Informationen zu Maserati
Durch Luxuslimousinen mit Rennperformance wird
Maserati berühmt
Viel
Platz, viel Reisekomfort und viel PS unter der Motorhaube, beim
italienischen
Autobauer Maserati war es nie Tuning und Veredelungsanstrengungen zu
verdanken,
wenn selbst schwere Luxusklasselimousinen mit rasanten
Beschleunigungswerten
aufwarten konnten. Ob Sportcoupé oder
Viertürerlimousine, bei Maserati gab es
Bequemlichkeit und Rennqualitäten immer schon
serienmäßig in einem Fahrzeug
vereint. Diese Kombination prägte den Charakter des 1912 als
Rennwagenspezialist gegründeten Autobauers seit der
Vorstellung der ersten
Serienwagen im Jahr 1946. Im Jahr 1993 kaufte Fiat den Hersteller
Maserati, der
bei der Entwicklung seitdem eng mit dem ebenfalls zu Fiat
gehörenden ehemaligen
Konkurrenten Ferrari zusammenarbeitete. Die neueren Modelle des
Maserati Gran
Turismo und Quattroporte stehen seit dem Baujahr 2003 wieder
für luxuriöse
schnelle Oberklasselimousinen und sportliche Coupés im
eleganten italienischen
Design.
Maserati
begründet seine Tradition: Die Gran Turismo
Mit
dem
Coupé Maserati A6 begann der Hersteller aus Bologna 1946 die
Fertigung von
Serienautos. Doch erst mit ihren Gran Turismo (GT) konnte sich die
Marke ab dem
ersten Modell Maserati 3500 GT als Sportwagenbauer etablieren. Der auch
Sebring
genannte Maserati wurde von 1957 bis 1966 als Coupé mit vier
Sitzen sowie als
Cabrio mit Motoren bis zu 186 kW (255 PS) produziert. Die Reihe 3500
prägte
zusammen mit der größeren Limousine für
vier Passagiere, dem zwischen 1959 und
1964 gebauten Maserati 5000 GT mit bis zu 250 kW (325 PS), das Bild von
Maserati als Hersteller handgefertigter Sportwagen in Kleinserien.
Seine
Fortsetzung fand das Kapitel Gran Turismo mit den Modellen Ghibli,
Khamsin,
Indy, Shamal, die alle nach Wüstenwinden benannt wurden. In
den 1990er Jahren
wurde die Tradition mit dem Maserati 3200 GT sowie später mit
dem Gran Sport
sowie seit 2007 mit dem schlicht nur noch Gran Turismo genannten Modell
fortgeführt.
Maserati
verbindet Luxus mit Motorpower: Die Quattroporte
Gleich
der im Jahr 1963 erstmals als Limousine der Oberklasse vorgestellte
Maserati
Quattroporte mit bis zu 212 kW (290 PS) und 220 km/h Spitze durfte den
Titel
schnellste Serienlimousine der Welt tragen. Seither war das die
Messlatte, an
der sich die Maserati Quattroporte orientierten. Von 1974 bis 1990
wurden zwei
Nachfolgemodelle mit einer Spitzenmotorisierung von bis zu 300 PS und
230 km/h
Höchstgeschwindigkeit auf den Markt gebracht. Zu den
meistverkauften
Oberklasselimousinen der Marke entwickelte sich der 1986 neu
präsentierte
Maserati Royale der Baureihe Quattroporte. Im Produktionszyklus von
1994 bis
2000 waren dann auch kleinere Quattroporte mit der neuen
Biturbo-Technik des
Herstellers im Programm.
Maserati
in der Mittelklasse: Die Biturbo
Im
Jahr
1981 präsentierte Maserati erstmals ein Modell seiner neuen
Biturbo-Fahrzeuge,
mit denen die Produktpalette in die obere Mittelklasse erweitert werden
sollte.
Die ungewohnt kantigen Mittelklasse-Maserati wurden zunächst
unter dem Namen
Maserati Biturbo verkauft. Die späteren Fahrzeuge kamen als
200er-Coupés und
400er-Limousinen mit Motoren bis 2,8 Liter Hubraum und 165 kW (205 PS)
auf den
Markt. Das letzte Coupé war 1992 der Maserati 222 4V.
Bereits ein Jahr zuvor
war die Limousine Maserati 430 4V letztmalig vom Band gerollt. In der
Oberklasse stattete der Hersteller die Modelle Maserati Karif, Shamal
und
Ghibli sowie die Maserati Quattroporte in der Baureihe ab 1994 mit
einem
Biturbo-Triebwerk aus.
Im
Gran
Turismo lebt die Maserati-Tradition fort
Ab
dem
Baujahr 2007 wurden mit dem Maserati Gran Turismo und dem Maserati
Quattroporte
nur noch zwei Maserati als Limousine und Coupé auf dem Markt
angeboten. Das
Coupé Gran Turismo wurde von der italienischen
Designerschmiede Pininfarina entworfen
und sollte an die Tradition des Sportwagencoupés Maserati A
6 1500 GT aus den
1940er Jahren anschließen. Der Gran Turismo 4,2 Liter erhielt
ein V8-Triebwerk
mit einer Leistung von 298 kW (405 PS), die den Wagen in 5,2 Sekunden
auf
Hundert brachte. Die Höchstgeschwindigkeit gab der Hersteller
mit 285 km/h an.
In der S-Version wurde der Gran Turismo der Reihe mit einem
kräftigeren 323 kW
(440 PS) Motor produziert.
Die
neue
Generation der Maserati Quattroporte
Das
zweite ab dem Baujahr 2007 neu vorgestellte Modell war der Maserati
Quattroporte, mit dem Maserati die Tradition sportlicher Luxuswagen
weiterführte. Die viertürige Limousine der Oberklasse
verfügte über ein
Aggregat mit 295 kW (400 PS) und beschleunigte in 5,6 Sekunden von Null
auf
Hundert. In der S-Ausführung leistete der Motor 317 kW (430
PS) und als Version
Quattroporte Sport GTS 323 kW (440 PS). Mit einer
Höchstgeschwindigkeit von bis
zu 285 km/h gehörten die Maserati Quattroporte der neuen
Generation wieder zu
den weltweit schnellsten Limousinen, die in der Oberklasse gebaut
wurden.