Informationen zu MINI Cooper
Der britische Autokonstrukteur John Cooper entwickelte zwei Jahre nach
der Geburt des ersten Mini
im englischen Birmingham dieses sportliche Modell: den Mini Cooper. Er
ging später als Mini Cooper S in die Automobilgeschichte ein,
nachdem er von 1964 bis 1967 viermal in Folge die
berühmte Rallye Monte Carlo gewonnen hatte. Seinerzeit gab es
ihn als 970-ccm-, 1.071-ccm- und 1.275-ccm-Version.
Der heutige Mini Cooper wird als geschlossenes Modell, seit
Frühjahr 2004 als Cabrio
(88 kW/120 PS) und seit September 2007 in der Clubman-Version als
Lifestyle-Kombi (88 kW/120 PS) angeboten. Ebenfalls seit September 2007 ist der Mini Cooper D mit einem 80 kW/110 PS starken Dieselmotor auf dem Markt. Die
Weiterentwicklung des Mini Cooper, der noch schnellere Mini Cooper S, leistet
regulär 128 kW/175 PS und in seiner rasantesten Version als
Mini John Cooper Works (JCW) 155 kW/211 PS.
Ein Facelift Ende 2006 brachte neben einer Optimierung in Bezug auf den
Fußgängerschutz und etwas
vergrößerten Abmessungen einen Turoblader
für den Cooper S; seit dem Modelljahr 2008 sind alle
Mini-Modelle außer dem JCW mit dem BMW EfficientDynamics
ausgestattet.
Als BMW
im Jahr 2000 die sechs Jahre zuvor übernommene Rover Group
wieder verkaufte, verblieben die Marken Mini und Mini Cooper als
einzige bei BMW. Die drei Modelle werden seitdem laufend
weiterentwickelt: Ende Februar 2006 kam zum Beispiel der Mini Cooper S
mit 6-Gang-Automatik auf den Markt, und seit 2004 gibt es mit der Mini
Challenge eine eigene Rennsportserie für Einsteiger und
Amateure: Der – nicht
straßenzulassungsfähige – Mini John Cooper
Works Challenge kommt mit einem speziell auf den Rennsport abgestimmten
Gewindefahrwerk, Heckdiffusor und Hochleistungsfrontspoiler und kostet
aktuell 41.930 Euro.