenraum.
Dieser ist nun in der Diesel-Version Cherokee Sport 2,8 CRD (wahlweise
mit 6-Gang-Schaltung oder 5-Stufen-Automatik) oder als Benziner
Cherokee Limited 3,7 (mit 5-Stufen-Automatik) erhältlich,
wobei die Motoren Leistungen von 120 kW/163 PS bis 150 kW/204 PS
erbringen.
2008 hat Chrysler
ein leicht vergrößertes Nachfolgemodell vorgestellt,
das auf dem Dodge Nitro beruht und nur noch als 2,8-Liter
Common-Rail-Diesel angeboten wird – je nach Modell mit
6-Gang-Schalt- oder mit 5-Stufen-Automatikgetriebe. Er leistet 130
kW/177 PS und verbraucht zwischen 8,4 und 9,0 Litern auf 100 km. Im
neuen Jeep Cherokee kommt das Selec-Trac II-Allradsystem zum Einsatz,
das sich manuell von Zwei- auf Vierradantrieb umschalten
lässt und im 4WD-Modus das zur Verfügung stehende
Drehmoment automatisch an die Achse mit dem besten Grip weiterleitet.