Informationen zu Mini Mini
Vom Original-Mini zur Marke MINI von BMW
Als praktischer Kleinstwagen mit optimaler Innenraumausnutzung vom griechischstämmigen englischen Ingeneur Sir Alec Issigonis in den 1950er Jahren konzipiert, schrieb der anfangs von der British Motor Corporation (BMC) gebaute Mini als Longseller und Kultauto ein eigenes Kapitel der europäischen Automobilgeschichte. Es waren vor allem die Wendigkeit, das flotte Fahrverhalten und das zeitlose Design der würfelförmigen Karosserie, die aus dem zunächst Morris oder Austin Mini genannten Modell einen Klassiker machten, der von 1959 bis ins Jahr 2000 über vierzig Jahre lang technisch nahezu unverändert gebaut wurde. Mit der Einstellung der Produktion des Originals war die Geschichte des zuletzt vom britischen Automobilkonstrukteur Rover gefertigten Mini jedoch noch nicht beendet. Der deutsche Hersteller BMW sicherte sich die Rechte am Markennamen und brachte im Jahr 2001 ein technisch vollkommen neu entwickeltes Retromodell auf den Markt, das unter der eigenen Marke MINI vermarktet wurde.
Das Retrokonzept des neuen Mini von MINI
Der MINI Mini der ersten Generation von 2001 bis 2006 wurde auf Grundlage einer noch von Rover entwickelten Idee vom BMW-Designer Frank Stephenson Santos zur Serienversion entwickelt. Technisch gesehen hatte der Mini der Marke MINI mit dem britischen Original nichts mehr gemeinsam. Bei der Gestaltung des neuen Mini der BMW-Tochter MINI gelang es den Konstrukteuren jedoch, viele Mini-Merkmale mit einem überzeugenden Retrokonzept in eine moderne Formensprache zu übertragen. Dazu gehörte der zwar auf fast 3,70 Meter verlängerte Aufbau, der dafür jedoch die charakteristische Karosserieform des Originals sofort erkennbar widerspiegelte. Im Inneren der neuen Mini-Generation von MINI verwiesen Elemente wie der zentral angeordnete Tachometer im Retrolook ebenfalls auf die Ursprünge. Auch die Benennung der verschiedenen angebotenen Modelllinien orientierte sich an historischen Vorbildern: So kamen die stärker motorisierten Versionen des Minis als MINI Cooper auf den Markt.
MINI baut den Mini als Limousine, Cabrio und Kombi
Bereits beim Mini von BMC und später British Leyland waren neben den Limousinen andere Karosserieformen wie Pickups oder Kombis gefertigt worden. Für BMW mochte es daher naheliegend erschienen sein, unter der Marke MINI eine eigene Modellfamilie mit unterschiedlichen Aufbauten zu etablieren. Den Anfang machte im Jahr 2004 drei Jahr nach Marktstart der Limousine das MINI Cabrio, das den Status des Mini als Lifestyle- und Fun-Car betonte. In der zweiten Bauphase ergänzte MINI das Programm um eine Kombi-Version, die ab dem Jahr 2007 als MINI Clubman vom Band lief. Ab dem Jahr 2010 kam der MINI Countryman als Crossover-Mini im Stil eines kleinen Sport Utility Vehicle (SUV) dazu.