Informationen zu Mitsubishi ASX
Der Mitsubishi ASX wird 2010 als Kompakt-SUV präsentiert
Als Anbieter von Geländewagen war der japanische Fahrzeug- und Motorenhersteller Mitsubishi seit Anfang der 1980er auf den europäischen Märkten präsent. Seither gehörte der Mitsubishi Pajero zu den Klassikern der Offroadszene, der aufgrund seiner Fahreigenschaften ähnlich wie der bereits seit 1978 in Asien angebotene Mitsubishi L200 in der Pickup-Klasse oft auch als Nutzfahrzeug im Einsatz war. Mit steigenden Ansprüchen an Komfort und Ausstattung entwickelten die Japaner ab Ende der 1990er Jahren Modelle für das zu dieser Zeit boomende Segment der Sport Utility Vehicles (SUV). Eine Pajero Sport Ausführung kam auf den Markt, kurz darauf präsentierte der Konstrukteur den ersten kompakteren SUV, der unter dem Namen Mitsubishi Outlander eingeführt wurde und später die Grundlage auch für Schwestermodelle des Kooperationspartners Peugeot bildete. Doch das Downsizing in der SUV-Klasse ging weiter, und insbesondere in Europa rechneten sich die Japaner gute Verkaufschancen für ein kleineres und sparsameres Modell aus, das als Crossover auch Käufer außerhalb des klassischen SUV-Kundenkreises ansprechen sollte. Die Produktion des neuen Modells startete im Jahr 2010 in Japan, wo es als Mitsubishi RVR vermarktet wurde. Auf anderen Märkten nutzte der Produzent den Bekanntheitsgrad des Outlander und bot seine Crossover-Neuerung als Mitsubishi Outlander Sport an. In Europa kam das Modell ab dem Jahr 2010 in den meisten Ländern als Mitsubishi ASX zu den Händlern.
Allrad- oder Frontantrieb für den Mitsubishi ASX
Mit einer Länge von knapp 4,30 Metern und einem Radstand von 2,67 Metern wies der gut 1,77 Meter breite Mitsubishi ASX die für seine Klasse typischen Dimensionen auf. Und auch mit seiner nur rund 1,60 Meter hoch aufbauenden Karosserie grenzte er sich von den deutlich höheren klassischen SUV der Marke ab. Bei der Gestaltung des Mitsubishi ASX setzten die Japaner auf die erprobte Mischung von kantiger Silhouette und runden Abschlüssen. Obwohl der Mitsubishi ASX als typischer Softroader nicht über die Fahreigenschaften eines richtigen Geländewagens verfügte, bot der Konstrukeur neben der serienmäßigen Ausstattung mit Frontantrieb zugleich eine Variante mit Allradantrieb an. Diese Option stand allerdings nur in Kombination mit dem Dieseltriebwerk zur Verfügung. Für die Märkte in Europa bot der Hersteller den Mitsubishi ASX in zwei Motorversionen nach Vorgabe der Abgasnorm Euro5 an. Der 1,8 Liter Dieselmotor leistete 110 kW (150 PS) und konsumierte im Durchschnitt 5,5 Liter (145 g/km CO2). Der Benziner mobilisierte 86 kW (117 PS) bei einem kombinierten Verbrauch von 5,9 Litern (135 g/km CO2).