Informationen zu Mazda 626
Der Mazda 626 als japanisches Flagschiff der Mittelklasse wurde ab 1979
produziert. Mit leicht veränderter Optik übernahm der
Mazda-Partner Ford
in einigen Ländern den Vertrieb als Ford Telstar. Die erste
Generation, die als Stufenheck-Limousine und Coupé
gebaut wurde, war international ein großer Erfolg. Die beiden
Motoren, die über Heckantrieb ihre Leistung auf die Strasse
bringen, verfügen über 55 kW/75 PS und 66 kW/90 PS.
Mit der zweiten Generation, die nun über Frontantrieb
verfügte, eroberten die Japaner den weltweiten Markt. Die
Vielzahl der komfortablen, modernen Extras wie elektrische Fensterheber
und Zentralverriegelung, die in diesem Modell
serienmäßig zu finden sind, stellten in den 1980er
Jahren eine absolute Ausnahme in dieser Klasse dar und stehen
symbolisch für das bis heute sehr gute
Preis-Leistungsverhältnis der Marke. Ab 1986 führte Mazda
neben Katalysatoren einen Vierzylinder mit 88 kW/120 PS ein, der als GT
mit breiteren Reifen und größeren Felgen aus der
ansonsten relativ unspektakulären Reihe ausbrach.
Zwei Jahre später ergänzte die dritte Generation das
Programm mit Stufen- sowie Schräghecklimousine und
Coupé um einen Kombi.
1992 wurde das Coupé im Zuge des Erfolges vom Mazda
MX-5 aus dem Programm genommen. Die ein wenig aufgesetzt
wirkende sportliche Karosserie geht mit einer durchschnittlich
niedrigen Motorisierung einher, die nur mit einem 2,5-Liter V6-Motor
mit 120 kW/163 PS durchbrochen wird. Die abschließende
fünfte Generation, die von 1998 bis 2002 gebaut wurde, erhielt
die Typenbezeichnungen „Comfort“,
„Exclusive“ und „Sportive“,
wobei letztere mit 100 kW/136 PS ihrem Namen alle Ehre machte.