Informationen zu Lexus GS 450H
Im Jahr 2007 stellt Toyota das Hybridmodell Lexus GS 450h vor
Mit dem Sport Utility Vehicle (SUV) Lexus RX 400h präsentierte die Edelmarke des japanischen Herstellers Toyota im Jahr 2005 eines der ersten Premiummodelle auf dem Markt, in denen die Hybridtechnik in einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor in Großserie eingesetzt werden konnte. Dass die Premiere im SUV-Segment stattfand, hatte einen guten Grund: In dieser Fahrzeugklasse mussten die Hersteller angesichts der relativ hohen Verbrauchswerte besonders dringlich innovative Umwelttechnologien als Alternative anbieten. Ähnliches galt allerdings zugleich für die großen und schweren Limousinen der Oberklasse und der oberen Mittelklasse. Auch hier zeigten die Japaner bald, wie das Zusammenspiel herkömmlicher Motoren und neuartiger effektiver Elektroantriebe erfolgreich funktionieren konnte. Im Jahr 2007 wurde die als Vollhybrid vermarktete Limousine Lexus GS 450h vorgestellt, die das Programm von Lexus in der Baureihe GS ergänzte.
Die Umwelttechniken des Lexus GS 450h
Die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor ermöglichte es, dass die Batterien des Lexus GS 450h während der Fahrt durch den Ottomotor oder das integrierte System zur Rückgewinnung von Bremsenergie wieder aufgeladen wurden. Vorteil dieser Kombi-Technologie: Der GS 450h musste nicht wie ein reines Elektroauto an die Steckdose, um fahrbereit zu bleiben. Allerdings konnte auch der Lexus GS 450h im reinen Elektrobetrieb unterwegs sein. Je nach Fahrsituation arbeitete bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zirka 40 km/h allein das Elektroaggregat und sorgte so für einen emissionsfreien Betrieb, ehe sich der Benzinmotor automatisch zuschaltete. Auf diese Weise sollte der Lexus GS 450h seinen Umweltvorteil vor allem im Stadtverkehr unter Beweis stellen können. Möglich wurde diese Antriebsalternative, weil in der fast zwei Tonnen schweren Limousine ein besonders hochleistungsfähiger E-Motor verbaut wurde.
Im Lexus GS 450h arbeiten ein V6-Aggregat und ein Elektromotor mit 200 PS
Allein der Elektromotor stellte dem GS 450h eine Leistung von bis zu 147 kW (200 PS) zur Verfügung. Dazu kam der herkömmliche V6-Verbrennungsmotor der 3,5 Liter Hubraumklasse. Die Leistung beider Aggregate zusammengerechnet ermöglichte es dem Lexus GS 450h, bis zu 254 kW (345 PS) zu mobilisieren. Trotz dieser durchaus sportlichen Leistungswerte gelang es durch die Hybridtechnik, den kombinierten Verbrauch der Limousine auf rund 7,7 Liter pro 100 Kilometer zu begrenzen. Das entsprach einer CO2-Emission von etwa 180 g/km. Zugleich stellte der GS 450h seinen Anspruch als Sportlimousine unter Beweis: Den Spurt aus dem Stand zur Hundertermarke schaffte er in gut 5,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des Lexus GS 450h gab der Hersteller mit 250 km/h an.